Dieses Forum nutzt Cookies
Dieses Forum verwendet Cookies, um deine Login-Informationen zu speichern, wenn du registriert bist, und deinen letzten Besuch, wenn du es nicht bist. Cookies sind kleine Textdokumente, die auf deinem Computer gespeichert sind. Die von diesem Forum gesetzten Cookies dürfen nur auf dieser Website verwendet werden und stellen kein Sicherheitsrisiko dar. Cookies auf diesem Forum speichern auch die spezifischen Themen, die du gelesen hast und wann du zum letzten Mal gelesen hast. Bitte bestätige, ob du diese Cookies akzeptierst oder ablehnst.

Ein Cookie wird in deinem Browser unabhängig von der Wahl gespeichert, um zu verhindern, dass dir diese Frage erneut gestellt wird. Du kannst deine Cookie-Einstellungen jederzeit über den Link in der Fußzeile ändern.

Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Man darf sich von Christen nicht zuviel erwarten
#11
Ich will ja niemanden ärgern. Das sind halt Fragen, die mich beschäftigen. Ich frage mich das halt. Warum ist es so wie es ist und was führt dazu? Und warum?

Verständlich?
Zitieren
#12
Jut .... soweit ..... und praktisch?
Trotz so manchem Tief das ich erlebt habe, immer noch oder gerade deshalb Christ Cool
Zitieren
#13
Nun praktisch fängt es mit dem Kampf um die öffentliche Meinung an - oder auch nur um die Meinung und Themen im Kreis der Bekannten, Verwandten etc. pp.

Es fängt mit der Auseinandersetzung der Meinungen an.

Werte wie Ehrlichkeit, Familie, Achtung des Eigentums, Die Ehrfurcht vor Höherem - sei es Gott, oder aber auch die Gesetze, die er geschaffen hat, dazu gehören die Naturgesetze, die Gesetze des Geistes, auch die Vernunft, Moralische Wertungen, etc. Menschenrechte und Menschenwürde und so weiter und so fort - müssen verdeidigt werden im gesellschaftlichen Diskurs.

Stattdessen lassen wir uns von den verblödenden Einheitsmedien berieseln, die ein klares, aber falsches Weltbild Tag für Tag unter die Menschen streuen.

Das kann erst durchbrochen werden, wenn Christen - wie wir - uns aufmachen, und den Kampf um die Öffentliche Meinung aufnehmen.

Klar benennen, was Unrecht ist.

Zitat:Habt nichts gemeinsam mit den unfruchtbaren Werken der Finsternis, sondern stellt sie vielmehr bloß! (Epheser 5,11) Rev.Elb.

Wir sollen uns nicht nur davon fern halten, sondern sie bloßstellen!

Klar darstellen, auf welchem Weg unsere Gesellschaft auf dem Weg vorankommt, den Gott vorgesehen hat.

Und JoergN: Es ist nicht alles in Ordnung, wenn Europa islamisch wird. Um nur ein Beispiel zu nennen, das womit wir angefangen haben. Ganz und gar nichts in dann in Ordnung. Ebensowenig wie das Dritte Reich in Ordnung war. Und ebensowenig wie die Massenabtreibungen in Ordnung sind. Oder die Bestechlichkeit vieler Politiker, als auch die undemokratischen Machtstrukturen der EU.

Eben das ist unsere Aufgabe in der Öffentlichen Meinung klarzustellen, was eben gar nicht in Ordnung ist, sowie was in Ordnung ist.

Auch Menschen, die nicht direkt an Gott glauben, haben ein Wissen um Menschenrechte, Menschenwürde, Moral, Familie etc. pp. Dieses müssen wir gemeinsam mit ihnen stärken. Den Mund aufmachen. Die politische Korrektheit durchbrechen. Den moralischen Verfall aufhalten (Salz sein). Die Wahrheit sagen.

Das wäre aus meiner Sicht ein erster Schritt. Natürlich stets begleitet im Gebet um uns und unser Volk.
Zitieren
#14
Das ist bisher auch nur eine Absichtserklärung, aber keine praktische Umsetzung. Wie könnte das praktisch umgesetzt aussehen?
Trotz so manchem Tief das ich erlebt habe, immer noch oder gerade deshalb Christ Cool
Zitieren
#15
Kleines Beispiel: mit >800 Beiträgen im Spiegel Online Forum habe ich einen gewissen Beitrag zur öffentlichen Meinung geleistet.

Ich fing zur Zeit an, als da noch die absolute politische Korrektheit herrschte.

Inzwischen aber nicht mehr. Es gibt immer mehr, die sich nicht mehr alles gefallen lassen, die schreiben was sie denken.

Aber das reicht noch nicht.

Ich bin aber auch nicht der Meinung, dass man jeden praktischen Schritt beschreiben muss. Eine gewisse geistige Eigenleistung kann man finde ich schon erwarten.

