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HG-Treffen in Räumen von Kirchen und inst. Gemeinden?
#1
Charly schrieb:Folgende Diskussion wurde bezgl. einer Suche nach weiteren Interessenten an HG-Treffen in einer Region angestoßen:


Zitat Hans: @ „Wir könnten aber auch Räumlichkeiten einer örtlichen Gemeinde nutzen, ohne dass wir da angeschlossen sind.“


Räumlichkeiten als Hausgemeinde bei einer örtlichen Gemeinde nutzen zu wollen, käme einem Angriff auf jemandes Bild von Gemeinde und Leib Jesu gleich. Freikirchliche, institutionelle Gemeinden sind e.V.‘s , ja der Leib Christi ist in der Regel ein eingetragener Verein, mit Statuten und Satzungen, sozusagen steuerrechtlich und weltlich abgesichert/abgesegnet.

Einfache Hausgemeinde leben, heißt, bestimmten Interessen der institutionellen Gemeindeform und dessen jeweiligen „Führungseben“, zuwider zu laufen.
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#2
Danke für die Rückmeldung. Eigentlich hätte ich ja lieber Mitstreiter gefunden. Aber ich hoffe darauf.

Der Leib Christi zeichnet sich durch einzige Abhängigkeit zu IHM aus! Damit ist die Unabhängigkeit zu Organisationen etc. selbstverständlich und selbstredend. 

Welche Rolle spielt  dann eine Räulichkeit? Keine. Der Leib Christi ist auch nicht gegen jede menschliche Organisationsform. Der HERR war ja auch nie gegen die Römer, er wusste, wenn sein Reich kommt - und das wird es auch - spielen die Römer keine Rolle. Der Leib Christi braucht keine menschliche Organisation und muss auch nicht dagegen sei, eben weil diese gegenüber der Herrlichkeit und Herrschaft des HERRN völlig unbedeutend ist.
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#3
Wie haben das noch die ersten Jünger in Jerusalem gemacht?
Apo 2:46 Täglich verharrten sie einmütig im Tempel und brachen zu Hause das Brot, nahmen Speise mit Jubel und Schlichtheit des Herzens, (Rev.Elb.)

Also die waren sogar jeden Tag im Tempel. So gesehen, in den Räumlichkeiten der damaligen traditionellen Gemeinde in Jerusalem. Von daher, wo ist das Problem, wenn örtliche Gemeinden ihre Türen öffnen und die Hausgemeinde Hausgemeinde sein lassen? Wink
Trotz so manchem Tief das ich erlebt habe, immer noch oder gerade deshalb Christ Cool
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#4
Charly,

die religiösen Gepflogenheiten, Handlungen und Sitten der damaligen Gläubigen im Jerusalemer Tempel mit seiner heiligen und aller heiligsten Aufteilung, sowie seinen Brandopferaltären mit den heutigen e.V. Gemeinde Räumlichkeiten und deren Besucher-Motivation argumentativ gleichsetzen zu wollen, hinkt gewaltig.

Der Tempelkult endete für Christen mit der Zerstörung des zweiten Tempels, außerdem äußerte sich Jesus kritisch gegenüber dem Tempelverhalten seiner getauften Zeitgenossen.

Die Synagogen als Versammlungsstätte der Gemeinde zu betrachten käme der Sache schon näher, aber auch hier sagte Jesus: „Sie werden euch geiseln in ihren Synagogen, oder an anderer Stelle „und in den Synagogen werdet ihr geschlagen werden“.

Jesu Predigten, in den Synagogen und im Tempel, war den meisten der damaligen geistlichen Führungsriege ein Dorn im Auge.
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#5
Hans-Otto schrieb:Freikirchliche, institutionelle  Gemeinden sind  e.V.‘s,  ...
Da stimme ich Dir zu.

Hans-Otto schrieb:... ja der Leib Christi ist  in der Regel ein eingetragener Verein, mit  Statuten und Satzungen, sozusagen steuerrechtlich und weltlich abgesichert/abgesegnet.
Da widerspreche ich Dir!

Der Leib Christi wird - wie der Name schon sagt - von Christus gebaut und gehört ihm und ist nie und nimmer ein eingetragener Verein. Jesus verbindet mit Bändern (Liebe, Frieden, ...) die einzelnen Glieder untereinander. Jesus fügt lebendige Steine in seinen Bau ein. Wenn wir doch sehen könnten, welchen Bau und welchen Leib Jesus vor Augen hat, wenn er zusammenfügt und verbindet ...
Wie überrascht würden wir doch sein?

Institution/e.V./Organisation und Leib/Bau/Gemeinde Christi sind verschiedene Dinge!
Wenn ich aber die Menschen dahinter sehe, dann überlappen sich diese beiden Gebilde mehr oder weniger.

Ein e.V. kann ein Hilfsmittel sein, um in unserer Gesellschaft bestimmte Dinge umzusetzen (z.B.: Der Betrieb einer öffentlichen Essensausgabe für Hilfsbedürftige, ...).

Bestimmte Strukturen entwickeln jedoch eine Dynamik, die Einfluss nimmt auf Form und Inhalt vom gemeinschaftlichen Leben der Nachfolger Jesu. Es ist wichtig, das zu sehen und zu erkennen!

... nur ein paar Gedankensplitter!
Seid gegrüßt,
Guido
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#6
Guten Tag Guido,

Du sagst, der Leib Christi ist nie und nimmer ein eingetragener Verein.

……………….Genauso ist es………! An diesem Punkt anfangen zu relativieren oder schönreden zu wollen, kann man.

Ich war Mitglied im Angelverein, in einem Fußballverein, Kegelverein und in einem Motorradclub.
Ah, nicht zu vergessen meine langjährig Mitgliedschaft in einer Partei (zu Westerwelles Zeiten). Der schriftl. Antrag zur Mitgliedschaft war immer bindend Voraussetzung.

So auch der Mitgliedsantrag zu einer Freien Gemeindebewegung, mit seinem Dachverband in der Schweiz. An diesem Punkt begann damals vor ca. 13 Jahren mein umdenken und ich bin heute der festen Überzeugung, das allein mein Glaube an Jesus Christus dem Sohn Gottes, ausreichend genügt, um dem Leib Christi zugehörig zu sein. Auf dem Weg zum Ziel, ins Reich Gottes brauche ich keine e.V. Eintragung. Im Gegenteil sie würde mich störend aufhalten.

Gruß
Hans-Otto
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#7
Ich habe ja nun eine ganze Anzahl Gemeinden kennengelernt. Und auch deren Organisationsformen.
Auffallend bei den meisten EV's war, dass eine Gemeindemitgliedschaft eben nicht gleichzeitig die Vereinsmitgliedschaft bedeutete. Die wurde erst notwendig, wenn man man zB als Ältester gewählt wird oder Kassenwart, o.ä.
Ok, es gibt auch Gemeinde-EV's, die da keinen Unterschied machen. Ja und? Tatsächlich ist das nur was für Papiertiger und hat in der Praxis quasi keine Auswirkung.

Meine Güte, ich frage mich, woher unter manchen freien Christen diese Aversion gegen rechtliche Organisationsformen herkommt? Wenn zB mit dem überlassenen Zehnten unverantwortlich umgegangen wird, will man dann doch plötzlich auch ein rechtliches Mitspracherecht haben. Aber um die Gemeindefinanzen rechtlich sauber verwalten zu können, bedarf es in D eben rechtlicher Organisationsformen. Was soll also diese Aversion?

Wenn eine Gemeinde, eine Mitgliedschaft an einer Vereinsmitgliedschaft knüpft, ja Mensch, dann werde halt kein Mitglied. IdR wirst du trotzdem die allermeisten Veranstaltungen besuchen und daran teilnehmen können. Wenn nicht, kannst du diesen Club eh vergessen.

Und mal ehrlich: Einfache Gemeinde bedarf idR keinerlei rechtlicher Organisationsform. Keine Räume, die bezahlt werden müssen, keine Angestellten, etcpp. Da fällt das Thema eh erst an, wenn man darüber hinaus zB karitativ wirksam werden will, oder ähnliches.
Trotz so manchem Tief das ich erlebt habe, immer noch oder gerade deshalb Christ Cool
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