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Hilfe, Gott möchte mich umwandeln
#1
In der Bibel sind einige "furchterregende" und "schreckliche" geschwisterliche Charaktereigenschaften   aufgeführt, die das hausgemeindliche Zusammenleben respektive die Zusammenkünfte und das Miteinander der Geschwister anscheinend erleichtern helfen.


Hausgemeinde  leben ist so einfach…………….., wenn unsere  brüderliche Liebe untereinander  herzlich ist und wir einander mit Ehrerbietung zuvor kommen (Röm 12,10)
 
Hausgemeinde zu leben ist  einfach…………….., wenn wir untereinander eines Sinnes sind. Und uns nicht selbst für klug halten und nicht nach hohen Dingen trachten. (Röm 12,16)  
 
Hausgemeinde zu leben ist so, so  einfach…………….., wenn wir:  einander annehmen (Röm 15,7)

Hausgemeinde zu leben ist so einfach…………….., wenn wir aufeinander warten (1.Kor.11,33)

Hausgemeinde zu leben ist so einfach…………….., wenn wir: voller Güte einander ermahnen können.  (Röm 15,14)

Hausgemeinde zu leben ist so einfach…………….., wenn wir: Einander in Demut begegnen (1.Petrus 5,5)
 
 
Hausgemeinde zu leben ist so einfach…………….., wenn wir damit im Leib keine Spaltung sei, füreinander sorgen. (1.Kor.12, 25) 
 
Hausgemeinde zu leben ist so einfach…………….., wenn wir die Last des anderen tragen , so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen (Gal.6,2) 
 
Hausgemeinde zu leben ist so einfach…………….., wenn wir: uns untereinander  ermutigen und erbauen und trösten  (1. Thess, 5,11)

Hausgemeinde zu leben ist so einfach…………….., wenn wir  Frieden untereinander und miteinander halten. (1. Thess, 5,13)
Hausgemeinde zu leben ist so einfach…………….., wenn wir: in Liebe aufeinander eingehen ( Eph 4,2)
 
Hausgemeinde zu leben ist so einfach…………….., wenn wir uns in Liebe einander ertragen ( Eph 4,2)

Hausgemeinde zu leben ist so einfach…………….., wenn wir uns untereinander zurecht helfen mit sanftmütigem Geist  (Gal.12,1)
 
Hausgemeinde zu leben ist so einfach…………….., wenn wir  untereinander freundlich und herzlich sind und uns untereinander vergeben  (Eph 4,32) 
 
Hausgemeinde zu leben ist so einfach…………….., wenn wir uns einander unterordnen  (Eph 5,21)

Hausgemeinde zu leben ist so einfach…………….., wenn wir  allezeit dem Guten untereinander nachjagen (1. Thess. 5,15)
 
Hausgemeinde zu leben ist so einfach…………….., wenn ich den Bruder oder die Schwester in seiner Andersartigkeit ertrage und wir uns untereinander vergeben.  (Kol 3,13)
 
Hausgemeinde zu leben ist so einfach…………….., wenn wir  einander unsere  Sünden bekennen und füreinander beten (Jak 5,16) 
 
Hausgemeinde zu leben ist  einfach…………….., wenn wir: uns untereinander beständig lieb haben  aus reinem Herzen. (1 Petrus 1,22)

Hausgemeinde zu leben ist so einfach…………….., wenn wir:  ohne Murren  gastfrei untereinander sind  (1. Petrus4,9)
 
Hausgemeinde zu leben ist  einfach…………….., wenn wir einfach nur miteinander Gemeinschaft haben………..(1 Joh. 1,7)

Hausgemeinde zu leben ist so einfach…………….., wenn wir uns  untereinander mit dem heiligen Kuss grüßen . (Röm 16.16)

(Obige Bibelstellen in Anlehnung bzw .entnommen aus der rev. Lutherübersetzung 1984 und aus Hoffnung für alle.)
 
