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Jugendhausgemeinden...
#1
Hi zusammen,Smile
komme aus Baden Württenberg, Raum Herrenberg. Wir sind gerade dabei eine Hausgemeindenbewegung aufzubauen. Inzwischen haben wir schon ein paar Hausgemeinden, davon zwei Jugendhausgemeinden.
Mir liegt es voll auf dem Herzen Jugenliche aus anderen Regionen zu finden die auch für God brennen und Jugendhausgemeinden gründen wollen oder gerade dabei sind... usw...und wir uns über Erlebnisse, Erfahrungen, Strategien, Treffen usw... austauschen können...let`s fight together 4 the lord...a new generation will rise up.... Ibelieve@youth-revival.de
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#2
Hallo Michael,

wir sind auch dran... haben am 22.2.2002 unsere erste Hauskirche gegründet.
In der Mehrzahl Jugendliche und Kinder.
Vor kurzem sind wir ins mentoring für eine Band eingestiegen.
Nach unserer Erfahrung braucht man ein offenes Haus, Gastfreundschaft
und man muss die jungen Leute total ernst nehmen.
Wir glauben an eine Jugendbewegung in Deutschland für die Sache Jesus über
alle Konfessionen hinweg.
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#3
Was ist die besondere Vision von Jugendhauskirchen? Wie unterscheidet sich die Praxis von einer altersmäßig gemischten Hauskirche?
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#4
Hallo zusammen,

anbei eine Prophetie zum Thema, vieleicht erklärt das auch ein bischen das Besondere: Smile

Die Vision - eine Armee von Jugendlichen

Hier ist die Vision, die der englische Gebetspionier Pete Greig (31) eines nachts spontan auf die Wand der Gebetszelle einer Heimatgemeinde (Revelation Church - Surrey, England) kritzelte... September 1999

