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Unverheiratete Paare in Leiterschaft?
#1
Diese Frage wurde an mich herangetragen. Wie seht ihr das hier? Sollten unverheiratete Paare eine Hausgemeinde leiten?

Würdet ihr euch ihnen unterordnen?
Blessings

Gera
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#2
Warum nicht? Was spricht dagegen?
Trotz so manchem Tief das ich erlebt habe, immer noch oder gerade deshalb Christ Cool
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#3
Charly,

ich hörte von Paaren, die ohne Trauschein zusammen leben und wohnen und in Leiterschaft stehen. Das gab kürzlich irgendwo Aufruhr.

Für mich hat Gott die Ehe geschaffen. Ich könnte solche Paare in der Hausgemeinde als Teilnehmer haben, aber ich würde ihnen keine Aufgaben geben sondern beten, dass der Herr ihnen seinen Weg zeigt. In meiner früheren Gemeinde fand ich es gut, dass Leute, die zusammen zogen ohne verheiratet zu sein, sofort ausgeschlossen wurden aus der Mitgliedschaft. Wenn sie heirateten konnten sie wieder eintreten. Ich bin dankbar für alle chrsitlichen Gruppierungen, die klare Standpunkte vertreten.
Blessings

Gera
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#4
Ludgera schrieb:... ich hörte von Paaren, die ohne Trauschein zusammen leben und wohnen und in Leiterschaft stehen.
Ok, davon hast du eben noch nicht so deutlich gesprochen.

Ludgera schrieb:In meiner früheren Gemeinde fand ich es gut, dass Leute, die zusammen zogen ohne verheiratet zu sein, sofort ausgeschlossen wurden aus der Mitgliedschaft. Wenn sie heirateten konnten sie wieder eintreten.
In eine solche Gemeinde würde ich nicht eintreten! Wir als Christen sollen zwar Mitchristen ermahnen, wenn wir sie sündigen sehen, aber das geht zu weit.

Ich stimme zu, dass Christen, die offen in Sünde leben (wenn nicht offen, bekommen wir eh nichts davon mit) keine leitenden Funktionen haben sollten. Das betrifft im Übrigen auch offen Geizige, Schandmäuler, Lästerer, Suchtmittelabhängige und so manche mehr. Wir sollten uns nicht immer auf den Lieblingssünden ausruhen und manche Sünden heftiger ahnden, als andere.
Also, wenn Paare unverheiratet zusammenleben, dann ist es nicht angesagt, dass diese Leitungsfunktionen übernehmen. Nur ist es in Hausgemeinden und vor allem in einfache Gemeinde eh so, dass solche Funktionen nicht häufig und selten hoch offiziell vergeben werden. Wenn sich ein solches Paar tatsächlich das Vertrauen einer Gruppe von Christen innerhalb der HG oder EG erarbeitet hat und diese Gruppe ihnen Leitungsfunktionen zugesteht, so steht uns zwar zu nachzufragen, wie sie das verantworten, nicht aber darüber zu urteilen.
Trotz so manchem Tief das ich erlebt habe, immer noch oder gerade deshalb Christ Cool
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#5
Urteilen ist oft Beurteilen, ich muss einen klaren Standpunkt vertreten. Wenn HGs zerbrachen, weil z.b. Anbetungsleiter in Lebensabschnittgemeinschaft lebten, so kann ich nur zustimmen, in diese HGs würde ich nicht gehen. Geistliche Leiter sollten Vorbildfunktion übernehmen. Ich würde auch keinen Leiter akzeptieren, der seine Frau nicht gut behandelt, die Kinder über Maßen schlägt, Drogen nimmt...Sünde ist Sünde.
Nichtzustimmen tue ich dem Ausspruch meines früheren Ältesten, wenn einer Pornos liest, macht das nichts, weil das keiner sieht.
Blessings

Gera
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#6
Dein klarer Standpunkt ist gut und wichtig. Nur heißt das noch nicht, dass dein Standpunkt der Maßstab ist, an dem sich Andere zu messen haben. Der Maßstab an dem wir uns messen, ist das Wort Gottes. Und hier steht Jeder selbst vor Gott. Wir sind angehalten Jeden zu ermutigen, sich im Spiegel des Wort Gottes zu prüfen und sich vor Gott zu verantworten. Sünde bleibt auch Sünde, das ist richtig. Nur ist Christus und kein anderer Christ für die Sünder gestorben. Also entscheidet auch Christus, was vergebbar ist und was nicht.