Einfach……………………………?  
   
 
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#2
Zusammenfassung obiger Bibelstellen:

Unsere HG-Mitglieder sind gastfrei untereinander, wir lieben uns beständig aus reinem Herzen und jagen dem Guten allzeit nach. Wir grüßen uns untereinander mit dem heiligen Kuss, kommen oft zu gemeinsamen Mahlzeiten zusammen, pflegen und genießen Gemeinschaft, bekennen einander unsere Sünden und beten füreinander.

Wir warten aufeinander, nehmen einander an in Güte und Barmherzigkeit, sind eines Sinnes, trachten nicht nach hohen Dingen und halten uns nicht für klug.
Mit sanftmütigem Geist ertragen wir die Andersartigkeit, vergeben mit freundlicher Herzlichkeit, helfen einander in Liebe zu recht und gehen aufeinander ein. Vor allem ordnen wir uns einander unter und tragen des anderen Last und sorgen füreinander.

Wir begegnen uns in Demut, Ehrerbietung und Liebe, wir ermutigen, erbauen und trösten uns, halten Frieden miteinander und untereinander.

Fast zu viel des Guten……………………?!
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#3
Gut schon, aber in welcher Anhäufung findet man das und wenn ja, für wie lange?
Warum finden wir wohl diese Ermahnungen im NT? Womöglich weil Menschen unperfekt sind und bleiben werden, bis wir zum Herrn gehen. Womöglich weil wir erinnert werden müssen.

Das, was du aufzählst sind nur Ermahnungen. Im "Vater unser" aber zählt Jesus etwas auf, was viel schwerer zu sein scheint, aber eng mit unserem Heil verknüpft: einander zu vergeben.
Wer tut das? Immer wieder? Ehrlich? Nicht geheuchelt?
Und wenn es einer der Geschwister tut, feinden wir sie/ihn dafür nicht oft sogar an?
Trotz so manchem Tief das ich erlebt habe, immer noch oder gerade deshalb Christ Cool
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#4
Gute Fragestellung, Charly.

Ja gute Worte, Gott gibt gute Worte und seine Worte sind Wahrheit.

Obige Anhäufung, positiver Tätigkeit- und Zustandsbeschreibung, zeichnet das Bild des perfekten Gemeindecharakters. Sie sind sozusagen Trainingsempfehlungen an den Einzelnen, einerseits bei der eigenen Unvollkommenheit betrachtend innezuhalten aber auch andererseits die Möglichkeit zu haben, Änderung auf den Weg zu bringen.

Bei der Umwandlung meiner Sinne und Gedanken, gewissermaßen vom Kopf zum Herzen, entsteht etwas neues, etwas mit Ewigkeitscharakter, die Grundlage hierzu ist unsere Vergebungsbereitschaft, geheuchelt oder ehrlich, aber immer wieder.
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#5
Die Frage ist, ist in unseren Hausgemeinschaften  das Bedürfnis, nach obigen positiven persönlichen Eigenschaften, aufgrund defizitären Erkennens (ihr habt nicht, weil ihr nicht bittet Jak.4,2), überhaupt vorhanden?

Was hält mich davon ab, um obige Empfehlungen zu beten. Ich kann es nicht, mein Trotz (Jer 17,9 Es ist das Herz ein trotzig und verzagt Ding), sprich mein Eigensinn hindern mich, darum bitten  zu können, weil ich ganz einfach nicht will.

Wenn ich mein nicht wollen wollen vor Gott bringe, wird der Geist Gottes das notwendige wollen in mir vollbringen. Weil ER will, kann ich wollen, ich muss es nur zulassen.

Sein Wille geschehe und das ist gut………….., für mich persönlich und für das Gelingen  einfacher Hausgemeinde.

Aufgeführte Bibelstellen entnommen aus der rev.Lutherübersetzung 1984
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#6
Meinst du nicht, wir sollten auch darauf vertrauen, dass ER tut was er sagt? Wie zB in: Php 2:13 Denn Gott ist es, der in euch wirkt sowohl das Wollen als auch das Wirken zu seinem Wohlgefallen. (Rev.Elb.)

