26.07.2007, 23:49
Hallo Hejo,
ich muß mich doch noch mal hier einmischen. Du schreibst:
Ich denke, da liegt ein Mißverständnis vor. Denn aus meiner Erfahrung ist es eine Frage der
1) Reife:
Ich glaube, und habe es selbst so erfahren, dass Gott möchte, dass wir es lernen, uns in der Gemeinde einzuordnen, auch wenn Dinge nicht so richtig laufen. Dabei ist wichtig, dass der Christ immer in Verbindung mit Gottes Willen steht und sich unterodnet nicht aus Kadavergehrosam, sondern weil er sich Gottes Willen selbst unterordnet. Viele Christen, sehr viel, kommen leider niemals an diese Reifestufe, den Unterschied zwischen dem Willen Gottes und den Wünschen der LS zu erkennen. Also bleiben sie oft ihr Leben lang als Unmündige unter sklavischem Gehorsam.
Gottes Absicht ist es uns in die Reife zu führen, selbst zu entscheiden. Als ich Gottes lektionen (über Jahrzehnte) gelernt hatte, sagte Gott zu mir, "Entschiede du selbst, du kannst es machen wie du willst, du bist ein Erwachsener im Reiche Gottes, kein Kind mehr, das sich unter die Zuchtrute beugen muß". (siehe Sprüche: "Es ist gut für einen jungen Menschen, dass er sein Haupt in den Staub stecke, vielleicht ist noch Hoffnung da" oder so ähnlich)
2) Ist es eine Frage der Berufung
Es gibt Christen (viele) die sind nicht berufen zu einem Dienst in der Gemeinde (der übergeordneten Gemeinde, sieh 1.Kor. 12,28) sondern ihr Platz ist in der lokalen Gemeinde. Aber für diejenigen, die eine Dienstberufung für den übergeordneten Leib Jesu haben, und dazu zähle ich z.B. FMK und auch Charly und mich, für die ist es nicht Gottes Wille, die lokale Gmeinde über Jahre und Jahrzehnte zu hüten, denn sie müssen unterwegs sein und flexibel bleiben um den Auftrag Gottes zu erfüllen. Eine lokale Gemeinde ist statisch und festgefügt, während die Dienste felsxibel und fluid sind. Oftmals führt das zu einem Konflikt, der aber zu lösen ist, in der Anerkenntnis der verschiednen Berufung und dann heitŽß es zum Beipiel wie bei Paulus und Barnabas in Apg.13,1 3 "...die Hände aufgelegt hatten, entließen sie sie." Das "entließen sie" heißt "aphoriz" = abtrennen. Dieses abtrennen kann manchmal weh tun, gehört aber zum normalen Familien ablösungsprozeß, wenn etwas Neues multipliziert werden soll.
Du schreibst weiter:
So kann es gehen.
Also so einfach ist das nicht, man muß die Dinge schon etwas genauer betrachten.
Gruß und gute Nacht
ric
ich muß mich doch noch mal hier einmischen. Du schreibst:
Zitat:Auch ich habe erlebt, wie viele Leute von ihrer (auch unserer) Gemeinde weggegangen sind, und manche wollten auch mich dazu bewegen, doch Gott sei Dank, hat er mich davor bewahrt. Wenn ich heute einige dieser Menschen treffe, rechtfertigen sie immer noch ihren Schritt, doch die meisten irren umher, wie Schafe ohne ihren Hirten, und wissen nicht, wo sie ihr Ei hinlegen sollen. Huepfen meist von einer Gemeinde zur anderen. Sie haben nicht gelernt, sich selbst zu sterben, (gemeint auch alles loslassen, auch sich selbst) sondern laufen wieder davon, bevor es ernst wird. Wenn man sie fragt, wie es ihnen geht, wird mit allen Registern erklaert, wie gut es ihnen jetzt geht, um es sich selbst zu bestaettigen. Nur einige wenige sagen ehrlich, dass es ihre beste Zeit in ihrem Leben war, bevor sie weggegangen sind, und das trotz der Schwierigkeiten. Doch den Schritt zurueck hat bis jetzt nur eine Frau geschafft, die dem Herrn und auch uns in ueberschwenglicher Dankbarkeit dafuer begegnet. Ein wirklicher Segen.
