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Diskussionsstile
#11
Hallo Heike,

in diesem Forum wird über das gesprochen, was von Usern an Themen eingebracht wird, bzw. worauf reagiert wird. Über welche Themen letztlich diskutiert wird, kann nicht eingefordert werden, sondern muss von den Usern selber eingebracht werden.

Wenn du zB einen Mangel an Themen empfindest, die nicht Lehrthemen sind, dann musst du solche einbringen Wink Außerdem hat das Forum nicht nur die Grundsatzfragenbereiche, sondern auch andere, die das Leben in der HG betreffen. Dazu können auch Dinge gehören, die nicht so spezifisch HG sind, uns aber dennoch bewegen.

Ich habe zB schon mal danach gefragt, wie HGden zB Hochzeiten feiern. Leider mit kaum Resonanz.

Charly
Trotz so manchem Tief das ich erlebt habe, immer noch oder gerade deshalb Christ Cool
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#12
Es gibt 15 verschiedene Themen unter dem Theat "Fragen zur Praxis der Haugemeinde". Man muss feststellen, dass die Tendenz bezüglich Themen in diesem Froum schwerpunktmässigf immer noch am stärksten in Richtung Grundsatzfragen und biblisches Verständnis von Hauskirchenthemen geht.
Siehe die lange Auseinandersetzung um "Leitung" oder um "Leibdenken" etc.
Lehrfragen dominieren hier, das leigt einfach an den Mitgliedern, die sich am stärksten zu Wort melden. Zum Teil haben wir das nicht in der Hand, sondern müssen reagieren, auf das, was an Nachfrage kommt.

ric
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#13
Seht ihr? Die Diskussionen hier im Forum wird maßgeblich dadurch bestimmt, wer mit wem worüber wie diskutiert. Wenn, wie zB gerade in den letzten Tagen, keiner irgendwelche Themen einstellt, wird garnicht diskutiert Sad
Trotz so manchem Tief das ich erlebt habe, immer noch oder gerade deshalb Christ Cool
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#14
Zu der Diskussion in: Gott kann warten: Wie lange?

Ich war etwas überrascht, dass die o.g. Diskussion etwas abgeglitten ist, so dass sie nun gesperrt ist. Wir haben uns ja über wichtige Themen dort unterhalten.

Meiner bescheidenen Meinung nach sehe ich viel Potenzial darin, wenn wir es schaffen, unseren Diskussionstil zu verbessern. Denn nur, wenn man es schafft, miteinander zu kommunizieren, kann auch Gemeinschaft wachsen.

Ich habe schon viele positive Diskussionen hier erlebt, die das geschafft haben. Und auch im Büro muss ich sagen erlebe ich den positiven Wert guter Diskussionen täglich.

Was gehört meiner Meinung nach zu einer guten Diskussion. Das ist nicht so einfach und eine Kunst, aber durchaus erlernbar. Schwer, aber es wert.

Zitat:Denn wir alle straucheln oft. Wenn jemand nicht im Wort strauchelt, der ist ein vollkommener Mann, fähig, auch den ganzen Leib zu zügeln. (Jak 3, 2, Elberfelder 1985)

Zitat:Tod und Leben sind in der Gewalt der Zunge, und wer sie liebt, wird ihre Frucht essen. (Spr 18, 21, Elberfelder 1985)

Zitat:Wer seinen Mund behütet, bewahrt sein Leben; wer seine Lippen aufreißt, dem <droht> Verderben. (Spr 13, 3, Elberfelder 1985)

Zitat:Wer seinen Mund und seine Zunge bewahrt, bewahrt vor Nöten seine Seele. (Spr 21, 23, Elberfelder 1985)

Zitat:Da ist ein Schwätzer, <dessen Worte sind> Schwertstiche; aber die Zunge der Weisen ist Heilung. (Spr 12, 18, Elberfelder 1985)

Eine ganz einfache Regel ist es, eine "Ich Aussage" zu machen statt einer "Du Aussage". Beispiel: "Ich halte das für falsch." statt: "Du hast etwas falsches gesagt!". Das nimmt eine Spitze weg. Und es soll ja kein Schwertstich sein!

Wichtig ist m.E. auch nicht impulsiv zu schreiben, sondern wohlüberlegt. Viel ist gewonnen, eine spontane Äußerung nicht zu schreiben, sondern erst die zweite - die Überlegte Variante. Es ist im eigenen Interesse.

