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Hauskirche praktisch
#21

Hallo Freunde !


Manches ist mir doch ein wenig zu theoretisch was hier geschrieben wurde.
Lasst uns das Beginnen nicht vor lauter Theorie vergessen.
Ich erzähl mal (ich hoffe kurz) wie es bei uns Anfing.
Ein Ehepaar mit 3 Kindern fuhr regelmäßig ca. 20 km weit zur nächsten Gemeinde.
Im Laufe der zeit kam (bes. bei der Frau) der Wunsch nach Gemeinschaft/Gemeinde am Ort auf.
Über längeren Zeitraum betete die Familie dafür.
Nix passierte. -
Als meine Frau und ich irgendwann von einer Veranstaltung in eben dieser Nachbarstadt wegfahren wollten, fiel meiner Frau die Parkmünze (zum Öffnen der Parkplatzschranke) weg. So mußten wir erst einmal auf den Parkplatz zurückfahre um zu suchen. - In dem Moment sprach uns diese Frau an. Sie hatte Aufkleber bemerkt und gesehen das unser Wagen im gleichen Ort angemeldet war. Wir tauschten kurz die Telefonnummern aus und verabrededeten uns.
- Wie allen klar ist fanden wir sofort unsere Parkmünze wieder !!

Wir lernten uns kennen und stellten eine nicht menschengemachte Einheit fest.
Dies war der Anfang der Hauskirche in Lengerich (obwhl keiner von uns diesen Begriff kannte). Sehr schnell stiegen 2 alte Freunde (ohne Gemeinde) mit ein.
Dann mein Schwiegervater (ohne Gemeinde) .
Ein weiteres Ehepaar (katholischer Hintergrund) dann ..........., dann .....
So ging es weiter bis wir jetzt (nach ca. 2 Jahren) 10 - 14 Erwachsene und ca. 10
Kinder sind. Wahrscheinlich (wir beten über das WIE ?) gibt es also irgendwann die 2. HK.
Wir haben von Anfang an nicht versucht etwas aufzubauen. Keine Gemeinde, keine HK, keinen Verein. Unser Wunsch war und ist es noch heute: Wir möchten erleben wie JESUS IN Lengerich seinen Leib aufbaut.
Dazu versuchen wir jeden Schritt bei IHM zu erfragen.
Wir hatten und haben keine Apostel oder ähnliches. - Haben aber erlebt wie Jesus zu seiner Zeit Verbindungen zu Geschwistern gibt die uns auf dem Kurs bestätigen oder korrigieren. (Keith Smith, Bob Main). Dies bedeutet aber nicht das wir uns an diese Geschwister binden. Beziehung ja - aber keine hierachische Organisationsstruktur. - Die gibt es auch innerhalb der Gruppe nicht.
Zu sagen wäre noch das wir kein isolierter Haufen sind. Zu einigen "normalen Gemeinden" in Nachbarstädten haben wir freundschaftl. Kontakt. Einige von uns arbeiten auch aktiv in anderen Gemeinden mit. Priorität ist jedoch Lengerich (b.d. meisten).
Wir wünschen uns Kontakt auch zu anderen HK. Die Liebe Gottes drückt sich eben auch in der Sehnsucht nach Geschwistern aus.
Auch in puncto Bekehrungen tut sich etwas.
- Die alles ist eine Beschreibung des ISTZUSTANDES, nicht mehr.
Wie es im Einzelnen weitergeht wird uns Jesus sicherlich zur rechten Zeit mitteilen.So wie wir erlebt haben das ER uns zusammengeführt hat und ER hinzutut.Durch verlorene Parkmünzen oder durch zufälliges Treffen auf dem Weihnachtsmarkt (auch schon passiert).
Ach ja, - von Anfeindungen,Missverständnissen usw. hab ich hier bewußt nix geschrieben (gibt es natürlich auch).
Shalom und liebe Grüße
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#22
Hallo no.other.name,
Zitat:Manches ist mir doch ein wenig zu theoretisch was hier geschrieben wurde.
Lasst uns das Beginnen nicht vor lauter Theorie vergessen.

Dann will ich Dir mal ein klein wenig von uns erzählen:
  • Vor ca. vier Jahren haben wir (meine Frau und ich + zwei Kinder) uns entschieden, nicht mehr die Gemeinde in der Nachbarstadt (ca. 25km) zu besuchen. Wir merkten, diese Stadt nicht unser Lebenszentrum ist ... und wir würden an den Menschen vor Ort vorbei leben, wenn wir uns dort investieren würden ... unsere Kapazität ist in dieser Hinsicht einfach eingeschränkt!

