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Zitate zum Nachdenkenken
#1
Meine lieben Freunde,

dies ist natürlich nicht von mir, aber darum umso mehr, darüber nachdenkenswert!

"Liebe die Stille, selbst in deinem Geist ... Viel Reden wie auch viel Denken zehrt an unseren Kräften; und in vielen Gedanken, so wie in Worten, liegt Sünde. Wahre Stille ist für den Geist, was der Schlaf für den Leib ist, nämlich Nahrung und Erfrischung."

William Penn, 1699

"Der Ort des Gebetes ist eine kostbare Wohnstätte: ... Ich fand diese Wohnstätte sicher und innerlich ruhig, während es heftige Unruhen und Umwälungen in der Welt gab."

John Woolman, 1770

"Im Bereich der Vorstellung treffen sich Künstler und Mystiker. Die Offenbarungen Gottes sind mannigfaltig. Bei der Suche in der Kunst wie auch in der Religion geht es immer um die Rhythmen der Beziehungen, um die Einheit, den Drang, das Geheimnis, das Wunder des Lebens. All dies ist in großer Kunst und wahrer Religion dargestellt."

Horace B. Pointing, 1944

Ob dir's bewußt oder unbewußt ist - nie steht ein Unfriede in dir auf, der nicht vom Eigenwillen kommt, ob man es merkt oder nicht.
Nicht das ist schuld, daß dich die Umstände oder die Dinge hindern; sondern du selbst bist es in den Dingen, der dich hindert. Denn du verhälst dich in ungeordneter Weise zu den Dingen.
Darum beginne zuerst bei dir und laß dich!
Wahrhaftig, es sei denn, du ergreifst zuerst vor dir selbst die Flucht, und wohin du auch fliehen magst, du findest nur Hindernisse und Unfrieden, es sei, wo immer es sei. Die Leute, die Frieden suchen in äußeren Dingen, es sei an bestimmten Stätten oder in bestimmten Verhältnissen, bei Leuten oder in Werken, in der Fremde, Armut oder Schmach - wie groß oder was immer es sei, es ist dennoch alles nichts und verleiht keinen Frieden.
Sie suchen auf unrechte Weise, die so suchen. Je weiter sie hinausgehen, desto weniger finden sie, was sie suchen. Sie gehen wie einer, der seinen Weg verfehlt; je weiter er geht, desto mehr geht er in die Irre. Doch, was soll er nun tun? - Zuerst soll er sich selber lassen, dann hat er alle Dinge gelassen.
Wahrhaftig, ließe ein Mensch von einem Königreich ab oder von der ganzen Welt, behielte aber sich selbst, so hätte er noch nichts gelassen. (AndererseitsSmile Läßt der Mensch von sich selbst und behält dann etwas, es sei Reichtum, Ehre oder sonst etwas, so hat er (dennoch) alle Dinge gelassen ...
Was du nicht begehren willst, das hast du alles hingegeben und gelassen im Willen Gottes. Darum sprach unser Herr: 'Selig sind die Armen im Geiste', das ist: arm an Willen. Und hieran soll niemand zweifeln: Gäbe es eine bessere Weise, unser Herr hätte sie empfohlen, als er weiter sagte: 'Wer mir will nachfolgen, der gebe zuerst sich selbst auf.' Daran liegt alles.
Also: Achte auf dich selbst, und wo du dich (mit deinem Eigenwillen) findest, da laß dich! Das ist das Allerbeste.

Meister Eckhart

Wir loben das Sterben in Gott, damit er uns ins Wesenhafte versetze. Das ist besser als (irgend) ein Leben. Ein Sein, darin unser Leben lebt, da unser Leben wesenhaft wird. Willentlich soll sich der Mensch in den Tod geben und sterben, damit ihm ein besseres Sein zuwachse.
Kräftig muß jenes Leben sein, in dem das Sterbliche Leben gewinne, ja in dem der Tod als solcher zum Leben umgestaltet wird. Gott, dem stirbt nichts; alle Dinge leben in ihm.

Meister Eckhart

Warum lebst du eigentlich? - Um zu leben, aber das Warum deines Lebens weißt du dennoch nicht. So begehrenswert ist das Leben als solches, daß man es um seiner selbst willen begehrt ...
Was ist das Leben? - Gottes Sein ist mein Leben. Ist nun mein Leben Gottes Sein, so muß das Sein Gottes mein Sein begründen und Gottes Wesenheit meine Wesenheit, und zwar nicht weniger und nicht mehr.

