28.08.2025, 13:18
Zitat:Man stelle sich vor, unsere Pastoren würden das Teilen aller Güter unter uns Geschwistern bzw. in unseren Gemeinden einführen wollen, so wie das in den früheren Gemeinden als normal angesehen wurde.Sorry, aber das ist ein Irrtum! Das wurde lediglich anfangs in Jerusalem praktiziert und war ein Pleitekonzept. Letztlich musste z. B. Paulus Spenden für die Christen in Jerusalem sammeln, weil die dort nichts mehr hatten, um ihr Auskommen zu sichern. Zum Beispiel:
2 Korinther 9:5 Ich hielt es daher für nötig, die Brüder zu bitten, daß sie zu euch vorauszögen und diese eure zuvor angekündigte Segensgabe vorher zubereiteten, damit diese so bereit sei wie eine Gabe des Segens und nicht des Geizes.6 Dies aber sage ich: Wer sparsam sät, wird auch sparsam ernten, und wer segensreich sät, wird auch segensreich ernten.7 Jeder gebe, wie er sich in seinem Herzen vorgenommen hat: nicht mit Verdruß oder aus Zwang, denn einen fröhlichen Geber liebt Gott.8 Gott aber vermag euch jede Gnade überreichlich zu geben, damit ihr in allem allezeit alle Genüge habt und überreich seid zu jedem guten Werk; 9 wie geschrieben steht: «Er hat ausgestreut, er hat den Armen gegeben; seine Gerechtigkeit bleibt in Ewigkeit.» (RevElb)
Tatsächlich gab es nie ein Gebot Jesu, eine solche Gütergemeinschaft zu pflegen. Diese frühen Christen taten das, weil sie das zweite Kommen Jesus sehr bald erwarteten.
Wozu wird der Zehnte in den Gemeinden gebraucht? Um Strukturen zu bezahlen, die auch nicht von Jesus geboten wurden. Quasi, um neutestamentliche Leviten zu versorgen. Doch brauchen wir die wirklich? Brauchen wir Räumlichkeiten, die die überwiegende Woche nicht genutzt werden? Ich plädiere dafür Zehnte für Bedürftige zu sammeln. Ganz nach:
1 Johannes 3:16 Hieran haben wir die Liebe erkannt, daß er für uns sein Leben hingegeben hat; auch wir sind schuldig, für die Brüder das Leben hinzugeben.17 Wer aber irdischen Besitz hat und sieht seinen Bruder Mangel leiden und verschließt sein Herz vor ihm, wie bleibt die Liebe Gottes in ihm? 18 Kinder, laßt uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern in Tat und Wahrheit! (RevElb)
Trotz so manchem Tief das ich erlebt habe, immer noch oder gerade deshalb Christ
