09.05.2026, 16:35
Damit befinden wir uns mal wieder auf dem Feld traditioneller Sprachinkompetenz.
Warum? Weil die Ausleger der Bibel mehrere Sprachen, Philosophien, und Kulturen munter zusammenmischen und daraus unsinnige Schlüsse ziehen.
Was haben wir?
Die Hebräer, die den Menschen immer ganzheitlich aber aus unterschiedlichen Aspekten heraus betrachteten. Der Mensch ist ganz Leib, ganz Seele, ganz Geist.
Das Wort "ruach", welches uns zuerst in 1.Mo 1:2 als Geist Gottes begegnet, wird mit Geist übersetzt. Eigentlich beschreibt das Wort einen Hauch, sanft bewegte Luft.
Die Hebräer betrachten den Menschen also aus dem göttlichen Aspekt heraus. Als Werk Gottes, nach dem Bilde Gottes geschaffen. Nach dem zweiten Bericht der Erschaffung des Menschen ist es der Odem Gottes, also der Anteil aus der göttlichen Ewigkeit, welcher eingehaucht (sanft bewegter Atem) aus dem toten Leib eine lebendige Seele macht.
Benutzt wird ruach sehr oft für Gott, beim Menschen oft für das Gemüt, das schwer beschreibbare innere erleben.
Die Griechen betrachten spätestens seit Platon den Menschen als aufgeteilt. (Bei Platon war der Mensch eigentlich nur zweigeteilt in Körper und Geist - die Kirchenväter ergänzten dann ganz frei noch den dritten Aspekt.) Der Mensch hat einen Körper (soma), er hat eine Seele (psyche), er hat einen Geist (pneuma). Entsprechend werden die verschiedenen Wirkungen, die den Menschen ausmachen auf diese drei Aspekte aufgeteilt.
Damit es nicht ganz langweilig wird, finden wir in beiden Sparchen zusätzlich noch den Begriff „Herz“, welcher sich munter und ebenso mehrdeutig dazugesellt.
In dem heutigen Sprachgebrauch ist der Begriff „Geist“ mehrdeutig geworden. Eben aus dem bunten Mix zwischen den unterschiedlichen Sprachen und Philosophien. Je nachdem ist Geist eine Haltung oder Gesinnung, Ort der Gefühle und noch einiges mehr. Nie aber immer alles zugleich. Der Kontext ordnet die Bedeutung des Begriffs eigentlich erst zu.
Überwiegend wird der Begriff, ganz nach Platon, als Teil des Menschen mit speziellen Funktionen betrachtet - was aber dem biblischen Verständnis entgegensteht.
Wenn du also verstehen willst, was nun dein Geist ist oder macht, musst du dich für eins der Denkmuster entscheiden: Entweder hebräisch oder griechisch. Sonst landest du in dieses traditionelle Gewirr, was uns nur konfus zurücklässt.
Warum? Weil die Ausleger der Bibel mehrere Sprachen, Philosophien, und Kulturen munter zusammenmischen und daraus unsinnige Schlüsse ziehen.
Was haben wir?
Die Hebräer, die den Menschen immer ganzheitlich aber aus unterschiedlichen Aspekten heraus betrachteten. Der Mensch ist ganz Leib, ganz Seele, ganz Geist.
Das Wort "ruach", welches uns zuerst in 1.Mo 1:2 als Geist Gottes begegnet, wird mit Geist übersetzt. Eigentlich beschreibt das Wort einen Hauch, sanft bewegte Luft.
Die Hebräer betrachten den Menschen also aus dem göttlichen Aspekt heraus. Als Werk Gottes, nach dem Bilde Gottes geschaffen. Nach dem zweiten Bericht der Erschaffung des Menschen ist es der Odem Gottes, also der Anteil aus der göttlichen Ewigkeit, welcher eingehaucht (sanft bewegter Atem) aus dem toten Leib eine lebendige Seele macht.
Benutzt wird ruach sehr oft für Gott, beim Menschen oft für das Gemüt, das schwer beschreibbare innere erleben.
Die Griechen betrachten spätestens seit Platon den Menschen als aufgeteilt. (Bei Platon war der Mensch eigentlich nur zweigeteilt in Körper und Geist - die Kirchenväter ergänzten dann ganz frei noch den dritten Aspekt.) Der Mensch hat einen Körper (soma), er hat eine Seele (psyche), er hat einen Geist (pneuma). Entsprechend werden die verschiedenen Wirkungen, die den Menschen ausmachen auf diese drei Aspekte aufgeteilt.
Damit es nicht ganz langweilig wird, finden wir in beiden Sparchen zusätzlich noch den Begriff „Herz“, welcher sich munter und ebenso mehrdeutig dazugesellt.
In dem heutigen Sprachgebrauch ist der Begriff „Geist“ mehrdeutig geworden. Eben aus dem bunten Mix zwischen den unterschiedlichen Sprachen und Philosophien. Je nachdem ist Geist eine Haltung oder Gesinnung, Ort der Gefühle und noch einiges mehr. Nie aber immer alles zugleich. Der Kontext ordnet die Bedeutung des Begriffs eigentlich erst zu.
Überwiegend wird der Begriff, ganz nach Platon, als Teil des Menschen mit speziellen Funktionen betrachtet - was aber dem biblischen Verständnis entgegensteht.
Wenn du also verstehen willst, was nun dein Geist ist oder macht, musst du dich für eins der Denkmuster entscheiden: Entweder hebräisch oder griechisch. Sonst landest du in dieses traditionelle Gewirr, was uns nur konfus zurücklässt.
Trotz so manchem Tief das ich erlebt habe, immer noch oder gerade deshalb Christ
