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Erfahrungen mit dem Gebet
#1
Rainbow 
Morgens nehme ich mir vor, Gott im Gebet nur zu danken.

Ja, ich möchte mir bewusst die Zeit nehmen, zu sehen, was Gott den anderen und mir in seiner Gnade in jedem Moment schenkt und schon geschenkt hat. Gleich schon zum Start in den Tag möchte ich die richtige Sicht haben und ihm dankbar sein.

Im Gebet fließt dann unter anderem ein, dass:
- Gott uns unser Leben geschenkt hat und wir diese Zeit erleben und erfahren dürfen.
- Gott diese Welt erschaffen hat und überhaupt ist, wo wäre sonst nur irgendwo die Liebe.
- Gott uns zwar nicht jedes Leiden erspart, aber mit uns da hindurch geht und uns tröstet.
- Gott uns unendlich liebt, wie immer wir uns auch verhalten.
- Gott alles sinnvoll geschaffen hat und einen Plan mit jedem von uns hat.
- Gott für uns auch in den kleinen Alltäglichkeiten da ist.
- Gott uns immer umgibt und wir in ihm völlig geborgen sind.
- Gott alles in seiner Hand hat, wir ihm restlos vertrauen können und uns jederzeit ganz auf ihn
  verlassen können, wie es ein sehr schönes Taizé-Lied ausdrückt.
In manus tuas Pater, commendo spiritum meum.
Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist.

Und so versuche ich mit der Zeit zu lernen, alles so aus Gottes Hand zu nehmen, wie er es mir bestellt. Alles so sehen zu wollen, wie es ist.

Und dadurch gelingt es mir öfter, mich in Gott in jedem Moment geborgen zu fühlen, in der Sicherheit, dass mir eigentlich überhaupt nichts auf der Welt passieren kann, den er ist ja da. Und dies entspannt mich, gibt mir eine Grundlage und ist sehr stabilisierend für die Psyche.

Dies ist eine Erfahrung, die ich mit dem Gebet habe. Jeder hat bestimmt viele, tiefe und wertvolle Erlebnisse mit dem Gebet und mit Gott. Und ich würde mich freuen, von euren Erfahrungen zu hören. Vielleicht ergibt sich ja sogar ein Austausch. 
Für heute liebe Grüße
Bernhard
Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
Antoine de Saint-Exupéry
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#2
Ich war ein noch sehr junger Christ. In meiner täglichen "Stillen Zeit" (damals in der Mittagspause meiner Ausbildung im Auto sitzend) las ich folgenden Bibelvers:
1Th 5:17 betet ohne Unterlass (Luth)

Daran blieb ich hängen. Beim Nachdenken darüber spürte ich, dass Gott mir sagte, ich solle das mit der "Stillen Zeit" sein lassen. Denn ich würde dann dazu neigen, Gott eine Sprechzeit einzuräumen und ansonsten mein Ding zu machen. Vielmehr solle ich mit meinem leben ein Gebet sein - Gott in allem mit einzubeziehen, was ich tue, mir begegnet, etc.

Also begann ich damit, dies zu praktizieren. Es gelingt mal gut, mal weniger gut. Aber so mit Gott verbunden zu sein, prägt mein Glaubensleben.

Nichts desto weniger interessieren mich bestimmte Gebetsformen, diese zu durchdnken und auszuprobieren. insbesondere, wenn ich mich damit folgendem annähern kann:
Ps 1:2 sondern seine Lust hat am Gesetz des HERRN und über sein Gesetz sinnt Tag und Nacht! (RevElb.) ("sinnt" -> murmelnd nachdenken, meditieren, vertiefen)
Trotz so manchem Tief das ich erlebt habe, immer noch oder gerade deshalb Christ Cool
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#3
Jetzt ohne Witz, Ironie oder sarkastischem Einschlag, bereits des Morgens, Gott mit einem dankbaren Herzen in stille zu begegnen, ist Brot vom Himmel für mein Bewußtsein.

Auch am Abend davor Herz und Sinn auf Jesus ausrichten, ich befehle IHM, vorm Einschlafen zum Beispiel, u.a. meine Seele an.
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#4
Hier ein Morgengesang/Gebet unserer Väter im Herrn, aus dem 16. Jahrhundert:

„Du höchstes Licht, ewiger Schein, du Gott und treuer Herre mein, von dir der Gnaden Glanz ausgeht und leuchtet schön so früh als spät.


Das ist der Herre Jesus Christ, der ja die göttlich Wahrheit ist, mit seiner Lehr hell scheint und leucht, bis er die Herzen zu sich zeucht.

Er ist der ganzen Welte Licht, stellt jedem vor sein Angesicht den hellen, schönen lichten Tag, an dem er selig werden mag.

Den Tag, o Gott, deins lieben Sohns laß stetig leuchten über uns, damit, die wir geboren blind, doch werden noch des Tages Kind,
und wandeln, wies wohl mag anstehn all denen, die erleuchtet schön der Tag des Heils, die Gnadenzeit, da fern ist alle Dunkelheit.

Die Werk der Finsternis sind grob und dienen nicht zu deinem Lob; die Werk des Lichtes scheinen klar, dein Ehr sie machen offenbar.

Zuletzt hilf uns zur heilgen Stadt, die weder Nacht noch Tage hat, da du, Gott , leuchtst, die recht Klarheit, das schöne Licht in Ewigkeit.

O Sonn der Gnad ohn Niedergang, nimm von uns diesen Morgengesang, auf daß erklinge diese Weis zu Gutem uns und dir zum Preis.“
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#5
In der Regel liegt meine bewusste Begegnung/Gebetszeit, seit Jahren, morgens zwischen 4 Uhr 30 und 6 Uhr.
Heute Morgen habe ich für unser warmes Wasser im Haus gedankt.
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#6
Gebet, meine Begegnung mit dem allmächtigen, gesetzgebenden Gott, ist oft auch ein Zusammentreffen und ein Eins sein mit dem Lamm auf dem Thron, mit dem König der Könige, einem Freund. Hören, verstehen, Annahme…….
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