Meister Eckhart

"Ein Meister spricht ein gar schönes Wort, daß etwas gar Heimliches, Verborgenes und sehr Erhabenes in der Seele sei, erhaben über die hervorbrechenden Seelen-Kräfte wie Vernunft und Wille ...
Ein Meister, der am allerbesten von der Seele gesprochen hat, sagt, daß alles menschliche Können nicht da hineindringen kann, was die Seele in ihrem Grunde ist. Was die Seele ist, das gehört dem übernatürlichen Erkenntnisvermögen zu. Wir wissen nicht, wo die Seelenkräfte ausgehen und in die Werke einmünden. Wir wissen wohl ein wenig davon, aber dies Wissen ist gering.
Was die Seele in Ihrem Grunde ist, davon weiß niemand etwas. Was man davon wissen kann, das muß übernatürlich sein. Es muß aus Gnaden empfangen werden. Da wirkt Gott(es) Barmherzigkeit. Amen."

Meister Eckhart
Wer nicht bereit ist Toleranz, Respekt und die Bereitschaft zur Demut vor seinem Gegenüber zu bezeugen, tut dies auch nicht vor unserem lebendigen Gott, denn ER ist in jedem seiner Schöpfungen!
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#2
Hallo Johannes,

Meister Eckhart ist allerdings ein sehr fragwürdiger Lehrer und wohl eher nicht geeignet gesunde Lehre zu geben. Ich kann wesentliche Inhalte seiner Lehren nicht teilen.

Trotz so manchem Tief das ich erlebt habe, immer noch oder gerade deshalb Christ Cool
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#3
Zitat: Hallo Johannes,

Meister Eckhart ist allerdings ein sehr fragwürdiger Lehrer und wohl eher nicht geeignet gesunde Lehre zu geben. Ich kann wesentliche Inhalte seiner Lehren nicht teilen.
Lieber Charly,

wenn man den Fetisch Bibel vertritt und nicht auf die wahre Glaubenslehre in uns vertraut, ist diese Reaktion verständlich!

Aber welcher Mensch maßt sich an, über des Einen oder Anderen, als ein Urteil zu verfügen?

Ich jedenfalls, vermag dies nicht!

Euer Freund
Johannes
Wer nicht bereit ist Toleranz, Respekt und die Bereitschaft zur Demut vor seinem Gegenüber zu bezeugen, tut dies auch nicht vor unserem lebendigen Gott, denn ER ist in jedem seiner Schöpfungen!
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#4
Hallo Johannes,
du weißt nur zu gut, was ich über solche Bezeichnungen wie "Fetisch Bibel" denke Sad
Für mich ist die Bibel das offenbarte Wort des lebendigen Gottes, das uns durch seinen Geist lebendig gemacht und aufgeschlossen wird. Die Bibel ist kein "Fetisch" und alles andere als eine nur halbherzig ernst zu nehmende Sammlung von Geschichten.
Gerade Eckhart zeichnet sich dadurch aus, dass er offensichtlich nicht im Ansatz wirklich verstanden hat, wer Gott ist und ergo mit seinem Wort auch nichts wirklich anfangen konnte.

Ich empfehle die Bibel ernst zu nehmen und sich nicht in abstrusen, philosophisch getarnten Gedankengespinnsten zu verfangen - so wie ein "Meister Eckhard". Erst recht nicht wenn diese eine Frömmigkeit vorgaukeln, die zu nichts wert ist.

Jede "wahre Glaubenslehre in uns" die dem offenbarten Wort Gottes widerspricht, steht gegen Gott und ist nicht als "Gotteserkenntnis" zu werten. Es hat seinen guten Sinn, warum Gott sich uns auch durch sein Wort offenbart hat und weiterhin tut.
Das ist direkt damit vergleichbar, das Jemand denen, die ihm sehr wertvoll sind, in einem Buch lange und ausführlich sein Wesen, seine Gedanken und Ziele darstellt und dann andere kommen und behaupten sie würden ihn besser kennen, ohne dieses Buch zu brauchen. Natürlich brauchen diese auch keinen echten Umgang mit dieser Person, weil die ja lästigerweise immer wieder auf diesen "Fetisch Buch" hinweist.
Gott hat sich auch durch sein Wort - die Bibel - offenbart und jede Gotteserfahrung, die damit nicht in eine Übereinstimmung finden kann, muss durch andere Götter oder schlicht nur esoterischen Gedankengespinnsten entstanden sein.