Wichtig ist meiner Meinung nach die Frage: Was ist der Gegenstand der Diskussion? Ist es eine sachliche Frage? gut! Oder sind es die Gefühle, Befindlichkeiten oder Charakterzüge von mir oder anderen Personen. Das ist meist sehr schlecht, weil es sehr persönlich ist, damit schnell verletzend wird, und außerdem ein Feld extremer Spekulation, weil niemand wirklich in den anderen hineinschauen kann. Es ist beispielsweise ein kompletter Unterschied, ob man darüber redet, was Demut ist, oder ob jemand demütig ist. Zumal, wenn man einem anderen unlautere Motive unterstellt. Das kann man in den seltensten Fällen wirklich beweisen - und es spielt letztlich auch keine wichtige Rolle.

Irgendwo in den Sprüchen steht, dass es weise ist, eine persönliche Kränkung zu überhören.

Zudem ist es meiner Meinung nach sehr wichtig, sich Schritt für Schritt dem gemeinsamen Konsens eines hoffentlich gemeinsamen Diskussionsgegenstandes anzunähern, statt abzuschweifen und Nebensächlichkeiten bestimmend werden zu lassen. Es ist also sehr wichtig immer zu fragen: Was ist der Gegenstand dieser Diskussion. Of hilft es auch, ihn weiter einzuschränken, um voran zu kommen.

Ich denke, dass Gott will, dass wir lernen, produktiv miteinander zu reden. Keine weltliche Firma würde überleben, wenn sie es nicht könnte. Und es sind fast alles Nichtchristen. Wir dürfen als Gemeinde Jesu uns nicht erlauben, hier hinterherzustehen. Zumal wir das Licht der Welt sein sollen. Im Grunde sagt das: Wir sollen es besser können! Da wünsche ich mir von Herzen und ich glaube, dass wir es lernen können.
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#15
Hallo FMK,
was ich an dem von dir erwähnten geprerrten Threat absolut nicht gut fand, ist dass es am Ende gar nicht mehr um eine sachliche Auseinadnersetzung betreffs einer Thematik war, sondern, dass es diese Bahn vollkommen verlassen hatte und im Vordergrund dann nur noch eine persönlche Auseinandersetzung stand. Was mir zeigte, dass es wiedermal mehr darum ging, sich mit Personen anzulegen und zu streiten. Wenn es so ist, da brauchen wir auch keine Regel, sondern einfach den Hinweis darauf, dass wir uns über ein Thema, bzw. über praktische ERfahurngen austauschen wollten. Darum ging es aber nicht mehr dabei, deswegen war es ganz gut den Threat zu schließen, weil er einfach nicht mehr im Sinne der Hausgemeindethemen ging.

Auch bin ich dr Meinung, dass hier Vorrang solche Themen haben, die sich um Hausgemeinde drehen und nicht um alle möglichen Themen. Und wollen wir voneinander lernen und nicht einfach nur diskutieren. Dafür gibt es andere Foreen, die besser geeignet sind.

Ric
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#16
Hallo,

vor circa drei Wochen hatte meine Frau ein Seminar in Kitzingen, sie fuhr mit einer Freundin hin und wurde von mir abgeholt.

Der dortige Stellplatz für Wohnmobile ist direkt am Main gelegen, sehr beliebt und dementsprechend stark frequentiert. Es war kein Platz mehr frei und wir mussten uns auf den dahinterliegenden LKW Platz stellen.

Wir überlegten weiterzufahren, beschlossen aber doch da zubleiben. Wir hatten einige feine Dinge für das Abendessen einschl. einer guten Flasche Rotwein eingekauft und hatten keine Lust mehr noch weiter suchen zu müssen.

An das dortige Areal schloss eine mit Bäumen bestandene Wiese an. Ich meinte zu meiner Frau, wenn wir uns dort drauf stellen könnten, wäre der Abend gerettet. Ich traute mich aber nicht, unser Mobil rüberzustellen. Außerhalb gekennzeichneter, markierter Flächen läuft man Gefahr mit Bußgeld belegt zu werden. Verordnungen, Gesetze, Regeln.

Meine Frau fing an das Abendessen vorzubereiten und ich ging mit Ayca noch eine Runde drehen. Schon nach ein paar Metern trafen wir auf den Verantwortlichen des Stellplatzes, der gerade eine Stippvisite durchführte.

