03.04.2016, 18:45
Zitat:Von daher gesehen wäre mein menschlich motiviertes Wollen, dem Wollen meines Gottes gegenüber als kontraproduktiv anzusehen, wäre also ungut.Ich würde mal sagen, es kann so sein. Nicht aber ist es grundsätzlich so.
Aber ja, unser Wollen kann sogar dem Wirken und der Zielsetzung Gottes im Wege stehen. (Darunter fällt zB das, was ich als "Religion" bezeichne - menschengemachte Gottesverehrung ohne wirklichen Dialog / ohne wirkliche Interaktion mit Gott)
Ich habe heute zB mehrere Predigten über das Thema Sünde an/gehört, die meiner Meinung nach aufzeigen, dass das menschliche Bemühen der Wahrheit Gottes im Wege steht.
(Hier ein Hinweis zu einem Blogbeitrag von mir. "Keine Panik wegen Sünde" )
Denn es gibt einen überaus wichtigen Unterschied in Bezug auf den Menschen und der Sünde, abhängig davon, ob dieser Erlöst ist oder noch nicht. Gepredigt wird aber weitgehend so, als würde für jeden dasselbe gelten, wie für nichterlöste Menschen. Hier ist also eine menschlich auf Sünde fixierte Heiligungsbemühung oft ein echtes Hindernis für Gottes Wirken am Gläubigen.
Evtl. kann man sagen, dass jede menschlich motivierte Fixierung auf göttliche Heiligungsziele das Potential hat, dem Erreichen durch Gottes Wirken im Wege zu stehen.
Ich meine, die Antwort liegt darin, sich auf Gott / auf die Gemeinschaft mit Gott und dem Lernen von und über Gott zu konzentrieren. In dem Vertrauen darauf, dass Gott auch an mir tun wird, was ER verheißen hat.
Trotz so manchem Tief das ich erlebt habe, immer noch oder gerade deshalb Christ