  • Damals haben wir uns auch entschieden, keine Christen aus der Umgebung um uns zu sammeln, sondern unsere Zeit hauptsächlich in Beziehungen und Freundschaften zu Menschen aus unserem Lebensumfeld zu investieren.

    Und ich persönlich will auch nicht einmal daran denken, Christen zu uns einzuladen, um sie in eine Hauskirche zu integrieren. Nein!

    Aber: Ja! Wir haben Beziehungen/Freundschaften zu Christen aus unserer Umgebung, wofür wir dankbar sind!

  • Wir treffen uns mit Christen, die so wie wir unterwegs sind "Hauskirche" zu leben. Leider wohnen diese 45km und mehr entfernt. ... Diese Beziehungen sind wichtig für uns, auch wenn es auf diese Entfernun kaum möglich ist, Leben miteinander zu teilen.
    Der Kreis wird immer enger ... die Entfernungen immer geringer ... und wir lernen immer wieder neue Menschen kennen Smile ... vor zwei Jahren sind wir noch viel weiter gefahren!

  • Seither haben wir viele Menschen (die Jesus noch nicht bewusst nachfolgen) aus unserer Nachbarschaft (aus unserem Dorf) kennengelernt ... siehe oben

  • Wir gehen Schritt für Schritt weiter und lassen uns von Gott überraschen, welche Beziehungen er uns noch schenken wird.

  • ... unterwegs ... Smile
Seid lieb' gegrüßt,
Guido
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#23
Zitat:[*]Damals haben wir uns auch entschieden, keine Christen aus der Umgebung um uns zu sammeln, sondern unsere Zeit hauptsächlich in Beziehungen und Freundschaften zu Menschen aus unserem Lebensumfeld zu investieren.

Und ich persönlich will auch nicht einmal daran denken, Christen zu uns einzuladen, um sie in eine Hauskirche zu integrieren. Nein!
Hi Guido,

wenn das der Weg ist auf den euch Gott geschickt hat, dann ist das super.
Meine persönliche Entscheidung war ähnlich: Nein, nicht alleine. Wir haben dann angefangen, als es eine zweite Familie gab, die *voll* hinter der Idee stand.

Andererseits kenne ich mich und manchmal trauen wir uns weniger zu als möglich ist.
Dazu: Eph 3,20!

Entfernte Kontakte sind notwendig und prima für Mentoring, Gebetsunterstützung, etc.
Ich finde jeder sollte eine Beziehung zu einem reifen Christen pflegen, der nicht im unmittelbaren Tagesgeschehen involviert ist.

Wenn ich nicht so große Hemmungen hätte in Situationen, die ich nicht kenne gut gemeinte Ratschläge zu verteilen, dann würde ich vorschlagen gemeinsam mit euren christlichen Freunden Gott zu fragen, ob konkreteres drann ist oder nicht. Smile


God bless you and your house!

HaKi
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#24
Hallöchen,
klar ist es unsinnig Christen (ab)zu werben. Es ist sogar manchmal schwierig (aber notwendig ) verbitterte Wanderer (wenn sie an Verbitterung festhalten WOLLEN) fern zu halten.
- Anderseits haben wir gemerkt das es in unserem Ort etliche "Schläfer" gibt. Damit meine ich Menschen welche auf dem Weg mit oder zu Jesus sind, dabei aber völlig alleine sind. Auch gibt es in d. Landeskirchen Leute welche sich nach mehr sehnen als in manchen Kirchen möglich oder erlaubt ist.
JESUS ist Herr SEINER Gemeinde und ER bestimmt. ER führt Menschen zusammen (oder auch nicht). Unser Wunsch ist es diese Verbindungen zu erkennen. Wir wollen(aus unseren Bemühen heraus) gar nicht zahlenmäßig wachsen.
Dazu müßte man noch erwähnen das es in unserem Ort eigentlich kaum die Möglichkeit gibt eine wirklich biblische Gemeinde (obwohl es sich um subjektive Bewertung handelt) zu besuchen.
Wären wir als Abwerber bekannt, wäre eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden wohl kaum möglich.
Shalom
Ralf
Vielmehr glauben wir das Multiplikation durch Entstehung neuer HK geschieht - und Ansatzweise ist dies auch schon erkennbar.
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