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Wie lange kann man ausharren in einer Gemeinde?
#11
(16.04.2013, 09:24)Ludgera schrieb: Gibt es feste Kriterien, wann man eine herkömmliche Gemeinde verlassen sollte? Ist es auch wichtig, manchmal auszuharren und durch Täler hindurchzugehen?

Ludgera,

bevor wir unsere Gemeinde verlassen haben, haben mein Mann und ich ein ganzes Jahr allwöchentlich sonntags am Mittagstisch dieses Thema diskutiert.
Ich habe abwechselnd in beide Waagschalen (die fürs Gehen und die fürs Bleiben) Steinchen (=Argumente) geworfen, und so kamen wir nie zu einem Ergebnis. Schließlich sagte mein Mann:
"Diese Entscheidung kann doch eigentlich nur Gott treffen. ER muss sagen, wo er uns haben will. Und solang er nicht sagt: GEH, werde ich bleiben!"

Dann haben wir diese Frage (ob Gehen oder Bleiben) Gott vorgelegt, und als er schließlich sagte, wir sollen gehen, verabschiedeten wir uns und gingen in Frieden und mit dem Segen unseres Pastors.

Allerdings haben wir unserer Gemeindeleitung nicht so schwerwiegende Dinge vorzuwerfen gehabt.

Wenn man allerdings eine Gemeinde hat, die faktisch Gott missachtet, wird man wohl den Weg gehen, den die Bibel uns zeigt.
Sprich unter vier Augen mit der Person und lege ihr deine Sichtweise in Demut, Liebe und ohne Anklage dar.
Hört sie nicht auf dich, nimm noch andere mit dir.
Will sie auch auf diese Leute nicht hören, stelle sie vor die Gemeinde.

Nun, wenn es sich aber um die Gemeindeleitung handelt, dann wird das wohl nicht möglich sein.

In diesem Fall würde ich die Gemeinde nicht durch meine Mitgliedschaft und meine Anwesenheit in den Gottesdiensten ideell unterstützen. "Verlasse sie, dass du dich nicht ihrer Sünde teilhaftig machst", sagt die Bibel über die große Hure Babylon.

Im Gebet lässt sich das sicher leicht überprüfen, ob Gott dir (bzw. der betreffenden Person) diese Aufforderung zum Verlassen auch für diese Gemeinde gibt. Sein OK zu einer Sache findet man im Normalfall dadurch, dass man Frieden im Herzen bekommt. Du bekommst Frieden zum Gehen oder Frieden zum Bleiben.

(16.04.2013, 09:24)Ludgera schrieb: Was ist mit Mitgliedschaften in einer Kirche, die bewusst keine Neuen will, weil das Unruhe bringt? Muss man dann gehen? Eine Frau sagte mir, sie sei so lange Mitglied, sie könne es sich leisten, trotz Verbotes der Leitung Außenstehende einzuladen. Was sagt das Wort Gottes dazu?

Hier gilt das Gleiche: Mit der Gemeindeleitung reden, ob sie allen Ernstes zu Jesus sagen will, den Missionsbefehl könne er sich an den Hut oder sonstwohin stecken. Und wenn die Gemeindeleitung nicht auf dich und andere, die du mitgenommen hast, hört, dann diesen Verein nicht weiter durch Mitgliedschaft und Anwesenheit ideell unterstützen.

Wenn wir ihm gehören und uns ihm ausgeliefert haben, dann entscheidet ER, wo wir wie lange sind, was wir tun, ER wird uns seine Wege zeigen, wird uns zeigen, mit wem wir zusammenarbeiten und wen wir in unsere Gemeinde aufnehmen.
Manchmal sagt er: "Gebrauch deinen Verstand", und manchmal sagt er: "Tu diese Sache, auch wenn sie dir völlig unvernünftig erscheint!"

