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Verschiedene Fragen zu Hauskirchen
#1
Liebe Community,

ich habe nun einige Threads hier im Forum mit großem Interesse gelesen und doch habe ich ein paar Fragen, auf die ich noch keine Antwort gefunden habe.

1. Was passiert, wenn ein Hauskirchen-Mitglied stirbt?
2. Ist eine HK irgendwie gemeldet, wie eine Freikirche, oder so?
3. Haben HKen keine Namensbezeichnung?
4. Was ist, wenn der Rest der Familie kein Interesse an einer solchen HK-Gemeinschaft hat? Sollte man dann lieber nicht diese Form wählen?
5. Sind die Gründer immer männlich?
6. Ist eine Taufe in einer HK rechtsgültig?
7. Welche finanziellen Kosten kommen auf die Mitglieder zu?

Ich denke, das hilft mir schon weiter, wenn ich darauf Antworten bekommen könnte. Shy
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#2
Hallo,
zunächst ein paar kurze Antworten.
Btw.: Hauskirchen sind etwas anderes als Hausgemeinden. Hauskirchen sind idR einer Denomination angeschlossen. Hausgemeinden sind autonom. Hier bei uns geht es vornehmlich um Hausgemeinden und Christen, die einfache Gemeinde in ihrer Vielfalt leben.

Zu 1. Schon jetzt gibt es freie Trauerredner und es bedarf keiner Pastoren für eine Beerdigung. Also steht dem nichts entgegen, dass ein Mitglied der Hg zB die Trauerrede hält.

Zu 2. Nein, da HGen autonom sind und keine institutionelle Formen anstrebt, sind sie auch nirgends gemeldet. Allerdings kann natürlich jede HG sich selbst in die Gemeindesuchmaschinen eintragen. Aber ich vermute, du meintest hier eher so eine Art Zugehörigkeit zu einer Denomination.

Zu 3. Wenn sie wollen, warum nicht?

Zu 4. Dann können die Treffen der HG auch woanders stattfinden. In einem anderen Haus, aber es gibt sogar HG die sich bei einer großen amerikanischen Fastfoodkette treffen, oder wo auch immer sich Platz und Gelegenheit findet.

Zu 5. Nein.

Zu 6. Wenn du eine Kirchenrechtsgültigkeit meinst, je nachdem, welcher Pastor das entscheidet ja oder nein. Einen Kirchenrechtsanspruch gibt es da sicherlich nicht. Aber wozu braucht man das, wenn man außerhalb der institutionellen Kirchen und Gemeinden lebt? Freikirchen sind idR da wesentlich flexibler. Aber dort sind auch keine möglichen Kirchenrechtsfolgen.

Zu 7. Zunächst mal zB die Kosten, wenn man etwas zum gemeinsamen Essen mitbringt. Fahrtkosten zu den Treffen, der Preis für eine eigene Bibel......
Eigentlich haben HGen ja keine der Kosten, die in inst. Gemeinden anfallen. Kein spezielles Gebäude, keine Angestellten, keine bezahlten Dienste, usw.
Trotz so manchem Tief das ich erlebt habe, immer noch oder gerade deshalb Christ Cool
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#3
(18.10.2012, 23:21)Charly-l schrieb: Hallo,
zunächst ein paar kurze Antworten.
Btw.: Hauskirchen sind etwas anderes als Hausgemeinden. Hauskirchen sind idR einer Denomination angeschlossen. Hausgemeinden sind autonom. Hier bei uns geht es vornehmlich um Hausgemeinden und Christen, die einfache Gemeinde in ihrer Vielfalt leben.
Uups, ich dachte, das wäre dasselben? In dem Fall beziehen sich mein Interesse und damit meine Fragen auf Hausgemeinden. Wink

Zitat:Zu 1. Schon jetzt gibt es freie Trauerredner und es bedarf keiner Pastoren für eine Beerdigung. Also steht dem nichts entgegen, dass ein Mitglied der Hg zB die Trauerrede hält.
Das ist sicher dann für viele Trauergäste, die dann nicht in der HG sind, sehr ungewöhnlich.

Zitat:Zu 2. Nein, da HGen autonom sind und keine institutionelle Formen anstrebt, sind sie auch nirgends gemeldet. Allerdings kann natürlich jede HG sich selbst in die Gemeindesuchmaschinen eintragen. Aber ich vermute, du meintest hier eher so eine Art Zugehörigkeit zu einer Denomination.
Ich dachte da so an Vereine, oder so? Die sind ja auch irgendwo registriert.

