Dieses Forum nutzt Cookies
Dieses Forum verwendet Cookies, um deine Login-Informationen zu speichern, wenn du registriert bist, und deinen letzten Besuch, wenn du es nicht bist. Cookies sind kleine Textdokumente, die auf deinem Computer gespeichert sind. Die von diesem Forum gesetzten Cookies dürfen nur auf dieser Website verwendet werden und stellen kein Sicherheitsrisiko dar. Cookies auf diesem Forum speichern auch die spezifischen Themen, die du gelesen hast und wann du zum letzten Mal gelesen hast. Bitte bestätige, ob du diese Cookies akzeptierst oder ablehnst.

Ein Cookie wird in deinem Browser unabhängig von der Wahl gespeichert, um zu verhindern, dass dir diese Frage erneut gestellt wird. Du kannst deine Cookie-Einstellungen jederzeit über den Link in der Fußzeile ändern.

Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Kann Hausgemeinde ohne Opfer entstehen?
#1
Nachdem ich am letzten Wochenende Leitern zuhörte, die unter Einsatz ihres Lebens Gemeinden bauen, z.B. in Asien, frage ich mich, ob unsere Gemeinden mehr Opfer benötigen und dann schneller wachsen. Wir beten jede Woche für Wachstum in der Community, wir selbst bekommen auch Kontakte, aber wir erlebten in den letzten Monaten noch keinen Durchbruch, hören nur von Leuten, um die wir uns kümmern " mir geht es so schlecht". Auch bei den Betern der Community hören wir keine Zeugnisse von Wachstum. Einige sehnen sich nach HG, sind immer noch allein. Würde mehr Leidenschaft im Gebet, Flehen vor dem Thron Gottes, Fasten....helfen, dass Menschen Durchbrüche, tiefe Buße und dann den Frieden Gottes erfahren? Würden unsere Gemeinden wachsen, wenn wir echte Opfer bringen würden, egal, ob das einige Stunden auf den Knien zu beten ist oder etwas anderes?
Trifft der Aussprcuh, dass der größte Feind der Christen hier der Is-lam ist nicht auch auf uns zu: unsere Gebete sind, lahm, unsere Versammlungen sind lahm, unser Opfer sind lahm, unsere Worte sind lahm....?
Mich beschäftigt das momentan. Wie denkt ihr darüber?
Zitieren
#2
Hallo Ludgera,

ich denke nicht das aufrichtiges Bemühen als zu lahm eingestuft werden muss. Vielmehr muss man einige Unterschiede sehen, die nicht unerheblich sind.

Ärmere Länder haben eine vollkommen andere Infrastruktur (oder auch mitunter keine) wo die Not dann oft auch ein ein nationales Problem ist. Dazu kommen die unterschiedlichen Mentalitäten und wie Gott selbst dort die Menschen führt.

Unsere Breitengrade leiden da eher unter dem Wohlstandsevangelium, wo man leider auch Tendenzen zur Gleichförmigkeit mit der Welt unter Christen beobachten kann. Obwohl die Not auch hier in den letzten Jahren sehr schwer um sich greift, was die Gemeinden zwar erkannt haben, aber nach wie vor mit Methoden und Prinzipien zu bearbeiten suchen.

Es wird nur meistens nicht darüber berichtet und die Medien manipulieren so die Massen. Schaut man sich unsere Gemeindelandschaft an, so ist diese eher von der Ökumene durchdrungen und hat tatsächlich an Kraft verloren.

Auch unsere Gesellschaft ist von Korruption durchdrungen, die Menschen verlieren ihre natürliche Liebe und wir können erkennen was Jakobus über die Menschen der letzten Zeit sagte.

Was Du erkennst ist der Abfall der Menschen von allen menschlichen und göttlichen in Vorbereitung auf die letzten Tage. Wir sind aufgefordert, wie die klugen Jungfrauen uns auf unseren Herrn vorzubereiten.

Wer jetzt glaubt, dass dies Unsinn ist, der sollte die biblische Prophetie mit der gesellschaftlichen Entwicklung vergleichen, so wird man unweigerlich erkennen, das es soweit ist.

Man ist längst dabei an der Weltregierung zu arbeiten und Frau Merkel hat ja auch schon getönt, dass sie bereit ist die Regierungshoheit dahingehend abzutreten.

Wir können nur das tun was Gott uns aufträgt zu tun und hierin wollen wir versuchen gute Arbeiter zu sein. Smile
Zitieren
#3
Bernd,
ich gehe davon aus, dass ihr eifrig seid im Herrn. Aber wie du schreibst, spricht die Bibel über den Abfall und sagt, die Liebe wird bei vielen erkalten.