Ähnlich geht es mir ja auch, wenn ich etwas begonnen habe, von dem ich angenommen habe, es sei richtig - und dann treten Probleme auf, die das Vorhaben verunmöglichen (oder enormem Aufwand erfordern um es weiterzuführen).
Dann muss ich erkennen, ob da einfach kein Segen draufliegt oder ob mir der Teufel Steine in den Weg gelegt hat um mich zur Aufgabe zu bewegen - und in diesem Fall einfach Durchhalten im Glauben vonnöten ist.

Das herauszufinden ist oft ganz schön schwer, aber solche Situationen erinnern uns wieder an unsere absolute Abhängigkeit von Gott. Ohne diese Schwierigkeiten wären wir zu schnell in alten Verhaltensmustern, wo wir alles alleine machen und auf unsere Weisheit vertrauen.

Ach ja, da fällt mir noch ein anderes Beispiel ein:
Als ich Kind war, sprachen wir in der Familie oft über die Endzeit, und ich habe gefragt: "Sollen wir uns mutig vor unsere Verfolger stellen und uns zu Jesus bekennen oder sollen wir davonlaufen und uns verstecken?"
Meine Eltern meinten, darauf gebe es keine allgemeingültige Antwort. In Zeiten der Verfolgung sei man wirklich darauf angewiesen zu hören was Gott sagt.

Ich denke, wir sind nicht nur in Zeiten der Verfolgung darauf angewiesen zu hören was Gott sagt - sondern IMMER. (Okay, ich muss nicht drei Tage fasten und beten, bevor ich einer Nachbarin die Einkaufstaschen nach Hause trage, aber selbst in so klaren Situationen kann ich immer in mich hineinhorchen, ob ich den Frieden zu dieser Aktion habe).

Jeder Christ muss in ABSOLUTER Abhängigkeit von Gott leben, nur so kann er das Ziel erreichen.

Hanna
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#12
Hanna,
du hast einen guten Aspekt angesprochen: wir müssen hören, wie Gott uns leitet!

Aber so lange er uns leitet, Mitglied zu bleiben, denke ich, müssen wir uns unterordnen und wenn man in die Gemeinde langsam ohne Entscheidung zur Wiedergeburt hineinwächst, u.s.w., dann muss ich mich fügen und kann nicht missionieren.

Ich empfinde das Verhalten derer, die sich absolut nicht um ihre Leitung kümmern, als Rebellion gegen Leitung und denke, es wäre besser, sie wären konsequent und gingen. Dass Gott auch seine Meinung über Leitung hat, die nicht im Heiligen Geist ist, ist eine ganz andere Sache.

Ich stelle aber auch Verblendung fest und wir befanden uns auch schon auf dem Tripp: man braucht eine Gemeinde, egal wie schlecht sie ist. Glaube kommt vom Hören, auch wenn es religiöser Unfug ist, setzt es sich in den Gedanken fest und ich beobachte, welche Qual Christen haben, weil sie sich nicht lösen können. Dem Geist Gottes ist es schwer durch religiöses Gedankengut hindurch zu reden.

Deine Gedanken, dass man individuell entscheiden muss, kann ich mitvollziehen. Ich hörte nach dem Fall des Eisernen Vorhangs von Pastoren, welche Qual es war, dem KGB Auskunft zu geben, aber sie wussten, wenn sie das nicht täten, würde die Familie leiden....Nie würde ich urteilen.
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#13
Du darfst diese Leute nicht trauen, du bist in unserer Gemeinde nicht als Pastor ordiniert! Das wurde mir mal an den Kopf geschmettert.

Etliche Jahre später an einem andern Ort: Du bist ein pensionierter Amtskollege, dienst dem Herrn. Also bitte, nimm dir jede Freiheit für Gott zu wirken, wie du es siehst. Das ist die heutige Situation an einem andern Ort. Und bei mir treffen sich Menschen und begegnen Jesus. Für mich spielt der Topf die kleinere Rolle: der Inhalt ist mir wichtig.
Übrigens einer meiner Vorgesetzten in Schweden baute völlig unabhängige Ortsgemeinden. Größtenteils waren es ganz einfache Hauskirchen. Bei einem Treffen mit Pastoren einer zentral geleiteten Gemeindebewegung wollte man Lewi dazu überreden eine zentrale Führung einzusetzen. Jemand bemerkte: Ohne zentrale Führung gleicht deine Arbeit einem schalenlosen Ei. Dem entgegnete Lewi: Was, wenn Leben ins Ei kommt? Als erstes platzt doch die Schale!!