Viele Gedanken mancher Quäkerväter sind durchaus wert betrachtet und durchdacht zu werden. Aber man sollte doch dies nicht mit solchen abstrusen Gedankenkonstrukten eines angeblichen und stark umstrittenen chr. Mystikers verbinden.

Gruß, Charly

Ps.: Hier ein Artikel von mir über die zwei Offenbarungsquellen Gottes: Redundante Offenbarungsquellen Gottes
Trotz so manchem Tief das ich erlebt habe, immer noch oder gerade deshalb Christ Cool
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#5
Zitat:Hallo Johannes,
du weißt nur zu gut, was ich über solche Bezeichnungen wie \"Fetisch Bibel\" denke Sad
Für mich ist die Bibel das offenbarte Wort des lebendigen Gottes, das uns durch seinen Geist lebendig gemacht und aufgeschlossen wird. Die Bibel ist kein \"Fetisch\" und alles andere als eine nur halbherzig ernst zu nehmende Sammlung von Geschichten.
Gerade Eckhart zeichnet sich dadurch aus, dass er offensichtlich nicht im Ansatz wirklich verstanden hat, wer Gott ist und ergo mit seinem Wort auch nichts wirklich anfangen konnte.

Ich empfehle die Bibel ernst zu nehmen und sich nicht in abstrusen, philosophisch getarnten Gedankengespinnsten zu verfangen - so wie ein \"Meister Eckhard\". Erst recht nicht wenn diese eine Frömmigkeit vorgaukeln, die zu nichts wert ist.

Jede \"wahre Glaubenslehre in uns\" die dem offenbarten Wort Gottes widerspricht, steht gegen Gott und ist nicht als \"Gotteserkenntnis\" zu werten. Es hat seinen guten Sinn, warum Gott sich uns auch durch sein Wort offenbart hat und weiterhin tut.
Das ist direkt damit vergleichbar, das Jemand denen, die ihm sehr wertvoll sind, in einem Buch lange und ausführlich sein Wesen, seine Gedanken und Ziele darstellt und dann andere kommen und behaupten sie würden ihn besser kennen, ohne dieses Buch zu brauchen. Natürlich brauchen diese auch keinen echten Umgang mit dieser Person, weil die ja lästigerweise immer wieder auf diesen \"Fetisch Buch\" hinweist.
Gott hat sich auch durch sein Wort - die Bibel - offenbart und jede Gotteserfahrung, die damit nicht in eine Übereinstimmung finden kann, muss durch andere Götter oder schlicht nur esoterischen Gedankengespinnsten entstanden sein.

Viele Gedanken mancher Quäkerväter sind durchaus wert betrachtet und durchdacht zu werden. Aber man sollte doch dies nicht mit solchen abstrusen Gedankenkonstrukten eines angeblichen und stark umstrittenen chr. Mystikers verbinden.

Gruß, Charly

Ps.: Hier ein Artikel von mir über die zwei Offenbarungsquellen Gottes: Redundante Offenbarungsquellen GottesFür wen sind denn Mystikher
Hallo Charly,

und wer sind diese Leute, die sich anmaßen, über den Glauben Anderer ein Urteil zu fällen? Sind das die gleichen, die für ihre Meinung Kriege entfachten, Völkermord begangen und gefoltert haben?

Welcher Name da auch immer steht, er hat das Recht, eine eigene Gottesbeziehung erfahren zu haben! Denn wie steht es doch in der Bibel: An ihren Werken werdet ihr sie erkennen! Und nicht an ihrer Streitsucht oder an ihren Theorien, sorry, stimmt ja, auch das sind Werke!

Also wer masst sich an, vor 2000 Jahren auf einmal die weitere Lehre der Bibel unterbrochen zu haben? Gott war bis zu dem Zeitpunkt Ursprung und gläubige Weiterentwicklung und auf einmal kommt irgendjemand daher und sagt jetzt ist Schluss mit der Weiterentwicklung der Bibel, dass glaube wer will!

Wer mich kennt, der weiß, "ich" nehme die Bibel ernst und wenn es einen lebendigen Gott gibt und daran glaube ich (mit dem jedem eigenen, wenn er wirklich ehrlich vor sich selbst ist, Zweifeln), dann hat sie niemals aufgehört!

Für wen waren denn immer Mystiker umstritten? Nur für solche, die ihr 08/15 Konzept wankend sahen, aber nicht in der Lage waren, weiter, als bis zum Tellerrand zu sehen. An anderer Stelle schrieb ich schon mal, vor ca. 500 Jahren war die allgemeine Lehrmeinung, die Welt ist eine Scheibe (und für eine andere Meinung mussten Menschen sterben), obwohl die Griechen schon 1000 Jahre vorher das Gegenteil bewiesen. Waren nun die Griechen Esotheriker, oder die "Christen" 1000 Jahre später?

