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In welche Gemeinde geht ihr denn...?
#1
Kennt Ihr das? Ihr geht zu einer Allianz-Veranstaltung oder irgend einer übergemeindlichen Veranstaltung und seht alte Bekannte und viele Unbekannte. Die meistgestellte Frage:
Zitat:In welche Gemeinde geht ihr denn...?
Ah! So nervig! Altes Forum: :blink:
Schon die Frage verstehe ich nicht mehr.
Natürlich verstehe ich sie, aber ich will sie nicht mehr verstehen, weil sie falsch gestellt ist.
Ich bin kurz davor einen Fantasienamen zu erfinden.
"Ich gehe in die freie Nachtigallengemeinde". Big Grin Big Grin Big Grin
Wieso Nachtigallengemeinde?
Im Nachtigallenweg.
Ist da eine Gemeinde?
Ja - da wohnen wir.
Und wer ist der Pastor?

Oh mann! Muss ich jedem die ganze Litanei erklären?

Oder ich sage: Irgendwie haben wir was mit der FeG zu tun (und nicht sage ich: Die wir vor 7 Jahren mitgegründet haben und vor 5 Jahren ausgetreten sind).

Ich suche eine kurze knappe Antwort, die die Leute zufrieden sein lässt, ohne dass ich eine ekklesiologische Vorlesung halten muss.

So was wie: "Ich gehöre der organischen Gemeindebewegung an." oder so.

Ja - ich weiß - jetzt kommt wieder das Argument mit dem Schubladendenken. Ich will keine Schubladen. Aber die Leute wollen Schubladen.

Nerv! Angry

Aber falsch ist es ja auch nicht. Schließlich werde ich aufgrund meiner Überzeugung nicht Mitglied in irgendeiner institutionalisierten Gemeinde und ja - es ist doch letztlich eine Gemeindereformbewegung. Es geht schon um Gemeindereform. Oder worum dann? Das kann man doch auch zum Ausdruck bringen.

Also.

Ich hatte neulich so eine Pastoren-Ältestendiskussion - und die waren ganz zufrieden, dass ich klar sagte, dass ich der Idee der organischen Gemeinde folge. Sie folgen ihr zwar nicht, was sie auch sehr deutlich gemacht haben, aber sie hatten ihre Schublade und jetzt darf ich nicht mal mehr Mitglied werden Smile B) - werde also auch nicht mehr belabert und darf offizell weghören, wenn dazu aufgerufen wird. Confused
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#2
Ich sage auf die Frage meistens, dass ich zu einer Hausgemeinde gehöre. Was zwar meinem tatsächlichen momentanen Stand nicht wirklich entspricht - bewege ich mich doch weit mehr auf der Ebene der einfachen Gemeinde. Aber bis man das Jemanden erklärt hat...
Trotz so manchem Tief das ich erlebt habe, immer noch oder gerade deshalb Christ Cool
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#3
Das, was ich auf diese Frage antworte, ändert sich immer wieder bei mir Smile
... hängt vom gegenüber ab und davon, wieviel wir bereits über diese Thematik gesprochen haben.

Ich kann mir folgende Antwort zur Zeit gut vorstellen:

Ich gehe in keine Gemeinde!
Ich lebe mit Jesus und habe Gemeinschaft mit anderen, die Jesus nachfolgen!

Der erste Satz ist aus der Sicht der herkömmlichen Gemeinde für viele eine wahre Aussage, wenn sie mein Leben anschauen. Der zweite Satz dagegen widerspricht bei vielen der ersten Aussage. Das fordert sie heraus über die Verwendung des Begriffs "Gemeinde" nachzudenken!

Wink

Seid herzlich gegrüßt,
Euer Guido
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#4
Wie bei Guido wechselt auch meine Antwort situationsbedingt.

Am nächsten und treffendsten ist für mich zur Zeit:
Zitat:Ich gehe in keine Gemeinde, ich kann nicht hingehen, weil sie Teil meines Leben und Erlebens ist. Gemeinde geschieht im Leben miteinander!
* leben * einfach leben * einfach Gemeinde leben *
daraus wachsen Schätze, die ich gern teile, weil ich so oft von den Schätzen anderer profitiere
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#5
Zitat: Ich gehe in keine Gemeinde, ich kann nicht hingehen, weil sie Teil meines Leben und Erlebens ist. Gemeinde geschieht im Leben miteinander!
Hi Jörg!