Mir ist egal wer wie und was baut. Bei mir entsteht eine kleine Gruppe betender Menschen, die ihr Leben Jesus zur Verfügung stellen. Was schließlich daraus wird ist Gottes Sache. Da mag die Schale platzen, mir ist das Leben wichtig.

Willy
Wer morgens zerknittert aufsteht hat tagsüber viele Entfaltungsmöglichkeiten!
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#14
Das ist echt schrecklich, was in so manchen Gemeinden abgeht, aber wir haben vor 9 Jahren in einer FeG auch den Schlußstrich gezogen, nachdem viele Streitereien und wenig Hören auf die Stimme des Vaters uns zermürbt haben. Jetzt sind wir in einer unglaublich gesunden Gemeinde und geniessen jede Stunde dort. Letztens kam ein für Gottes Gegenwart sehr sensibler Mann in unseren Gottesdienst und erzählte, dass, als er hineinkam seine Knie zitterten, weil die Gegenwart Gottes so manifest war! Auch spürte er die Anwesenheit von Engeln.
Das ermutigt natürlich sehr, echt schön.
GOTT ist richtig gut, unausdrückbar gut!!! Cool

Micha
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#15
Hallo,

ich bin neu hier, habe aber eine Frage die zum Thema passt. Ich bin Mitglied in einer großen inst. Gemeinde, ich war seit Anfang an dabei als sie im Jahr 2000 gegründet wurde, habe in diesen Jahren verschiedenste Dienste getragen, gehöre also zu den "Leitern", doch seit etwa 5 Jahren ist alles anders, Gott gab mir immer wieder Visionen und Offenbarungen über seine Kirche durch Sein Wort, die ich nicht ganz verstand, doch heute sind sie alle wie ein Puzzle zusammengekommen, als mir "zufällig" ein Buch von Viola Frank in die Hände kam. Mein Herz brennt nach Gott, ich will Ihm in allem folgen! Ich habe es in den Jahren versucht zu machen, doch nach und nach wurden mir (fast) alle Türen in meiner Gemeinde geschlossen. Ich sehe wie viele Dinge bei uns schief laufen und es tut so weh, es sind geistige Dinge, nach außen sieht alles (noch) toll aus, aber innen fault es schon lange, man fragt Gott nicht mehr was Er möchte, alles wird aus menschlicher Kraft gemacht und es bröselt. Viele Menschen sind depressiv, passiv, fühlen sich allein. Andere sind in Rebellion und verlassen uns gruppenweise. Ich weiß das alles, weil ich mit meiner ganzen Kraft versuche mit meinen Geschwistern Gemeinschaft zu haben, lade sie zu mir z.B. zum gemeinsamen Essen ein und fast bei allen kommt es dann so raus im Gespräch. Früher hatten wir eine richtig gute feste Gemeinschaft miteinander, heute kümmert sich keiner mehr um keinen, es werden nur Programme ausgeführt, so dass Menschen überlastet und müde sind und keine Zeit mehr füreinander haben.