Also, der Typ kommt auf mich zu und sagt; "Was ist die Vision? Wozu der ganze Aufstand?" Ich öffne meinen Mund und die Worte kommen wie von selbst:
"Die Vision? Die Vision ist JESUS - leidenschaftlich, gefährlich, unverkennbar Jesus. Die Vision ist eine Armee von Jugendlichen. Siehst Du Knochen? Ich sehe eine Armee! Und sie sind FREI von Materialismus. Sie lachen über die engen neun-mal-fünf meter kleinen Gefängnisse. Sie könnten Kaviar am Montag und am Dienstag Küchenabfälle essen; sie würden es nicht mal bemerken. Sie bewegen sich leicht wie der Wind, sie gehören den Nationen. Sie brauchen keinen Paß. Die Leute notieren sich ihre Adressen mit Bleistift und wundern sich über ihr merkwürdiges Leben. Sie sind frei, dennoch sind sie Sklaven der Verletzen, der Schmutzigen und Sterbenden.
Was ist die Vision? Die Vision ist eine Heiligkeit, die in den Augen schmerzt. Sie bringt Kinder zum Lachen und macht Erwachsene wütend. Sie gab schon vor langer Zeit das Jonglieren mit Kompromissen auf, um nach den Sternen zu greifen. Sie verachtet das Gute und streckt sich aus nach dem Besten. Sie ist gefährlich rein. Dieses Licht der Heiligkeit lodert aus jedem geheimen Motiv, jedem privaten Gespräch. Es liebt die Menschen heraus aus ihren Selbstmörderischen Kapriolen, aus ihren Teufelsspielen.
Dies ist eine Armee, die ihr Leben für die Sache gibt. Millionenmal am Tag beschließen ihre Soldaten zu verlieren, damit sie eines Tages als treue Söhne und Töchter das herrliche "gut gemacht" gewinnen dürfen. Solche Helden sind am Montagmorgen genauso radikal wie am Sonntagabend. Sie brauchen keine Anerkennung von berühmten Namen. Stattdessen blicken sie bescheiden hinauf und hören von dort die Menge, die sie wieder und wieder anfeuert: "WEITER SO!"
Und die Armee ist diszipliniert. Junge Leute, die ihre Körper zwingen, zu gehorchen. Jeder Soldat würde eine für seinen Kameraden bestimmte Kugel abfangen. Das Tatoo auf ihren Rücken meldet stolz "Leben, das ist für mich Christus, und Sterben nur Gewinn." Aufopferung ist der Brennstoff für das Feuer in ihren Augen. Siegertypen. Martyrer. Können Hormone sie bremsen? Kann der Mißerfolg gewinnen? Kann die Furcht sie beängstigen, oder der Tod sie ermorden? Diese Generation betet wie ein Sterbender, mit unaussprechlichen Seufzern, mit Kriegsgeschrei, mit bitteren Tränen und mit Unmengen von Gelächter! Was es auch erfordern mag, sie werden es geben. Die Konventionen sprengen. Die Mittelmäßigkeit von der faulen Haut abschütteln. Ihre Rechte, und ihre kostbaren kleinen Sünden abgeben. Sie lachen um Schubladen, scheren sich nicht um Statussymbole. Die Werbung kann sie nicht formen, Hollywood kann sie nicht fesseln. Der Druck der Gruppe kann sie nicht erschüttern, auch wenn auf der Late Night Party der Hahn in der Stunde der Wahrheit kräht. Ihr Inneres ist unglaublich cool, gefährlich schön. Und ihr Äußeres? Dafür interessieren sie sich kaum. Sie tragen ihre Kleider wie Kostüme, um sich mitzuteilen, um zu feiern, aber nie um sich zu verstecken. Würden sie ihr Image oder ihre Popularität aufgeben? Sie würden das Leben selbst aufgeben; Platz tauschen mit dem Mann in der Todeszelle, der bestimmt ist für die Hölle. Einen Thron für den elektrischen Stuhl. In schlaflosen Nächten und an erfolglosen Tagen, mit Blut, Schweiß und Tränen, beten sie als ob alles von Gott abhängt, und leben sie als ob alles von ihnen abhängt.
Ihr Erbgut wählt JESUS. (Er atmet aus, sie atmen ein). Ihr Unterbewußtes singt. Sie hatten eine Bluttransfusion mit Jesus. Ihre Worte verursachen einen Aufschrei der Dämonen an den Marktplätzen der Welt.
Hörst Du nicht, wie sie kommen? Hurra für die Verrückten! Hier sind die Looser und die Freaks! Da kommen die Ängstlichen und Vergessenen mit Feuer in den Augen. Sie gehen aufrecht, und Bäume applaudieren, Wolkenkratzer verbeugen sich und Berge werden klein in Vergleich zu diesen Kindern einer anderen Dimension. Ihre Gebete rufen die Jäger des Himmels herbei, sie rufen den alten Traum von Eden ins Leben.
Und diese Vision wird sein. Sie wird geschehen. Sie kommt leicht, und sie kommt bald.
Woher ich das weiß? Weil diese Vision das Sehnen der ganzen Schöpfung ist, das Seufzen des Geistes, der Traum von Gott selbst. Mein Morgen ist sein Heute. Meine blasse Hoffnung ist seine Realität. Und das Echo auf mein schwaches, geflüstertes, unsicheres Gebet ist ein donnerndes, hallendes, knochenrüttelndes "AMEN" von unzähligen Engeln, von Helden des Glaubens, von Christus selbst. Und er ist der Träumer von Anfang an, der Sieger bis zuletzt.
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#5
Lieber Rainer,
ich habe diese "Prophetie" auch vor Jahren schon gelesen. Damals hat sie mich noch beeindruckt. Heute halte ich sie für eine Horror-Vision. Das schlimme daran ist die Übertreibung und damit die Überforderung. Ich halte es für völlig ausreichend, wenn junge (und auch ältere) Christen als fröhliche, freie und überzeugte Jünger von Jesus ihren Weg gehen und lernen, den Menschen mit ihren Gaben zu dienen (so, wie die damaligen auch...). Die Aussage von Jesus, das wir wie die Kinder werden müssen, wenn wir im Reich Gottes etwas taugen sollen, schlägt einen ganz anderen Ton an als den der zitierten Prophetie.
Herzliche Grüße: Uli.
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#6
Zitat:Das schlimme daran ist die Übertreibung und damit die Überforderung.

Hallo Uli,

ich habe früher immer zu denen gehört, die keine übertriebenen Hoffnungen in die Jugend gesetzt haben. Ich dachte: Eine Generation nach der anderen steht auf, und macht dann doch dieselben Fehler wie die Alten, nur im anderen Gewand. Außerdem kann die Hoffnung auf die Jugend oft genug auch Ablenkung und Entschuldigung von eigener fehlender Radikalität sein(Nach dem Motto: "das kommt erst in der nächsten Generation").