Gruß
Johannes




Wer nicht bereit ist Toleranz, Respekt und die Bereitschaft zur Demut vor seinem Gegenüber zu bezeugen, tut dies auch nicht vor unserem lebendigen Gott, denn ER ist in jedem seiner Schöpfungen!
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#6
Ich werde mit dir hier keine Überzeugungsschlachten schlagen Johannes Wink
Ich habe es bereits geschrieben, wer für mich hier maßgeblich ist zu beurteilen was tatsächlich Offenbarung Gottes ist oder nicht: Gott selbst. Gott offenbart sich denen, die tatsächlich Ihn suchen und nicht nur ihre fromme Idee. Da Gott nicht ein Fluidum ist, keine mystische Kraft oder eine Erfahrung, sondern eine Person, die sich nicht ändert, ist es ergo unmöglich, dass jede angebliche Gotteserfahrung, die mit anderen völlig konträr steht, echte und tatsächliche Erfahrungen mit diesem einen Gott sein können.
Wir müssen uns hier entscheiden: entweder unterstellen wir Gott massivste Schizophrenie oder wir unterstellen den Menschen, die von sich behaupten Gott zu erfahren, dass diese in der Gefahr stehen etwas Gott zu nennen, was mit Gott tatsächlich nichts zu tun hat.

Wenn da nun ein "Meister Eckhard" aufsteht und von sich gibt, dass Gott nicht diese erfahrbare Person ist, sondern "das göttliche Selbst in uns" und somit behauptet es gäbe keine klare abgrenzbare Gotteserfahrung, sondern diese sei immer nur individuell, dann redet Eckhard nicht von Gott - sondern maximal von seiner abstrusen Idee über irgendeinen Gott.

Gruß, Charly
Trotz so manchem Tief das ich erlebt habe, immer noch oder gerade deshalb Christ Cool
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#7
Zitat: Ich werde mit dir hier keine Überzeugungsschlachten schlagen Johannes Wink
Ich habe es bereits geschrieben, wer für mich hier maßgeblich ist zu beurteilen was tatsächlich Offenbarung Gottes ist oder nicht: Gott selbst. Gott offenbart sich denen, die tatsächlich Ihn suchen und nicht nur ihre fromme Idee. Da Gott nicht ein Fluidum ist, keine mystische Kraft oder eine Erfahrung, sondern eine Person, die sich nicht ändert, ist es ergo unmöglich, dass jede angebliche Gotteserfahrung, die mit anderen völlig konträr steht, echte und tatsächliche Erfahrungen mit diesem einen Gott sein können.
Wir müssen uns hier entscheiden: entweder unterstellen wir Gott massivste Schizophrenie oder wir unterstellen den Menschen, die von sich behaupten Gott zu erfahren, dass diese in der Gefahr stehen etwas Gott zu nennen, was mit Gott tatsächlich nichts zu tun hat.

Wenn da nun ein \"Meister Eckhard\" aufsteht und von sich gibt, dass Gott nicht diese erfahrbare Person ist, sondern \"das göttliche Selbst in uns\" und somit behauptet es gäbe keine klare abgrenzbare Gotteserfahrung, sondern diese sei immer nur individuell, dann redet Eckhard nicht von Gott - sondern maximal von seiner abstrusen Idee über irgendeinen Gott.

Gruß, Charly
Das ist alles schön und gut:

Aber wer, was Du im ersten und zweiten Absatz schreibst, masst sich an, das alles zu entscheiden?

Habe ich irgentwas über göttliche Schizophrenie geschrieben, wer mag, lese bitte genau und belehre mich eines Besseren.

Wer auch immer aufstehen mag, und wie er auch immer heißen mag, ich erinnere mich nur an die wundervollen und doch so alten Ideen von Wayne Jacobsen, unter Quakern ein alter Hut. Es ist wie mit der Mode, alles wird immer wieder neu aufbereited, zusammen gepappt und dem Volk zu schlucken gegeben.

Und wie wäre es, wenn die Bibel, das Tagebuch Gottes wäre? Jeder der ein Tagebuch schreibt weiß, das morgen etwas anderes drin stehen, als heute. Warum hat sich irgendeiner "ach so von Gott Inspirierter" enschieden: Jetzt ist Schluß damit!"?