Das ist es doch, wofür wir eintreten. Ein mündiges Christentum.
Mit Selbstverantwortung.
Das hängt auch immer vom Kontext ab.

Vom mündigen Christen zum mündigen Bürger ist es auch nicht mehr weit. Das ist das Salz-sein.
Zitieren
#16
Sei mir nicht böse, aber dein Appell wirkt seltsam, wenn du selbst nicht mehr an praktischer Umsetzung aufzuzeigen weißt als >800 Forenbeiträge bei Spiegel Online.
Gibt es zB an eurem Ort oder der nächstliegenden Großstadt keine gesellschaftlichen oder politischen Probleme, wo du dich aktiv einbringen könntest? Von all den karitativen Möglichkeiten mal ganz abgesehen?

Wie lautet noch der Merksatz (von W. Busch, glaube ich):
Zitat:Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!
Trotz so manchem Tief das ich erlebt habe, immer noch oder gerade deshalb Christ Cool
Zitieren
#17
Zitat:Ich finde das drückt nur in freundlichen Worten aus:

\"Lass' mich mit diesem Problem in Ruhe. Es interessiert mich nicht.\"
So war mein Beitrag ganz und gar nicht gemeint.

Es interessiert mich und deshalb suche ich nach praktischen Dingen, wie ich etwas so anders machen kann, das es Wirkung(Salz) hat.
Dazu sehe ich in dem Versuch, die öffentliche Meinung durch direkte Einflussnahme zu verändern, für mich kaum Chancen.
Das ist für mich zu theoretisch.
Von den Dingen in denen wir als Familie und Hausgemeinde in unserem direkten Umfeld tätig sind, wird vielleicht niemand erfahren. Vielleicht erscheint es auch bedeutungslos. Aber wir bemerken, dass sich diese Menschen verändern und dadurch letzten Endes auch eine andere Meinung entwickeln.



Zitat:Und JoergN: Es ist nicht alles in Ordnung, wenn Europa islamisch wird. Um nur ein Beispiel zu nennen, das womit wir angefangen haben. Ganz und gar nichts in dann in Ordnung. Ebensowenig wie das Dritte Reich in Ordnung war. Und ebensowenig wie die Massenabtreibungen in Ordnung sind. Oder die Bestechlichkeit vieler Politiker, als auch die undemokratischen Machtstrukturen der EU.

Ich habe nicht gesagt, dass es in Ordnung sei oder ich es gut finde.
Weisst du, was Gottes Wille ist?
Was wäre, wenn er es zulassen würde, um uns Christen endlich zu wecken?
* leben * einfach leben * einfach Gemeinde leben *
daraus wachsen Schätze, die ich gern teile, weil ich so oft von den Schätzen anderer profitiere
Zitieren
#18
Zitat: Sei mir nicht böse, aber dein Appell wirkt seltsam, wenn du selbst nicht mehr an praktischer Umsetzung aufzuzeigen weißt als >800 Forenbeiträge bei Spiegel Online.
Gibt es zB an eurem Ort oder der nächstliegenden Großstadt keine gesellschaftlichen oder politischen Probleme, wo du dich aktiv einbringen könntest? Von all den karitativen Möglichkeiten mal ganz abgesehen?

Wie lautet noch der Merksatz (von W. Busch, glaube ich):
Zitat:Es gibt nichts Gutes, außer man tut es!
Ich habe ja auch gesagt, das ist nur der erste Schritt.

Aber schon bei diesem Schritt fühle ich mich SEHR ALLEIN GELASSEN!!!

Was da an blankem Hass auf einen einprasselt, das muss man erst mal verdauen können.

Und wo sind denn da die ganzen Glaubensbrüder, um einem zur Seite zu springen?

Zudem habe ich noch die 400 zensierten vergessen. Unliebsame politische und gesellschaftliche Meinungen werden gerne mal gleich gelöscht.

Das habe ich gesagt, weil ich meine, dass vielliecht noch nicht jeder so weit ist, einen nächsten Schritt zu gehen, den ich inzwischen gegangen bin.

Ja - ich habe mich entschlossen, dass ich politisch aktiv werden muss. Und das, obwohl ich mit Familie und Beruf nun wahrlich mehr als genug um die Ohren habe. Aber ich muss mein (zeitliches) Scherflein beitragen.
Alles Jammern, diskutieren und der Kampf an Tastatur und Bildschirm alleine hilft nichts.

Was passiert denn in unserem Land:
"Der Islam gehört zu Deutschland" - Bundespräsident Wulff
"Mehr Ehen zwischen Muslimen und Christen" hat er auf den Kirchentag gefordert - die Quelle suche ich noch.
In den Schulen wird inzwischen systematisch für Homosexualität geworben. Gender Mainstreaming ist erklärtes Ziel der EUdSSR.
Die bürgerliche Familie wird ausgesaugt - wer muss denn die ganze Last tragen?
Abtreibungen - Massenabtreibungen - werden seit Jahrzehnten in unserem Land geduldet - zwickt denn keinen von uns das Gewissen?!?
So geht das doch nicht!