Heute glaube ich, dass Gott andere Gedanken über die neue Generation hat, als ich sie hatte, und das hat mit dem heilsgeschichtlich neuenm endzeitlichem Abschnitt zu tun, in dem wir uns befinden.
Gott ruft sein ganzes Volk zu
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#7
Lieber Rainer,
du wirst im Neuen Testament keine besonderen Verheißungen für die Jugend finden. Nur Verheißungen für Christen jeden Alters, genauso wie jeden Geschlechts und jeder Volkszugehörigkeit.
Und die Prophetien, Erwartungen und Anforderungen, die von Älteren auf die Jugend gelegt werden, ohne dass sie selbst das erfüllen, was sie von der Jugend erwarten, die hasse ich schon lange, genauso wie der himmlische Vater der Jugendlichen sie hasst.
Besonders die Armee-mäßigen Vergleiche erwecken in mir den Verdacht, dass da wieder sogenannte "geistliche" Leiter am Werk sind, die ihrem unbewussten Wunsch Ausdruck verleihen, dann womöglich eine solche Super-Armee von jugendlichen Super-Christen herumkommendieren zu können.
Ich bezweifle sogar, dass Timotheos, der am besten bekannte junge Christ aus dem Neuen Testament, die Beschreibung der von dir zitierten "Prophetie" erfüllen würde.
Herzliche Grüße: Uli.
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#8
Uli, das war hart, aber es trifft den Kern der Sache! danke für den Einwand.

Ganz interessant an dieser Stelle ist vielleicht folgende Information:

Kein einziger der im Neuen Testament erwähnten Christen hat in irgendeiner Form einen "Dienst" gehabt oder aktiv etwas im Reich Gottes getan, bevor er mindestens Anfang 30 war. Auch Timotheus, den man als so jugendlich beschreibt (wegen einer Bibelstelle) war zu diesem Zeitpunkt bereits über dreißig.

Viel wichtiger als jugendlicher Elan oder etwaige "Prophetien" schien damals die praktische Erfahrung im GemeindeLeben gewesen zu sein. Diese Erfahrung hatten alle "Diener des Herrn" im NT gemeinsam...
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#9
Smile

Bitte bitte nichts verabsolutieren ausser Gott. Auch keine Visionen.

Trotzdem koennen Visionen eine Hilfe sein.
Solange man sie nicht verabsolutiert.

Ich finde diese Vision sehr ermutigend und herausfordernd.

Smile
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#10
Zitat:Nach unserer Erfahrung braucht man ein offenes Haus, Gastfreundschaft
und man muss die jungen Leute total ernst nehmen.
Wir glauben an eine Jugendbewegung in Deutschland für die Sache Jesus über
alle Konfessionen hinweg.

HI you,

cool man, sowas freut mich total zu hören ... bei uns hat auch alles so angefangen. 2 jung gebliebene Erwachsene und ein paar verrückte Jugendliche die ihr Haus belegen durften ... Sie öffneten die Tür nicht einfach um was mit irgendeinem Programm zu produzieren etc ... sondern wir fingen an gemeinsam zu Leben ... mit irgendeinem Programm geht da gar nix ... weil es um jeden einzelnen geht der über eure Türschwelle geht. Es geht ums schrauben am Motorrad, gemeinsam zu Essen, viel zu reden, Freiraum zu geben, Vertrauen und Freundschaft zu bauen... dann kommt bei uns jungen Leuten die wirklich eine Sehnsucht haben in den Plan zu kommen den God für uns hat das andere von selbst....

Danke für euer offenes Haus ... nicht viele haben verstanden das uns junge Leute keiner in irgendwelche alte Kirchengebäude oder sonstige großen Hallen bringt wo über 100 Leute 1x pro Woche auf einmal "abgefertigt"  werden ohne diesen Tag nicht mehr leben können ... nicht weil wir abnormal sind und rebelieren sondern weil es Zeit wird das wir wieder alle zusammen wieder zur Natürlichkeit und nem gemeinsamen Leben zurückkommen...  God wird euch segnen und führen ...

Welches Gebiet macht ihr den unsicher ? (Ich meine wo wohnt ihr denn?) <!--emo&:p

All or Nothing

Michel
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