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Weihnachten - ein heidnisches/biblisches Fest?
#1
Anmerkung zu diesem Thema:

In der Diskussion mit dem Thema "Fünffältiger Dienst" kam es auch auf das Thema Weihnachten. Damit die Diskussionen etwas leichter zu verfolgen sind, habe ich das Thema abgeteilt.

Diese Nachricht von Rainer war eine Antwort auf eine Nachricht von hejo.

cu, admin


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Hallo Hejo,

da stellst Du uns nach Deinem Aufruf zu einem liebevollen Umgang mit denen, die die Schrift anders auslegen ja gleich gehörig auf die Probe, wenn Du uns "In diesem Sinne eine besinnliche Zeit über Weihnachten" wünschst.

Weihnachten soll die Unbesiegbarkeit Satans als Sonnengott proklamieren (siehe z. B. www.irrtum.ch/Weihnachten%20MH.pdf).

Rainer
#2
Hallo Rainer! Ich wuensche Dir, dass Du Deine Zeit anderwertig nutzt, wo es Dir zum Segen wird. Liebe Gruesse Hejo. Big Grin
(Ps.:Lies vielleicht mal Koll 2,16-23 dazu)
#3
Hallo Hejo,

@ Kolosserstelle: wir haben keineswegs die Freiheit, die heidnischen Feste mitzubegehen.

2. Korinther 6:14-18: 14
Liebe Grüße,

Rainer
#4
Anmerkung von admin:

Zur Vollständigkeit hier noch ein umfangreicheres Zitat aus Jürgens Beitrag (siehe Thema "Fünffältiger Dienst"):
Zitat:Hallo Rainer, Hejo und co
Es scheint als ob sich die Diskussion an der Stelle weit auseinanderteilt.
Was den Umgang mit Weihnachten angeht, bin ich dankbar für das Zitat von Watchman Nee, das ich hier noch mal einfügen möchte: Eph 4,13
Dauernde nahe Verbindung zu Menschen zu haben, deren Schriftauslegung nicht mit der unseren uebereinstimmt, ist fuer das Fleisch schwer, fuer den Geist aber gut. Wir moegen richtige Ansichten haben, aber Gott gibt uns hier die Gelegenheit, eine richtige Haltung zu zeigen; wir glauben vielleicht richtig; aber Gott will erproben, ob wir auch richtig lieben. Es kommt leicht vor, dass unser Kopf voll von gut fundierter, schriftgerechter Lehre ist, unser Herz aber ohne wahre Liebe. Ach, wenn es doch unter uns Christen mehr Toleranz, mehr Weitherzigkeit gaebe! Leider sind viele Gotteskinder in der Verteidigung ihrer eigenen Erkenntnis so fanatisch, dass sie alle die, deren Schriftverstaendnis anders als ihres ist, als Außenseiter abstempeln und auch so behandeln. Aber Gott will, dass wir allen solchen Bruedern liebvoll begegnen, auch wenn sie Ansichten vertreten, die sich von unseren eigenen unterscheiden. Nichts zeigt den Grad der geistlichen Gesinnung eines Lehrers besser als sein Verhalten gegen solche, die seiner Lehre wiedersprechen.\"

Ich persönlich wünschte mir für meine Geschwister, daß wir alle zu der Freiheit gelangen,die traditionellen Feste durch die biblischen zu ersetzen.
Deshalb bleibe ich in der Gemeinschaft und lass mich von Gott leiten. Ich habe gelernt, daß es entscheidend ist, wohin er uns in der Gemeinschaft führt. Dabei lerne ich auch meinen Standpunkt zu vertreten. Und schließlich kann ich dabei auch noch mal Korrektur erfahren.
Sehr problematisch wird es, wenn ich Aufgrund meiner veränderten Ansicht meine  Brüder und Schwestern als Ungläubige betrachte sie deshalb verlasse.
Da hilft mir ein altes jüdisches  Sprichwort: Vergifte nicht den Brunnen, aus dem du selbst getrunken hast.