Alles, was an unserer Gesellschaft gut, heilig und gerecht ist wird von antichristlichen Kräften derzeit mit der Abrissbirne bearbeitet.

Und wir sind zufrieden mit unserer Sonntags-Show für das gute Gewissen und unsere christlichen Kaffee-Kränzchen. Bitte nicht falsch verstehen.

Ich für meinen Teil habe mich entschlossen, die Gründung der Partei DIE FREIHEIT zu unterstützen. Ich bin Gründungsmitglied und die Landesverbände werden in diesen Tagen gründet. Der Bericht der Gründung unseres Landesverbandes findet sich in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung von gestern auf Seite 5. Ich will nicht hier und jetzt für eine bestimmte Partei werben, darum habe ich ja auch gesagt, es muss jeder selbst wissen, was das für ihn bedeutet, diese Probleme.

Meine karitativen Einsätze habe ich in den vergangenen Jahren bereits abgeleistet. Trotz Studium habe ich mich um Migranten gekümmert, habe Jugendarbeit im sozial heruntergekommenen Ostteil Berlins geleistet und war an der Gründung des Kinderhilfswerks "Die Arche" beteiligt, das heute deutschlandweit bekannt ist. Aber das alleine hilft nicht mehr.

Es geht mir nicht um mich selbst. Es erscheint mir so, als ob Du jede Frage, die ich in den Raum stelle, immer wieder so abbiegen willst, dass ich selbst für ihre Umsetzung verantwortlich sei - ich alleine und sonst niemand.

Das ist ja wie in jeder x-beliebigen Firma. Wer ein Problem nennt, soll es auch gleich lösen. So meine ich das nicht.

Obwohl ich schon den Verdacht habe, dass Deine Fragen nahelegen, dass ich nur ein reiner Theoretiker sei - was ich hoffentlich mit meinen mir abgenötigten Antworten hinreichend widerlegt habe.

Ich meine auch nicht, dass Du es lösen sollst oder ich meine sonst niemanden speziell in diesem Forum.

Sondern ich habe eine Frage gestellt, die ich gerne verstehen würde. Warum es so ist, dass inzwischen selbst die nachdenklichen Nichtchristen sagen, von den Christen kann man nichts erwarten, und ich muss mehr oder weniger widerwillig zustimmen. Warum ist das so, wie konnte es so weit kommen? Was ist falsch gelaufen?

Trifft Euch so was nicht, ist Euch das egal, das Bild, das wir als Christen abgeben? Findet Ihr es unzutreffend?

Ich finde es äußerst beschämend.
Zitieren
#19
Zitat: Von den Dingen in denen wir als Familie und Hausgemeinde in unserem direkten Umfeld tätig sind, wird vielleicht niemand erfahren. Vielleicht erscheint es auch bedeutungslos. Aber wir bemerken, dass sich diese Menschen verändern und dadurch letzten Endes auch eine andere Meinung entwickeln.
Möglicherweise ist das der einzige Weg. Ich weiß es nicht.

Aber in diesem Fall kann man leicht vorhersehen, dass es einfach nicht schnell genug geht. Wenn wir noch 50, 100 Jahre Zeit hätten, dann ok. Aber die Abrissbirnen der Freiheit klingeln bereits heute an der Haustür.

Sagen wir so: Hat die christliche Arbeit Deutschlands der letzten Jahrzehnte keine Salzkontingente hervorgebracht, die man jetzt, wo der Schneesturm tobt, aktivieren könnte?

Darüber reden wir. Wir reden nicht über irgend einen Zeitpunkt in der Zukunft. Wir reden über jetzt und sofort. Es ist ohnehin fraglich, ob es nicht ohnehin schon zu spät ist. Die 68er haben immerhin fast 40 Jahre Vorsprung.
Zitieren
#20
Zitat: Was wäre, wenn er es zulassen würde, um uns Christen endlich zu wecken?
Ja und wie lange soll es noch dauern?
Was bitte ist noch notwendig?
Wie laut sollen die Alarmglocken noch schrillen??!?!

Und hey - im Grunde bestätigst Du was ich sage. Denn wer in dieser Lage schläft, den muss man nun wirklich als Schlafmütze bezeichnen. Oder habe ich Dich missverstanden?

Oder müssen die Anschläge auf Gottesdienste erst von Ägypten nach Deutschland importiert werden, bevor jemand wach wird? Gott bewahre uns davor!
Zitieren


Gehe zu:


Benutzer, die gerade dieses Thema anschauen: 1 Gast/Gäste