Ich versuche immer wieder mit verschiedenen Leitern und Ältesten darüber zu sprechen, doch sie alle meinen es laufe doch alles gut! Und sie spüren nichts "Falsches" im Geist. Neulich habe ich bei einer Leiterfreizeit (alle Leiter saßen an einem Tisch) das angesprochen, dass bei uns die Gemeinschaft nicht mehr da ist, dass wir nicht mehr "ein Herz und eine Seele" sind, doch nur zwei oder drei von ca. Vierzig haben mir zugestimmt, alle anderen haben entweder nichts verstanden oder haben empört entgegnet, dass es gar nicht stimme. Das Thema der Freizeit war übrigens "Warum Menschen die Gemeinde verlassen" - denn momentan gehen bei uns sehr viele - als Antwort gab es dann vom Pastor: Weil nicht alle "unsere" also "Gottes" sind, und uns Gott so von unnötiger Last befreit, um uns auf einen neuen Level zu führen. Es tut so weh! Ich sehe wie Menschen enttäusch, verwirrt und gekränkt gehen, ohne einen Ausweg gefunden zu haben, in die Ungewissheit! Und wie sie von Pastor und von Leitern als an allem Schuldige in den Gemeindeversammlungen dargestellt werden.

Ich muss vermerken, dass unsere Gemeinde auf Evangelisation ausgerichtet ist, oder war... Aufruf zur Bekehrung gibt es jeden Sonntag, es gibt immer wieder Evangelisationsveranstaltungen, doch Menschen gehen so wie sie gekommen sind, weil sie keinen Anschluß bei uns finden, weil mit dem Schritt ihrer Bekehrung die ganze Aufmerksamkeit zu ihrer Person dann gleich verschwindet und mann von ihnen nur regelmäßigen Besuch aller Veranstaltungen fordert.

Tut mir Leid, dass ich so viel schreibe, aber es ist ein Schrei der Verzweiflung. Ich kann das nicht mit ansehen, doch meine Bemühungen um die Menschen reichen bei weiten nicht mal für die Hälfte der über 200 Geschwister. Ich bete seit Jahren für die ganze Situation, doch es wird nur schlimmer ((((

Ich sehe wie Gott mich momentan so in eine Aussenseiter Position stellt, dass ich alle dienstliche Verbindungen zu meiner Gemeinde verliere, doch wo soll ich mit den seelischen Verbindungen hin?

Wenn ich gehen sollte, weiß ich, dass ich von meiner Pastorin nicht in Frieden gehen gelassen werde, also wird es allen anderen verboten sein mit mir jeglichen Kontakt zu haben, es reißt mir jetzt schon das Herz in Stücke! Denn ich liebe diese Menschen! Doch weiß ich, dass ich auf jeden Fall Gott in allem gehorchen will auch wenn es so weh tut.

War jemand vielleicht in so einer ähnlichen Situation? Wie habt ihr es überstanden? Mein Mann, meine Mutter und unsere zwei Kinder sind auch in der Gemeinde...

Oh, geliebter Jesus, was soll ich tun?!

Hat jemand vielleicht ein Wort der Ermutigung für mich?

Anna.
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#16
Hallo Anna,

zunächst einmal herzlich willkommen hier bei uns Smile

Ob wir solche Situationen kennen? Oh ja, leider viel zu gut Sad

Die Entwicklung deiner Gemeinde, die du beschreibst, ist leider nicht untypisch. Aber einzelne Aussagen von dir wecken besondere Aufmerksamkeit. Wenn es tatsächlich so ist, dass die Mitglieder eurer Gemeinde ein Umgangsverbot mit dir bekommen, wenn du aus dieser Gemeinde austreten solltest, befindest du dich faktisch in einer Sekte! Das geht über normale, programmorientierte Gemeinden deutlich hinaus.

Die Argumentation der "Gesundschrumpfung" einer Gemeinde, weil etliche die Gemeinde verlassen ist sowas von typisch und habe ich schon so oft gehört. Absoluter Blödsinn, aber es rechtfertigt vermeintlich die Leitung, obwohl Jeder mit Verstand sieht, dass die Leitung hier versagt.