Gemeindezucht ist Angelegenheit der Gemeinde - der konkreten Versammlung oder im besten Fall eines HG-Netzwerks. Aber hier muss zwingend das Ziel sein, den Sünder für Gott zu gewinnen und nicht irgendwelche moralisch ethischen Absondernungswünsche einzelner Christen oder Gemeinschaften.

Außerdem muss ich für mich sagen, dass ein Zerbrechen von Gruppen und Versammlungen mich wirklich in keiner Weise schockiert oder alarmiert. Das passiert quasi stetig und hat viel unfrommere Gründe, als so gerne behauptet wird. Ich meine sogar, dass es oft sogar hilfreich für die einzelnen Christen ist, wenn sich Gruppen nicht zu sehr verkapseln. Es geht nun einmal nicht um Versammlungstreue oder den Aufbau hierarchischer Gruppen - es geht um echte gelebte Gemeinschaft. Gute Vertrauensbeziehungen zerreißen nicht so einfach. Oberflächliche Zweckgemeinschaften zur Erhaltung religiösen Brauchtums hingegen, zerbrechen schnell.
Trotz so manchem Tief das ich erlebt habe, immer noch oder gerade deshalb Christ Cool
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#7
1. Petrus 5,8
Seid nüchtern, wacht! Euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann. (Rev. Elberfelder)

Ich denke da auch noch an das Gleichnis vom Saatgut und das dass Unkraut zusammen mit dem guten Saatgut wächst. Somit werden wir also hier auf Erden keine himmlische perfekte Gemeinschaft erleben, sie wird immer irgendwie belastet sein.

Geistliche Leiter die als unverheiratetes Paar zusammenleben und von der Gemeinde so geduldet und eingesetzt werden, haben für mich keine Worttreue und keinen festen gegründeten Glauben. Der Fokus liegt dabei auf das Zusammenleben, ein unverheiratetes Paar (in getrennten Wohnungen) in der Verlobungsphase kann dies dann sehr wohl tun.

Aus geistlicher Leitung sollte ein zusammen lebendes Paar durchaus entfernt werden, nicht aber aus der Gemeinschaft selbst. Denn sie sollten ausreichend Gelegenheit finden, ihr Leben gemeinsam in Ordnung zu bringen.
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#8
Bernd,
dem stimme ich voll zu. Wenn Lebensabschnittgemeinschaften keine Gemeinschaft mit Christen mehr hätten, wie sollten sie dann die Möglichkeit zur Umkehr haben? Mir geht es auch nur um geistliche Leiterschaft, die vorbildlich leben sollte.

Ich hatte in meinem Team vor einigen Jahren eine mitarbeitende Frau, die eine Fernbeziehung hatte und sagte, sie gingen nicht zusammen ins Bett. Ich sah keinen Grund, die nicht mitarbeiten zu lassen und holte mir die Genehmigung des Pastors, leider verließ sie die Gemeinde wegen Gerede.

Unser Sohn und seine jetzige Frau haben in der Verlobungsphase auch zusammen gedient, aber bis zur kirchlichen Trauung nicht zusammen gelebt. Uns hat das sehr gefreut im letzten Jahr.
Blessings

Gera
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#9
Hallo Gera!

Zu deiner Ausgangsfrage möchte ich folgende Überlegung anstellen:

Ist es Gottes Wille, dass Paare unverheiratet zusammenleben?
Falls nicht, wieso setzt man jemanden in Leiterschaft, der sich außerhalb des Willens Gottes bewegt??? Wird so ein Leiter auf die Stimme Gottes in irgendwelchen anderen Fragen hören, wenn er nicht auf seine Stimme in dieser Frage hört?

Wie aber Charly auch schon erwähnt hat, gilt das für JEDEN Bereich des Lebens, und ein Habgieriger oder Jähzorniger oder Knabenschänder als Leiter geht ja auch vor Gott nicht durch.

Hanna
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#10
Hanna,

Amen zu deinem Beitrag!
Blessings

Gera
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