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Jürgen wrote:
Zitat:Dabei lerne ich auch meinen Standpunkt zu vertreten

Hallo Jürgen,

was ist denn Dein Standpunkt? Ich habe verstanden, daß Du lieber hättest, daß die anderen die jüdischen Feste feiern. Aber wie hältst Du es denn konkret? Feierst Du Weihnachten? Was machst Du, wenn die Geschwister Weihnachten feiern? Feierst Du um der Gemeinschaft willen mit?

Rainer
#5
Ich persönlich würde mit meiner Familie lieber die biblischen Feste feiern. Wir haben auch weitläufig Kontakt zu messianisch - jüdischen Geschwistern, die diese Feste konsequent feiern.
Vor Ort sieht die Sache allerdings anders aus. Wir sind verbunden mit einer Vielzahl von Geschwistern, die, wenn auch freikirchlich in der Tradition von Weihnachten stehen.
So war es für uns dann als Familie dieses Jahr eine echte Gewissensfrage.
Wir haben uns dann für die Gemeinde vor Ort entschieden. Um der Gemeinschaft willen.
Jürgen
#6
Lieber Jürgen,

Deiner ehrlichen Antwort ist Deine Gewissensnot abzuspüren. Laß mich Dir mit einer kleinen Schriftauslegung antworten:

Ein Bild für das, was an "Weihnachten" passiert, finden wir in 2. Mose 32.5ff Da wird das Fest um das goldene Kalb folgendermaßen verkauft:

Ebenso wird heute ausgerufen, Weihnachten sei z. B. "Party für Jesus" (Daniel Kallauch). Wie ist Jahwes Reaktion? Etwa: "Ach, prima, wenn ihr das Ganze als Party für mich feiert, istŽs in Ordnung, ihr habt mir ja sogar extra Brandopfer und Heilsopfer (Weihnachtsgottesdienste) dargebracht!" ?? Nein, vielmehr sagt Er noch auf dem Berg zu Mose:

Wir wissen, daß Er sich dann erbarmte. Doch was befiehlt Er bzgl. des Umganges mit den Brüdern, Freunden und Verwandten?

Das Vorgehen gegen die Brüder - die Entscheidung gegen die Gemeinde vor Ort - war ein Segen für die Söhne Levis, denn sie war eine Entscheidung für den Herrn.

Rainer
#7
Hallo Rainer
Das ist ein krasser Vergleich, den du auf meine Aussage gelegt hast.
Wenn du dich in meinem Fall anders entschieden hättest könnte ich das ja auch akzeptieren.
Ganz abwegig finde ich es nun auch nicht das Getöse um Weihnachten mit dem Tanz ums goldene Kalb zu vergleichen.
Man darf dabei allerdings die Tatsache nicht übersehen, daß wir mit den christlichen Festen im Allgemeinen einer Tradition folgen, die die frühen Kirchenväter und Päpste zu verantworten haben.
Die folgenschwerste Abweichung zu den Ordnungen Jahwes stellt meines Erachtens dabei die Änderung des Festkalenders einschließlich Schabbat- Sonntag dar.
Bei der Geschichte vom Goldenen Kalb fällt mir auf, daß Aaron, obwohl das Volk sich einen Götzen gemacht hat, zum Altar des gegossenen Kalbs hin zu einem Fest Jahwes aufruft.
Interessanterweise ist es wieder Aaron, der am Ende vor Mose für das abtrünnige Volk in den Riss tritt: Vers 22, Aaron aber sagte: ?Der Zorn meines Herrn entbrenne nicht. Du selbst kennst dieses Volk, daß es böse ist.?
Ich sehe daß Gemeindestrukturen sich verändern weil Christen auf das Kommende zubereitet werden. Wann und wie viele Gemeinden dann die alte Spur verlassen weiss ich nicht.
Ein empfehlenswerter Link zum Thema Weihnachten ist http://www.bibelcenter.de/ ,dort den Adventskalender anklicken.
Gruß Jürgen
#8
Zitat:Ich sehe daß Gemeindestrukturen sich verändern weil Christen auf das Kommende zubereitet werden. Wann und wie viele Gemeinden dann die alte Spur verlassen weiss ich nicht.

Hallo Jürgen,

mißverstehe ich Dich, oder verläßt Du nur die Spur, wenn Deine Gemeinde es auch tut? Das kann ich kaum glauben!