Ich denke, da liegt ein Mißverständnis vor. Denn aus meiner Erfahrung ist es eine Frage der
1) Reife:
Ich glaube, und habe es selbst so erfahren, dass Gott möchte, dass wir es lernen, uns in der Gemeinde einzuordnen, auch wenn Dinge nicht so richtig laufen. Dabei ist wichtig, dass der Christ immer in Verbindung mit Gottes Willen steht und sich unterodnet nicht aus Kadavergehrosam, sondern weil er sich Gottes Willen selbst unterordnet. Viele Christen, sehr viel, kommen leider niemals an diese Reifestufe, den Unterschied zwischen dem Willen Gottes und den Wünschen der LS zu erkennen. Also bleiben sie oft ihr Leben lang als Unmündige unter sklavischem Gehorsam.
Gottes Absicht ist es uns in die Reife zu führen, selbst zu entscheiden. Als ich Gottes lektionen (über Jahrzehnte) gelernt hatte, sagte Gott zu mir, "Entschiede du selbst, du kannst es machen wie du willst, du bist ein Erwachsener im Reiche Gottes, kein Kind mehr, das sich unter die Zuchtrute beugen muß". (siehe Sprüche: "Es ist gut für einen jungen Menschen, dass er sein Haupt in den Staub stecke, vielleicht ist noch Hoffnung da" oder so ähnlich)
2) Ist es eine Frage der Berufung
Es gibt Christen (viele) die sind nicht berufen zu einem Dienst in der Gemeinde (der übergeordneten Gemeinde, sieh 1.Kor. 12,28) sondern ihr Platz ist in der lokalen Gemeinde. Aber für diejenigen, die eine Dienstberufung für den übergeordneten Leib Jesu haben, und dazu zähle ich z.B. FMK und auch Charly und mich, für die ist es nicht Gottes Wille, die lokale Gmeinde über Jahre und Jahrzehnte zu hüten, denn sie müssen unterwegs sein und flexibel bleiben um den Auftrag Gottes zu erfüllen. Eine lokale Gemeinde ist statisch und festgefügt, während die Dienste felsxibel und fluid sind. Oftmals führt das zu einem Konflikt, der aber zu lösen ist, in der Anerkenntnis der verschiednen Berufung und dann heitŽß es zum Beipiel wie bei Paulus und Barnabas in Apg.13,1 3 "...die Hände aufgelegt hatten, entließen sie sie." Das "entließen sie" heißt "aphoriz" = abtrennen. Dieses abtrennen kann manchmal weh tun, gehört aber zum normalen Familien ablösungsprozeß, wenn etwas Neues multipliziert werden soll.
Du schreibst weiter:
Zitat:Wir muessen uns selbst sterben und das, was dann neu aufersteht ist bereit, IHM alle Ehre zu geben. Und nicht eine neue Gemeinde oder Hauskirche gruenden, wo daselbe wieder weitergeht, bis es Gott sei Dank wieder zum Konflikt kommt. Wenn das Samenkorn nicht stirbt und in die Erde kommt, wird es keine Frucht bringen.Das waren die Worte des Leiters in unserer Gemeinde - du sollst in die Gmeinde hineinsterben - ich hab es wirklich getan und war meinen eigenen Ambitionen gestorben. Trodem gab es keinen Weg der Zusammenarbeit. Ein Berater unserer Gemeinde (aus England) sagte: "Wenn du in den Boden der Gemeinde wirklich hineingestorben bist, dann kannst du dir nicht aussuchen, was aus der Saat aufwächst, in deinem Fall ist der Dienst XXX aufgewachsen - trete mutig hinein und nimm die Autorität und geh." Fast wiederwillig bin ich gegangen, aber es war Gottes Wille und wir trennten uns. Der Heilige Geist hatte gesprochen.
So kann es gehen.
Also so einfach ist das nicht, man muß die Dinge schon etwas genauer betrachten.
Gruß und gute Nacht
ric