Auch ein Meister Eckhard redet nicht über einen abstrusen Gott, (konnte er doch gar nicht), weiß er doch auch nur durch die Bibel von IHM. sondern DEM, DEN er, wie viele andere, wie z.B., Wayne Jacobsen erst durch die Bibel kennengelernt hat.

Gruß
Johannes

Wer nicht bereit ist Toleranz, Respekt und die Bereitschaft zur Demut vor seinem Gegenüber zu bezeugen, tut dies auch nicht vor unserem lebendigen Gott, denn ER ist in jedem seiner Schöpfungen!
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#8
Hallo Charly,

Zitat:Da Gott nicht ein Fluidum ist, keine mystische Kraft oder eine Erfahrung, sondern eine Person,

wenn ich mir Gott als Person vorstellen soll, habe ich ein leichtes Problem damit. Meine Assoziation geht in Richtung Gestalt, Form oder Körper.

Gott ist Geist, und wir sollen IHN im Geist und in der Wahrheit anbeten.

Mein Gegenüber ist der Geist Gottes und dieser Geist und ich staune, hat Persönlichkeit, und wenn man so will, ist dann sozusagen eine ?asomatische Person?.

Diese, seine Persönlichkeit, sein Charakter erkenne ich in dem Mensch Jesus von Nazareth.

Mein Geist spricht zu seinem Geist oft nicht in der Wahrheit, wenn aber, dann ist diese Wahrheit eine Momentaufnahme meines Seins. Dieser Moment ist ?Nacktheit? meines Selbst und ich staune wiederum, Jesus liebt meine ?Nacktheit? und in mir keimt Dankbarkeit. Dankbarkeit, die Ich IHM opfere, keine Stiere, keine Lämmer, kein Blut, sondern meine Dankbarkeit.

Im dem Moment meiner Dankbarkeit, akzeptiere ich seine Größe und kann Jesus das Morgen überlassen. (Wer mir Dank opfert, dem zeige ich den Weg des Heils)

Wenn sogenannte Meister der Mystik respektive ihre Lehre, die Wahrheit mystifizieren, finde ich dies bedenklich, insbesondere, wenn Wahrheit dadurch z.B., hoministische Züge erfährt.

Aber mir erscheint nicht abwegig zu sein, dass gerade im Mensch sein, Wahrheit zu finden ist.

Gott hat, trotz des Menschseins in Jesus, für mich immer noch etwas ?geheimnisvolles? (mystisches) und trotz seiner Allgegenwärtigkeit, Verborgenheit. Unerklärbar und doch wahr. Und dieses Geheimnis möchte ich IHM lassen, bis wir IHN wirklich sehen, von Angesicht zu Angesicht.

In Jesus verbunden

Gruß Hans-Otto
Gottes Geheimnis ist Jesus Christus.
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#9
Worum es mir hier geht ist, dass Gott selbst in praktisch jeder Begegnung mit IHM und einem Menschen die Relevanz des offenbarten Wort Gottes, welches wir in den Büchern der Bibel finden, bestätigt, bekräftigt und hervorhebt. Frage ich also den einen wahren Gott nach der Bibel, bekomme ich von IHM das Feedback, dass die Bibel - so wie sie uns jetzt vorliegt, in aller Schwachheit der Übersetzung und Deutung - SEIN an uns offenbartes Wort ist. Wenn ich also frage wer festlegt dass nun gerade dies das Wort Gottes sei, ist meine Antwort: Gott selbst!
Da dies nun bei weitem nicht nur meine Gotteserfahrung ist, stellt sich die Frage, was für ein Gott in der Erfahrung anderer diesen vermittelt, dass die Bibel keineswegs diese Relevanz habe? Da fühle ich mich dann sehr daran erinnert, dass uns die Bibel nun wieder recht deutlich vermittelt, dass insbesondere der Widersacher Gottes ein hohes Interesse daran hat, das offenbarte Wort Gottes bis zur Unkenntlichkeit zu relativieren. Ich erinnere nur an die berühmten Worte: "Sollte Gott wirklich gesagt haben...."

