26.12.2025, 19:20
Nachschlagen hilft 
Um die beiden Stammlinien gibt es schon lange unterschiedliche Meinungen. Eine eindeutige Aussage, wie es sich damit nun verhält, wird man nicht finden. Je nach Argumentation können die Auslegungen jedoch überzeugen. Der oben verlinkte Kommentar geht sehr ins Detail.

Zitat:Dass es sich hier um den Stammbaum Josephs, des Mannes der Maria handelt, geht aus Matthäus 1,16 hervor, wo es am Schluss der Ahnenreihe heißt: „Jakob aber zeugte Joseph, den Mann der Maria, von der Jesus geboren wurde, der Christus genannt wird.“ Nach dem Gesetz Israels war Jesus der Sohn Josephs. Insgesamt gilt:
- Der Vater-Sohn-Begriff überspannt manchmal mehrere Generationen. „Sohn“ bezeichnet in antiken Texten einen männlichen Nachfahren, der nicht unbedingt der leibliche Sohn sein muss.
- Ebenso hat „Vater“ die Bedeutung als Vorfahre. So wird zum Beispiel Ahasja, der Sohn Jorams (2. Könige 8,24), als „Sohn Josaphats“ bezeichnet. Er war aber sein Enkel. So etwas ist auch aus nichtbiblischen Inschriften bekannt.
Quelle: bibelkommentare.de
- Auch der Begriff „zeugen“ meint nicht immer einen biologischen Prozess, sondern bezieht sich manchmal auf Abstammungslinien, wobei mehrere Generationen übersprungen werden können.
Um die beiden Stammlinien gibt es schon lange unterschiedliche Meinungen. Eine eindeutige Aussage, wie es sich damit nun verhält, wird man nicht finden. Je nach Argumentation können die Auslegungen jedoch überzeugen. Der oben verlinkte Kommentar geht sehr ins Detail.
Trotz so manchem Tief das ich erlebt habe, immer noch oder gerade deshalb Christ