25.01.2004, 01:55
Hallo Werner, Haki, Guido und co, sollten wir uns nicht fragen, machen wir es richtig? Und wie machen wir es richtig? Macht doch auch jeder Betrieb eine Bilanz, wie sieht es mit unserer aus? Sicher soll Hauskirche oder Gemeinde kein Betrieb wie in der Welt sein, doch wie heisst es: An den Fruechten werdet ihr es erkennen, ob`s ein guter oder nicht guter Baum ist! Wir sind jetzt 5 Jahre in Sachen Hauskirchen unterwegs und ich ertappe mich immer noch bei so manchen Denkweisen und automatischen Handlungen aus Traditionszeiten. Wobei wir auch immer noch gefaehrdet sind, neue Traditionen auf zu bauen. Denn schnell kommt man in solches Fahrwasser, wie Haki sagt: Kirche in Kleinformat! Mir liegt es sehr am Herzen, den Inhalt zu suchen und zu finden, dann ergibt sich die Form irgendwie von selbst. Aber nur Form ohne einen Inhalt ist eigentlich wie ein Leergebinde, zum wegwerfen verdammt. So etwas sind leider oft unsere Heiligen Traditionen und Gewohnheiten. Niki Gumpel erzaehlt etwas lakonisch in einem Alphavideo, dass ein hoher anglikanischer Bischof meinte, Gott sei aus ihrer Kirche ausgetreten, ein schwerer Schlag aber damit muessen wir eben leben! stellten sie fest. Darum sagt auch der Herr, das neuer Wein in neue Schlaeuche soll und kein neuer Stoff auf einen alten Lumpen soll. Wir versuchen genaue Anweisungen zu meiden, dafuer "unsere Freunde" (Hauskirche) viel zu loben, zu foerdern und herausfordern, die Beziehung mit ihrem Erloeser zu suchen und vertiefen und auch an andere weiter zu geben. Unter dem Motto: "Das Vorhandene zu foerdern und das Starke zu staerken!" Wenn wir uns sehen, erzaehlen wir einander unsere Erlebnisse. Mir selbst ist es auch wichtig, meine Beziehung zu vertiefen und zu erforschen, welchen Weg der Herr mit mir und mit uns vorhat. Oftmals war ich mit dem Weiden und Hueten der Schafe so beschaeftigt, das mir keine oder nur sehr wenig Zeit fuer meine Beziehung uebrig blieb. Da hat der Herr mir das Gleichnis von den zehn Jungfrauen gezeigt, dabei wurde mir vieles klar. Natuerlich ist es wichtig untereinander Beziehungen zu pflegen, einander auferbauen und zuruesten, aber der Mittelpunkt soll immer der "Braeutigam" sein. Ich brauche selbst auch mein Oel in der Lampe! In dem Buch "Leuchthaeuser" hat Jim Montgomry anhand einer Pyramide gut dargestellt, das nicht alle Anwaerter weitergehen wollen und zu Juengern heranreifen, das ist unsere Aufgabe, diese herausfinden und foerdern. Reich Gottes sind wirklich Beziehungen, und wenn die Beziehungen auf Jesus, unseren Erloeser gerichtet sind, ergibt sich eigentlich von selbst (Haus) Gemeinde. Ich sehe Hauskirche als von Gott gegebenes Werkzeug, um seinen Leib zuzuruesten. Wir investieren in Beziehungen (Inhalt) und der Herr baut seine Gemeinde (Form).
Mit lieben Gruessen aus Oesterreich, hejo.
Mit lieben Gruessen aus Oesterreich, hejo.