Ich stelle hier sicherlich nicht in Abrede, dass auch von uns der Wille zur Veränderung kommen muss. Doch selbst dazu sind wir schwach - was Gott weiß und deshalb auch das Wollen schenkt.

Es stellt sich nun die Frage, ob es einen Unterschied im menschlich motivierten Wollen und dem göttlich motivierten gibt. In der Erfahrung dessen selbst und ggf auch im Ergebnis?
Trotz so manchem Tief das ich erlebt habe, immer noch oder gerade deshalb Christ Cool
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#7
Charly  : "Doch selbst dazu sind wir schwach - was Gott weiß und deshalb auch das Wollen schenkt."


ich sage nicht anderes ..................
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#8
Charly:“ Es stellt sich nun die Frage, ob es einen Unterschied im menschlich motivierten Wollen und dem göttlich motivierten gibt. In der Erfahrung dessen selbst und ggf auch im Ergebnis?“


Ja, gute Frage.

Wollen beinhaltet den Willen, ein bestimmtes Ziel zu erreichen, zum Beispiel  Gottes Wille für mich ist das ewige Leben, sozusagen als Ergebnis.

Ich kann dieses ewige Leben nicht selbst hervorbringen,  die Erfahrung zeigt immer wieder mit Schrecken, dass mein eigener Wille unsterblich sein zu wollen, nicht funktioniert.

Von daher gesehen wäre mein menschlich motiviertes Wollen, dem Wollen meines Gottes gegenüber als kontraproduktiv anzusehen, wäre also ungut.
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#9
Zitat:Von daher gesehen wäre mein menschlich motiviertes Wollen, dem Wollen meines Gottes gegenüber als kontraproduktiv anzusehen, wäre also ungut.
Ich würde mal sagen, es kann so sein. Nicht aber ist es grundsätzlich so.
Aber ja, unser Wollen kann sogar dem Wirken und der Zielsetzung Gottes im Wege stehen. (Darunter fällt zB das, was ich als "Religion" bezeichne - menschengemachte Gottesverehrung ohne wirklichen Dialog / ohne wirkliche Interaktion mit Gott)

Ich habe heute zB mehrere Predigten über das Thema Sünde an/gehört, die meiner Meinung nach aufzeigen, dass das menschliche Bemühen der Wahrheit Gottes im Wege steht.
(Hier ein Hinweis zu einem Blogbeitrag von mir. "Keine Panik wegen Sünde" )
Denn es gibt einen überaus wichtigen Unterschied in Bezug auf den Menschen und der Sünde, abhängig davon, ob dieser Erlöst ist oder noch nicht. Gepredigt wird aber weitgehend so, als würde für jeden dasselbe gelten, wie für nichterlöste Menschen. Hier ist also eine menschlich auf Sünde fixierte Heiligungsbemühung oft ein echtes Hindernis für Gottes Wirken am Gläubigen.

Evtl. kann man sagen, dass jede menschlich motivierte Fixierung auf göttliche Heiligungsziele das Potential hat, dem Erreichen durch Gottes Wirken im Wege zu stehen.
Ich meine, die Antwort liegt darin, sich auf Gott / auf die Gemeinschaft mit Gott und dem Lernen von und über Gott zu konzentrieren. In dem Vertrauen darauf, dass Gott auch an mir tun wird, was ER verheißen hat.
Trotz so manchem Tief das ich erlebt habe, immer noch oder gerade deshalb Christ Cool
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#10
"Charly:Ich meine, die Antwort liegt darin, sich auf Gott / auf die Gemeinschaft mit Gott und dem Lernen von und über Gott zu konzentrieren. In dem Vertrauen darauf, dass Gott auch an mir tun wird, was ER verheißen hat."


passt.....................!
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