Zitat:Zu 4. Dann können die Treffen der HG auch woanders stattfinden. In einem anderen Haus, aber es gibt sogar HG die sich bei einer großen amerikanischen Fastfoodkette treffen, oder wo auch immer sich Platz und Gelegenheit findet.
Was sicherlich auch sehr effektiv ist. Das könnte ich mir sogar gut vorstellen. Ich hatte gestern mit meinem Mann darüber gesprochen. Er meinte, das sei gar nicht sein Ding, und er möchte das nicht. Sad (Aber da hat Gott das letzte Wort Wink ) Mal sehen was unsre Kinder dazu sagen...

Zitat:Zu 7. Zunächst mal zB die Kosten, wenn man etwas zum gemeinsamen Essen mitbringt. Fahrtkosten zu den Treffen, der Preis für eine eigene Bibel......
Eigentlich haben HGen ja keine der Kosten, die in inst. Gemeinden anfallen. Kein spezielles Gebäude, keine Angestellten, keine bezahlten Dienste, usw.
Dazu fallen mir gerade noch die Liederbücher ein. Das ist eine tolle Sache!

Vielen Dank, Charly, für deine Antworten.
Der Herr segne dich.
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#4
Zitat:Ich dachte da so an Vereine, oder so? Die sind ja auch irgendwo registriert.
Es gibt keine Notwendigkeit dafür, dass eine HG ein Verein oder ähnliches werden müsste. Es ist sogar sehr wahrscheinlich, dass die Gründung eines Vereins dem eigentlichen Ziel der HG entgegensteht. Denn dann müssen schon wieder Hierarchien gebildet werden, etcpp.
Dennoch gibt es HG, die auch einen Verein gegründet haben. Dies aber vielmehr um zB eine karitative Arbeit zu machen oder ähnliches. Hier ist der Verein ein Hilfsmittel und nicht Grundlage der Versammlung.
Trotz so manchem Tief das ich erlebt habe, immer noch oder gerade deshalb Christ Cool
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#5
Hallo Charly,

das hört sich wirklich einfach an Smile, danke dir.
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#6
Schön Dich hier wieder zu treffen. Wenn ich richtig vermute und Du die Hanna aus Linz bist Smile
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#7
Hallo tyson,
wenn du mich damit gemeint hast, muss ich dich leider enttäuschen.
Ich bin die Monika aus Südhessen ... lol.
No Problem Smile
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#8
(15.11.2012, 06:16)tysonlee12 schrieb: Schön Dich hier wieder zu treffen. Wenn ich richtig vermute und Du die Hanna aus Linz bist Smile
Ich bin die Hanna aus Linz. Smile
Aber wer du bist, weiß ich nicht. Immerhin bist du noch nicht lange hier Wink

Hanna
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#9
Liebe Community,
hier noch mal die Frage zum ersten Posting Punkt 5:
Sind Gemeindegründer immer männlich?

Da es bei mir so langsam konkret wird, eine Hausgemeinde zu gründen, war ich im Gespräch mit einer lieben Schwester, die mir die verunsichernde Frage stellte:
Ist es biblisch, dass eine Frau Gemeinde gründet.

Bisher kann ich nur mit Lydia (Apg 16) und Chloe (1.Kor.1,11) antworten, wobei es in den beiden Fällen nicht offensichtlich um Gemeindegründung ging, oder?
Gibt es andere Bibelstellen, die hier hilfreich sind?

Dankbare Grüße
Monika
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#10
Ja, es ist nicht nur biblisch sondern völlig normal, dass auch Frauen Hausgemeinden gründen. Oder sagen wir doch weniger pathetisch: in ihrem Haus Raum geben, dass sich die Gemeinde dort versammeln kann.
Btw.: es gibt nur einen einzigen Gemeindegründer, der schon seit Jahrtausenden überall Gemeindeversammlungen gründet: Jesus selbst. Gemeinde gründen ist etwas, was uns vollkommen unmöglich ist - es sei denn, wir könnten auch für die Sünden der gesamten Menschheit am Kreuz sterben - was ich dann doch eher als sehr unwahrscheinlich ansehe Wink
Was wir machen können ist, der Gemeinde Raum und Gelegenheit anbieten, sich zu versammeln.
Trotz so manchem Tief das ich erlebt habe, immer noch oder gerade deshalb Christ Cool
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