Die Texte des von Dir gelinkten "Adventskalenders" find ich meistenteils ja auch treffend, aber wie kann man einen heidnischen Brauch (=den Adventskalender) nutzen, um sie an den Mann zu bringen? Dieses Vorgehen ist doch selbst total babylonisch!

Das Fazit am Ende des Kalenders ist entsprechend entlarvend - in meinen Worten: Hauptsache, es geschieht im Glauben! Wie bitte?? Ich nehme an heidnischen Ritualen teil und Hauptsache es geschieht im Glauben? Das ist doch genau der Ausruf Aarons: "wir feiern ein Fest für Jahwe" = Hauptsache, wir feiernŽs als Fest für Jahwe (auch wenn wir umŽs Kalb herumtanzen) dann wirdŽs Gott schon gefallen! Was Gott gefällt und was nicht beurteilt Er und nicht wir. Lies doch einfach mal 2. Mose 32 in einem Rutsch! Ich finde, da wird ziemlich gut deutlich, was Ihm gefällt und was nicht.

1 Korinther 10:22
(bitte nachlesen)

Liebe Grüße,

Rainer

PS
Zitat:Wenn du dich in meinem Fall anders entschieden hättest könnte ich das ja auch akzeptieren.
Was meinst Du denn damit? Klingt ja so, als könntest Du Dich nicht frei entscheiden!? Oder was unterscheidet Dich und mich in diesem Fall? Für mich gibtŽs jedenfalls an "Weihnachten" nichts zu feiern - im Gegenteil.
#9
Hallo Rainer,
wir sollten an der Stelle einmal Tacheles reden. Was meinst du, hast du für einen Nutzen, wenn du dich von der Ortsgemeinde aufgrund des Weihnachtsfests verabschiedest?
Glaubst du das würde dir von Gott zum Segen gereichen? Das könnte ich mir ernsthaft nur unter einem einem Aspekt vorstellen: Du kommst aus einem jüdischen Hintergrund.
Dann macht allerdings der Schritt Sinn, du wärst doch damit wieder eingepflanzt in das Haus Israel mit der Erkenntnis des Messias.
Oder gib bitte ein Beispiel wo sonst Segen wächst in Ablehnung aus so einem Grund.
Jürgen
#10
Zitat:Was meinst du, hast du für einen Nutzen, wenn du dich von der Ortsgemeinde aufgrund des Weihnachtsfests verabschiedest?

Hallo Jürgen,

ich mache einfach das "Weihnachtsfest" nicht mit. Das ist nicht mehr und nicht weniger, als einfach eine gravierende Sünde nicht zu begehen.
Von der Ortsgemeinde an sich trennt mich das nicht. Natürlich kann ich an diesem Punkt keine "Gemeinschaft" mit den Brüdern haben - will ich aber auch nicht. Was nützt mir die Gemeinschaft mit den Brüdern, wenn sie mich aus der Gemeinschaft mit meinem Herrn katapultiert? Und wenn dies Spaltung sein soll: Bitte!

1. Korinther 11:18

Zitat:Oder gib bitte ein Beispiel wo sonst Segen wächst in Ablehnung aus so einem Grund.

Ich findŽs schon atemberaubend, daß wir über so etwas überhaupt diskutieren! Soll ich wirklich Rechenschaft darüber ablegen, ob Gehorsam gegenüber Gottes Wort sich in Segen auszahlt, ob es, wie Du oben fragst, einen Nutzen hat? - Ja, es ist ein Segen! Der Herr segnet Gehorsam. Immer schon. Da kannst Du vorne in der Bibel anfangen und hinten aufhören! Sorry, aber ich verstehe überhaupt nicht, wie man, wenn eine Erkenntnis da ist, da dann noch fragen kann, ob man gehorchen soll oder nicht. Da gibtŽs kein Abwägen von Vor- und Nachteilen mehr, keine "Gewissensentscheidung", die so oder so ausfallen kann. Auch wenn wir die Folgen des Gehorsams nicht übersehen können, wie z. B. Abraham, als er loszog, wir müssen gehorchen!

Rainer


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