Ja! Das ist auch eine gute Kurz-Antwort!

Wenn jemand drauf einsteigt, dann gibt es sicher längere Gespräche Wink

lg, guido
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#6
das ist die Absicht! Big Grin
.. und macht Spass
* leben * einfach leben * einfach Gemeinde leben *
daraus wachsen Schätze, die ich gern teile, weil ich so oft von den Schätzen anderer profitiere
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#7
Hallo Leute,
dazu muss ich auch was sagen. Als ich neue nach Oberhausen kam, wollte ich mal einige Gemeinden besuchen, einfach aus Neugierde.
Die erste war eine Pfingstgemeinde. Ich hörte, dass der Pastor bei JMEM war, das hatte schon eine Anziehung auf mich, weil auch ein Ex. JMEMler bin. Der Gottesdienst, war gut organisiert, ausgearbeitet und mit verschiedenen Techniken gestaltet und sehr, sehr langweilig - der übliche Kram. Dann kam das mittlerweile oblgatorische Kaffetrinken mit Smalltalk - das war die Gelegenheit, sich kennenzulernen. Der Pastor stellte mir einige Fragen, natürlich sprachen wir dann über JMEM und über TAUBE, Dienst, den wir tun - und dann kam die übliche Frage, "In welche Gemeinde gehst du denn?" Hmm ich überlegte kurz, was ich antworten sollte, dann kam es aber hervorgeschnellt: "Ich gehe in keine Gemeinde, Ich bzw. wir sind Gemeinde und gehören zur Gemeinde Oberhausen". Der Pastor blickte mich erstaunt, mit großen Augen an. Das konnte er so nicht stehen lassen und wollte das auch nicht verstehen.
Später traf ich ihn in einer Allianzveranstaltung der Stadt wieder, die ich zum ersten Mal besuchte. Nach dem offiziellen Programm konzentrierte sich ein Evangelischer Pfarrer, der zum Allianzvorstand gehörte, voll auf uns und wollte wissen, aus welcher Gemeinde wir sind - ich druckste ein wenig herum und rang mich wieder durch, das selbe zu sagen. Er war ein wenig entrüstet und meinte,"wie, Gemeinde Oberhausen, und im Haus - also keine bestimmte Gemeinde, okay" und wandte sich darauf hin sofort von uns ab und ließ uns einfach stehen - wir waren nicht gerade erfreut über diese REaktion- ersteckte uns wohl in die Schublade "Zigeuner".

Ric
"Gehst du noch zur Gemeinde, oder bist du schon Gemeinde?"
Oikosthemen
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#8
Zitat: Ich gehe in keine Gemeinde!
Ich lebe mit Jesus und habe Gemeinschaft mit anderen, die Jesus nachfolgen!
Das ist schon ziemlich passend, finde ich.

Allerdings bietet es Angriffsfläche in Bezug auf diesen Vers:

[quote](bitte nachlesen)
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#9
Zitat: \"Ich gehe in keine Gemeinde, Ich bzw. wir sind Gemeinde und gehören zur Gemeinde Oberhausen\".
Ja - das habe ich auch einmal gesagt. Dem Pastor der Stadtmission.

Zitat:Ich gehöre zur Gemeinde Jesu in S. (Ort)!

Er schaute mich verdutzt an.

In welche?!?!

Naja - so ging das dreimal. Dann musste ich weiter.

Er hat es nicht verstanden. Es ist erklärungsbedürftig.

Meine Frau meinte noch: Lass den Quatsch - der versteht nur Bahnhof.

Womit sie nun einmal Recht hat.

Obwohl die Antwort - wie ich finde - doch sehr sympatisch und treffend ist. Jedoch für Theologen des Paralleluniversums wie Signale vom Mars.
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#10
[quote] Allerdings bietet es Angriffsfläche in Bezug auf diesen Vers:

[quote](bitte nachlesen)
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