08.06.2023, 13:31
Ist es nicht so, dass es unserem Wunsch nach Distanz zu Gott entspricht, Gott so weit weg von uns zu definieren, dass wir nicht in Gefahr geraten, auf Tuchfühlung mit Ihm zu kommen?
Sprich: Wir betonen über die Maßen die Heiligkeit und Majestät Gottes und verweigern uns gleichzeitig dem Gedanken, dass Er auch im geringsten und kleinsten unseres Lebens unser Gegenüber sein will. Damit schaffen wir eine „heilige Distanz“ zu Ihm, die vor allem uns selbst vermeintlich schützen soll. Denn wehe wehe, wenn Gott uns zu nahe kommen sollte...
Diese Haltung habe ich, seit dem ich Christ bin, nicht verstanden und werde sie wohl auch nie verstehen können. Nachvollziehen ja, aber verstehen nein.
Sprich: Wir betonen über die Maßen die Heiligkeit und Majestät Gottes und verweigern uns gleichzeitig dem Gedanken, dass Er auch im geringsten und kleinsten unseres Lebens unser Gegenüber sein will. Damit schaffen wir eine „heilige Distanz“ zu Ihm, die vor allem uns selbst vermeintlich schützen soll. Denn wehe wehe, wenn Gott uns zu nahe kommen sollte...
Diese Haltung habe ich, seit dem ich Christ bin, nicht verstanden und werde sie wohl auch nie verstehen können. Nachvollziehen ja, aber verstehen nein.
Trotz so manchem Tief das ich erlebt habe, immer noch oder gerade deshalb Christ