Natürlich gehen z.B. Brasilianer viel feuriger ans Evangelium als wir deutschen Denker. Dennoch sehe ich Wahrheit in dem Ausspruch mit dem Is-lam. In unserer früheren Gemeinde brachte man kein Opfer, am Fastentag gab es ein Fastenfrühstück, das einem 4-Sterne Hotel würdig war. Keiner war bereit auf die Straße zu gehen und wenn der Pastor mal mit ging, nutzte er die Zeit zum Plaudern. Gebäude werden finanziert und die Gebetsstunden sterben aus mangels Beteiligung. Viele Jahre sammelten wir monatlich einen LKW voll Kleidung, wenn man bat 2€ für Transport zu geben, so hörten wir oft, dass man schon seine kostbare Kleidung gab ( die anders im Müll gelandet wäre). Christen zeigten noch nicht einmal den Einsatz, ihre eigenen Hilfsgüter zu sortieren, wir bekamen Etuis mit einem Buntstift, leere Tuschkästen, kaputte Herde.......den Schrott nach Albanien, dann muss man nicht teuer entsorgen. In 14 Jahren Gemeindezugehörigkeit sah ich nicht einen im Gebet ringen, Einsatz zeigen für Verfolgte, Verlorene. Schau dich um, wir brauchen neu das Feuer des Heiligen Geistes, um unseren Winterschlaf zu beenden und die wenigen Treuen zu stützen.
Zitieren
#4
Nach aussen mag der Islam ja fromm wirken, aber nach innen ist es eine äusserst gewaltverherrlichende Religion die auf Angst aufgebaut ist. Ich kann noch so viele fromme Aktionen machen, wenn mein Herz für Gott nicht offen ist und mein Opfer nicht aufrichtig, ist es nichtig.

Das kann auch bedeuten mal eine Zeit inne zu halten nichts zu tun und sich von Gott neu aufrichten zu lassen. Oft halten nur weniges es aus, sich auch mal zurück zu ziehen und Still vor Gott zu sein.

Ich bin gegen blinden Aktionismus, aber für alles was echt und original ist.

Die anderen Dinge sind unser gesellschaftlicher Abfall von Gott, wobei das Gewissen getötet wird und damit wird es für Gott unzugänglich. Hierin erfüllt sich die Bibel, wo am Ende der Zeiten sich die Spreu vom Weizen trennt.

Wir hören deswegen nicht auf zu arbeiten, aber wir sollten wissen was und warum manches um uns herum geschieht, so können wir uns dann auch darauf einstellen und es besser aushalten.
Zitieren
#5
Bernd,

ich verstand den Ausspruch so, dass hier gar nicht der Islam gemeint ist sondern wirklich "is(t) lahm"

Dass es im Islam sehr gewaltbereite Tendenzen gibt, sehen wir in Syrien. Die Terrorverursacher kommen aus dem Ausland, wollen manipulatorisch die Scharia. Immer mehr Christen müssen fliehen.

Blinder Aktionismus ist nie gut. Alle guten Aktionen sollten im Gebet vorbereitet sein und zwar besser als wir es von Gemeinde kennen, wo man 95 Minuten plauderte und dann noch 5 Minuten Gebet anklatschte. Nur der Heilige Geist kann Menschen eifrig machen und Jesus als Herrn offenbaren, deshalb gehen Aktionen nur mit ihm, denke ich. Wenn wir dann in der Kraft des Geistes gehen, kommen mit Sicherheit auch Angriffe von Religiösen, die weiter blind bleiben wollen, aber das sollte uns nicht kümmern.
Zitieren
#6
Hallo Ludgera!

(23.05.2013, 07:23)Ludgera schrieb: Trifft der Ausspruch, dass der größte Feind der Christen hier der Is-lam ist nicht auch auf uns zu: unsere Gebete sind, lahm, unsere Versammlungen sind lahm, unser Opfer sind lahm, unsere Worte sind lahm....?
Mich beschäftigt das momentan. Wie denkt ihr darüber?

Du beschreibst so treffend die Gemeinde aus Laodicea! (Siehe Offb. 3,14-22)

In Ländern, wo die Gemeinde Not leidet durch Verfolgung oder fehlende Infrastruktur (beispielsweise fehlende medizinische Versorgung), ist sie tagtäglich angewiesen auf Gott und Seine Versorgung, auf Seine Hilfe und Bewahrung.
Not lehrt beten, und Sattheit lehrt Faulheit.

Die Lösung dieses Problems muss aber jeder lahme Christ selbst in die Hand nehmen:
Buße tun, umkehren, neu das Leben Gott ausliefern und fortan seinem Wort gehorsam sein. (Siehe auch Röm. 12, 1+2)

Hanna
Zitieren
#7
Nun habe ich gerade mal dieses Thema angeschaut - und ich fühle mich ganz in meinem Element! Als ich vor Jahren in Nordschweden in einer Pionierarbeit steckte kannten wir drei Dinge: im ganzen Tal gab es sicher zwei entschiedene Christen, 7 Stubenversammlungen und zwei junge Pastoren... Wir hatten das Vorrecht hier das Evangelium zu leben. Seit zehn Jahren trafen sich in Jokkmokk, dem nächsten größeren Ort, täglich einige Krankenschwestern um für unser Tal zu beten. Als ich dort war erlebte ich zwei Menschen die zu Jesus fanden. D.h. für mich säen und dranbleiben. Was Gott im Hintergrund tat weiß ich nicht und das ist sicher gut so. Das Heimweh nach jener Arbeit wäre sonst sicher schwer zu ertragen... Wir sehen oft nicht wie Gott unsere Gebete beantworte. Aber dass er antwortet ist ganz sicher. Wo ich treu dran bleibe, vor allem im Gebet kann ich oft nur staunen, was Gott tut.

Willy
Wer morgens zerknittert aufsteht hat tagsüber viele Entfaltungsmöglichkeiten!
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste