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Hausgemeindeabend
#11
Beachte einmal, das Jesus in der Liebe zu Gott und zum Nächsten einen bedeutenden Unterschied macht:

Zitat:Mt 22:37 Er aber sprach zu ihm: « Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand. »
38 Dies ist das größte und erste Gebot.
39 Das zweite aber ist ihm gleich: « Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. » (Rev.Elb.)

Zunächst ist bei der Liebe zu Gott, wie du ausführst, der ganze Mensch beteiligt.
Wie aber ist es mit der Selbstliebe? Immerhin steht sie ja als Maßstab vor der Nächstenliebe?
Ich erkenne in diesem dreifachen Liebesgebot doch schon einen deutlichen Unterschied im Anspruch, der uns zur Liebe gestellt wird. Auch ein Zugeständnis durch Gott an uns.

Vor allem aber sehe ich hier eine Reihenfolge:
Zuerst, mit allem was ich bin, soll ich Gott lieben.
Das wird nicht ohne tiefgreifende Erfahrungen bleiben. Eben die, wie sehr Gott mich liebt. (Wiewohl Jesus uns an anderer Stelle deutlich sagt, dass Gottes Liebe zuerst erfahren wird, bevor wir auch nur anfangen uns für Gott zu interessieren.)
In der Erfahrung, wie sehr Gott mich liebt, werde ich eine neue tiefe Basis zur Selbstliebe finden. Die kann sich darauf dann nach und nach entwickeln.
Dann erst und auch nur in dem Maßstab dessen, wie sehr ich gelernt habe mich selbst, aufgrund von Gottes Liebe zu mir, zu lieben, bin ich gefordert meinen Nächsten zu lieben.

Liebe ist also bei weitem nicht nur Gefühl. Sie ist Erleben, Erwiderung, Entwicklung und vor allem auch Entscheidung.
Schon der griechische Text des NT weist uns unterschiedliche Arten der Liebe auf: Eros, Philia und Agape. Diese sind in Art und Wesen unterschiedlich.
Wir sehen: Die Aufforderung einander zu lieben, ist zunächst erst einmal lediglich eine Überschrift. Das Wie muss erarbeitet und auch erfahren werden.
Trotz so manchem Tief das ich erlebt habe, immer noch oder gerade deshalb Christ Cool
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#12
Eine weitere Anmerkung:
Die meisten Christen sind von Beginn an dermaßen damit beschäftigt, ihre Liebe zu Gott zu belegen und durch Übungen und Lernen zu vertiefen, dass sie es weitgehend verpassen die eigentliche Basis ihrer Liebe zu Gott zu erfahren und zu verinnerlichen: Gottes Liebe zu ihnen.
Damit verlaufen sie sich in eine nicht wirklich taugliche Form der Liebeserweisung Gott gegenüber. Das Fatale daran ist, dass eben diese ihnen im Wege steht die eigentliche Basis der Liebe zu erfahren.
Im weiteren Verlauf ist es dann nachvollziehbar, warum so wenig durch Gottes Liebe geprägte Nächstenliebe erfahren wird. Das wird wohl auch für Johannes der Grund seines überaus starken Liebesappell in seinem Brief gewesen sein.
Trotz so manchem Tief das ich erlebt habe, immer noch oder gerade deshalb Christ Cool
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#13
Die oben zitierten Verse sind die Antwort Jesu auf die Frage, welches das wichtigste Gebot im Gesetz ist.

Im Johannes-Evangelium sind uns weitere Worte von Jesus überliefert, in denen es heißt, dass er uns ein neues Gebot gibt, einander zu lieben, wie Jesus uns geliebt hat.

Das ist was Charly schreibt, dass SEINE Liebe der Anfang, die Grundlage und die Motivation für unser Leben und Lieben ist.
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#14
Wie kann ich einen Gott lieben, den ich nicht sehe………………..??
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#15
Können Blinde lieben? Kannst du dein Kind lieben, auch wenn es auf einem anderen Kontinent ist?

"Sehen" ist nicht gleich "erfahren". Kannst du Gott erfahren?
Trotz so manchem Tief das ich erlebt habe, immer noch oder gerade deshalb Christ Cool
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#16
Charly, weiß ich doch, war aber eine gute und anregende Frage oder……….?, die stelle ich nächsten Donnerstag bei unserem hiesigen HG-Treff auch nochmal in den „Raum“.

Am Rande erwähnt, Gott ist die Liebe, habe ich irgendwo im Wort gelesen?

Also verliebt sein in die Liebe, hat doch was…………
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