Wenn ich von Gott als Person rede, meine ich keinen stofflichen Körper, sondern ein klar differenziertes Wesen, ausgestattet mit unverwechselbarer Persönlichkeit, Charakter, Bewusstsein und Willen, etc. Diese Person entzieht sich jeglicher willkürlichen Deutung und Interpretation, denn diese Person ist, was und wie sie ist. Sie kann unterschiedlich und subjektiv wahrgenommen werden, das ist klar. Aber letztlich ergeben sich in der Beschreibung dieser konkreten Person solche Schnittmengen, die erkennbar machen, dass dieselbe Person beschrieben wird. Ergo können solche Gottesbeschreibungen, wie die eines "Meister Eckhard" nicht den Gott meinen, der uns in der Bibel vermittelt wird. Denn "Meister Eckhards" Gott hat mit diesem so gut wie keine Schnittmengen mehr - angefangen damit, dass bei ihm der Begriff Gott sich mehr und mehr von einem personenhaften Wesen / einer konkreten erfahrbaren Person entfernt hat und mehr und mehr zu einem rein im Menschen selbst verankerten Empfinden mutierte. Das hat er mit auch heute lebenden angeblichen "chr. Mystikern" durchaus gemein. Bei Eckhard ist letztlich der erfahrbare Gott vollkommen willkürlich und allein auf der subjektiven Erfahrung des Individuums reduziert. Er zieht eine in sich abstruse Linie zwischen einen irgenwie existierenden Gott und einem Gott, der lediglich in einer Art Prinzip oder inneren Kraft existiert.
Erlösung findet der Mensch laut Eckhard nicht in der Erlösungstat Jesu, sondern darin, dass der Mensch selbst gleichsam den göttlichen Status Jesu erreicht - eine Selbsterlösung in der Konsequenz. Das hat mit den klaren Aussagen der Bibel praktisch nichts mehr zu tun.
(Einfach mal zB den verlinkten Wikipediaartikel lesen).

Reduzieren wir Gott auf das, was Menschen als subjektives Gotteserleben beschreiben, wird das Bild dieses Gottes so krass unterschiedlich sein, dass, wenn wir es immer noch auf den einen Gott projizieren wollten, eben dieser Gott massiveste Persönlichkeitsspaltungen haben müsste, um dem zutiefst widersprüchlichen Bild zu entsprechen. Daher ist eben das Wort Gottes, als zweites maßgebliche Instrument der Gotteserkenntnis unumgänglich und nun wahrlich nicht so vage, dass man damit umgehen könnte wie man will. Zuerst aber steht die Erfahrung das Gott sich dem Menschen offenbart. Danach folgt das Gott auf sein Wort verweist.
Trotz so manchem Tief das ich erlebt habe, immer noch oder gerade deshalb Christ Cool
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#10
Meine Freunde,

über wikipedia möchte ich folgendendes antworten:

http://www.the-independent-friend.de/?q=node/70

weirtere Info unter :

http://www.the-independent-friend.de/?q=node/173

oder wenn ich hier Wikipedia zitiere, muss ich mir auch hier gewiss sein, dass es sich hier nicht immer, um geprüftes Material handelt! Wie in der Bibel, wer will schon wikipedia mit der Bibel vergleichen?

Als die Bibel zu einem "gerundetem Abschluss" zusammengefunden wurde, waren auf einmal alle, "göttlich Inspirierten", geleutert! Wo sich doch so viele, in der Bibel stehende, im Wiederspruch befanden, in dem selben Wiederspruch, indem sich jeder von uns, Tag für Tag, auch heute noch noch, befindet und erlebt.

Und was ist mit denen, die danach kamen (nach dem Abschluß der Bibel)?

Die Antworten sind nur fadenscheinig und logisch nicht belegbar, denn Gott ist der Größte und läßt einfach durch nichts greifen oder begreifen! Wir können und sollen auf Ihn vertrauen! Also, wer masst sich an, uns darüber Vorschriften zu machen?

Apropos anmassen, wer sich gerne mal die Mühe in der Recherche machen möchte? Hat es jemals zuvor eine Religion gegeben, die sich auf eine solche Weise selbst zerfleischt hat? Ich würde mich hier über wissenschaftlich, fundierte Ergebnisse freuen!
Soweit ich weiß, kenne ich keine andere, als die christliche, die sich durch Völkermord, Folter und Glaubenskriege (in sich selbst, wohlgemerkt) hervor getan hat!

Allein aus diesem Grund, sollten wir uns fragen, wohin wir gehören! Ich jedensfalls, weiß mehr und mehr, dass ich nur zu Einem gehöre, trotz täglichem zweifelns.

Euer Freund
Johannes
Wer nicht bereit ist Toleranz, Respekt und die Bereitschaft zur Demut vor seinem Gegenüber zu bezeugen, tut dies auch nicht vor unserem lebendigen Gott, denn ER ist in jedem seiner Schöpfungen!
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