21.06.2010, 10:47
Es ist eine Frage der Identität der Gruppe.
Wenn sich eine Gruppe eine Identität XZY gibt, dann hat sie so gesehen erst einmal das Recht dazu. Der Kaninchenzüchterverin beispielsweise.
Schwieriger wird es, wenn es eine christliche Gruppe wird. Sagen wir, eine Gruppe hat das Recht, sich eine christliche Identität zu geben. Zum Beispiel eine Gruppe zum Betrieb eines christlichen Radiosenders. Das mag noch harmlos sein. Oder eine christliche Rockergruppe. Oder die CDU zum Beispiel, die auch das Christliche im Namen trägt. Wobei ich in zwischen lieber C*DU sage, wenn Ihr versteht, was ich meine.
Du sollst den Namen des Herrn Deines Gottes nicht missbrauchen, ist das zweite Gebot. Also wo christlich draufsteht muss auch christlich drin sein.
Noch haariger wird es, wenn eine christliche Gruppe sich als Gemeinde konstituiert. Dann verbindet sie damit einen gewissen Anspruch. Dieser Anspruch ist, Teil der ekklesia, des Leibes Jesu zu sein. Diesen zu repräsentieren.
Dies tut die FeG beispielsweise mit dem entsprechenden Selbstbewusstsein. Wie oft habe ich schon gehört: Ein Christ soll kein Individualchrist sein, sondern Teil der Ortsgemeinde.
DER Ortsgemeinde.
Oder einer Ortsgemeinde? Was eigentlich ist Ortsgemeinde?
Wir - diese Gruppe - sind Ortsgemeinde. Die oder eine. Wen kümmert das schon? Wir nutzen die Artikel wie es in der Diskussion gerade am Besten passt. Aber sauber definiert ist es nicht.
Also wie kann dann die FeG gleichzeitig den Anspruch erheben Ortsgemeinde zu sein, gleichzeitig aber billigen wir ihr zu, sich selbst beliebige Regeln zu geben, wie jedem Kaninchenzüchterverein? Das erscheint mir als Widerspruch. Es erscheint mir wie ein opportunistisches Einlenken gegenüber den real existierenden Verhältnissen.
Wenn sich eine Gruppe eine Identität XZY gibt, dann hat sie so gesehen erst einmal das Recht dazu. Der Kaninchenzüchterverin beispielsweise.
Schwieriger wird es, wenn es eine christliche Gruppe wird. Sagen wir, eine Gruppe hat das Recht, sich eine christliche Identität zu geben. Zum Beispiel eine Gruppe zum Betrieb eines christlichen Radiosenders. Das mag noch harmlos sein. Oder eine christliche Rockergruppe. Oder die CDU zum Beispiel, die auch das Christliche im Namen trägt. Wobei ich in zwischen lieber C*DU sage, wenn Ihr versteht, was ich meine.
Du sollst den Namen des Herrn Deines Gottes nicht missbrauchen, ist das zweite Gebot. Also wo christlich draufsteht muss auch christlich drin sein.
Noch haariger wird es, wenn eine christliche Gruppe sich als Gemeinde konstituiert. Dann verbindet sie damit einen gewissen Anspruch. Dieser Anspruch ist, Teil der ekklesia, des Leibes Jesu zu sein. Diesen zu repräsentieren.
Dies tut die FeG beispielsweise mit dem entsprechenden Selbstbewusstsein. Wie oft habe ich schon gehört: Ein Christ soll kein Individualchrist sein, sondern Teil der Ortsgemeinde.
DER Ortsgemeinde.
Oder einer Ortsgemeinde? Was eigentlich ist Ortsgemeinde?
Wir - diese Gruppe - sind Ortsgemeinde. Die oder eine. Wen kümmert das schon? Wir nutzen die Artikel wie es in der Diskussion gerade am Besten passt. Aber sauber definiert ist es nicht.
Also wie kann dann die FeG gleichzeitig den Anspruch erheben Ortsgemeinde zu sein, gleichzeitig aber billigen wir ihr zu, sich selbst beliebige Regeln zu geben, wie jedem Kaninchenzüchterverein? Das erscheint mir als Widerspruch. Es erscheint mir wie ein opportunistisches Einlenken gegenüber den real existierenden Verhältnissen.