Du solltest mit deiner Familie besprechen, wie ihr euch verhalten wollt. Letztlich können wir dir hier nicht sagen, ob du die Gemeinde verlassen sollst. Das muss schon von dir selbst, aus Überzeugung und deiner Absprache mit Gott kommen. Das was ich dir zu 100% zusichern kann ist: Du wirst nicht aufhören ein (guter) Christ zu sein, nur weil du diese Gemeinde verlässt. Gott ist nicht abhängig von Gottesdiensten oder bestimmten Leitern, um bei dir zu sein und um dich zu bewahren.
Suche weiterhin Kontakt zu anderen Christen. Seien sie aus anderen Gemeinden oder ggf auch ehemalige Mitglieder deiner Gemeinde. Bleibe im Austausch mit diesen aber nicht bei den desolaten Zuständen deiner Gemeinde stehen. Suche vielmehr zusammen mit ihnen auch das Gute und Segensreiche, was euch von Gott her gegeben werden soll.

Soweit erst einmal,
Charly
Trotz so manchem Tief das ich erlebt habe, immer noch oder gerade deshalb Christ Cool
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#17
Hallo Charly,

vielen Dank für die Begrüßung und für die Antwort.
Das Umgangsverbot trifft diejenigen, die vom Pastor nicht "in Frieden" gehen gelassen werden.
Um zu erklären was das bedeutet beschreibe ich einfach was man erfüllen muss um "in Frieden" zu gehen.
-das geschieht nur wenn man in eine andere Gemeinde, in die Obhut eines anderen Pastors ofiziell "übergeben" wird

Mir machen unsere Kinder Sorgen, sie sind in der Gemeinde aufgewachsen, haben dort ihre besten Freunde, was wird mit ihren Herzen und Seelen passieren, welchen Prozess werden sie durchgehen müssen, wenn wir jetzt gehen? Wenn wir unter den Umgangsverbot fallen? Hat jemand so eine Erfahrung gemacht?

Ich würde gerne mal in ein Treffen einer EG kommen, weiß jemand zufällig, ob es in Heilbronn oder Umgebung Gruppen gibt? Ich würde gerne mehr von der EG erfahren. Wäre für jede Info dankbar!

Anna
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#18
Umgangsverbot mit ehemaligen Mitgliedern sprechen nur und ausschließlich Sekten aus. Das ist mal Fakt. Warum oder wie das begründet wird, ist dabei eher Nebensächlich. Ein solches auszusprechen ist Machtmissbrauch und fällt unter geistlichen Missbrauch.

Gerade weil deine Kinder so aufgewachsen sind, bedarf es einer offenen Aussprache in eurer Familie. Was es bei Kindern bewirkt, wenn ein solcher Konflikt durch die Eltern beständig unter der Decke gehalten wird, habe ich an den Kindern von Aussteigern aus extremeren Gruppen mehrfach beobachten können. Das ist traurig. Man schützt seine Kinder nicht, wenn man versucht, sie vom Konflikt unbehelligt zu lassen, denn das geht schlichtweg nicht. Daher brauchen sie unbedingt in ihren Eltern einen sicheren Halt. Der ist wichtiger als feste soziale Beziehungen zu einer ggf fragwürdigen Gemeinde. Die Gemeinde, egal wie groß sie ist, ist nicht bestimmend für den Rest der Gesellschaft in und um Heilbronn. So wichtig ist die ganz sicher nicht. Sprich: neue Kontakte zu anderen Christen werden zu finden sein. Wenn eh schon so viele ausgetreten sind, evtl. ja sogar unter denen?

Hast du hier im Forum schon einmal nachgesehen, ob es Adressen in deiner Umgebung gibt?
Trotz so manchem Tief das ich erlebt habe, immer noch oder gerade deshalb Christ Cool
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#19
Zitat:Ein solches auszusprechen ist Machtmissbrauch und fällt unter geistlichen Missbrauch.

Ja, der Meinung war ich auch immer (((

Vielen Dank für den Hinweis, ich werde mich gleich im Forum umschauen.
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#20
Du kannst auch auf dieser Karte mal nachschauen, ob es eine EG in deiner Nähe gibt.
Trotz so manchem Tief das ich erlebt habe, immer noch oder gerade deshalb Christ Cool
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