Wir unterhielten uns angenehm und beim Verabschieden meinte er, stellt euch doch da rüber unter die Bäume auf den Rasen. Ich meinte, das ist doch nicht erlaubt und er antwortete, man kann doch mal eine Ausnahme machen. Flugs lief ich freudig zurück, um den Stellungswechsel vorzunehmen. Meine Frau und ich saßen noch lange draußen und genossen den schönen Abend. Einige erstaunte Wohnmobilisten kamen vorbei und wir genossen noch nette Gespräche mit ihnen.

So ähnlich war es am nächsten Abend in Hirschhorn, ebenfalls voller Stellplatz. An der Peripherie Rasenplatz direkt am Neckar. Wir wurden gleich vorgewarnt, außerhalb der Stellplatzmarkierungen dürft ihr euch nicht hinstellen. Hier werden jeden Abend Kontrollen durchgeführt und mit ? 30,-- seid ihr dabei. Es blieb uns nichts anderes übrig als weiterzufahren.

Vor längerem auf einem Parkplatz (direkt an einem See) , hatten wir uns abends gemütlich eingerichtet, Weizenbier auf dem Campingtisch, angenehme Unterhaltung mit meiner Frau. Gut. Auf den Hinweisschildern stand, parken bis 20 Uhr erlaubt. Es war mittlerweile schon ca. 22 Uhr und ich muss sagen, ganz so wohl fühlten wir uns in unserer Haut nicht mehr, wegen der Zeitlimitierung. Wir überlegten, was sollen wir tun, stehenbleiben oder weiterfahren. Ich muss erwähnen, dass ich, auch nach einem Bier, mich nicht mehr hinters Steuer setze. Also beschlossen wir dazubleiben, der Platz war ja auch so schön, mit der Aussicht auf den See.

Plötzlich näherte sich langsam ein PKW und hielt hinter unserem Wohnmobil. Ich stand auf um nachzuschauen. Der Schreck war groß, auf dem Kombi stand Securitas ? Service. Ich will?s kurz machen. Wir wurden drauf hingewiesen, dass das stehen bleiben hier nicht erlaubt wäre und wir leider weiterfahren müssten. Beim weggehen drehte sich der ältere der beiden Sicherheitsleute aber noch mal um und sagte: ?Wissen Sie was, bleiben sie heute Nacht einfach hier stehen?. Wir konnten es nicht glauben.

Was ich sagen möchte ist, man kann Vorschriften, Regeln etc. unterschiedlich handhaben. Nicht mehr und nicht weniger.

Gruß
Hans-Otto

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#17
Hallo Hans-Otto,

geht es hier um Vorschriften und Regeln? Ich meine Nein - zumindest handhabe ich das nicht so.
Die Regeln der Charta sind so gestaltet, dass sie viel Freiraum geben. Ich habe diese nun das zweite mal angewandt, weil Jemand nicht Regeln überschritten hat, sondern durch sein Verhalten hier Streit provoziert und willentlich geschürt hat.

Regeln sind dann zu Nutzen, indem sie dann angewandt werden, wenn in einem Konflikt ein pers. Dialog nicht gelingt und durch die Anwendung der Regeln deutlich wird, dass bestimmte Grenzen hier einzuhalten sind. Die Grenzen dienen u.a. dem Zweck, hier eine Atmosphäre zu schaffen, in der Jeder sich jeder an den Diskussionen beteiligen kann, ohne befürchten zu müssen pers. angegriffen zu werden.

Der gesperrte Thread ist wieder geöffnet, die gesperrte Person kann wieder schreiben. Das Beste wäre, wir lernen daraus, dass es etliche Wege konstruktiven Dialogs gibt, die eine Anwendung der Forenregeln schlicht nicht notwendig macht.

Gruß, Charly
Trotz so manchem Tief das ich erlebt habe, immer noch oder gerade deshalb Christ Cool
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#18
Hallo Charly,


ich kann nur sagen, super und auf ein neues.

Gruß

Hans-Otto

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#19
Zitat: Hallo,

vor circa drei Wochen hatte meine Frau ein Seminar in Kitzingen, sie fuhr mit einer Freundin hin und wurde von mir abgeholt.

Der dortige Stellplatz für Wohnmobile ist direkt am Main gelegen, sehr beliebt und dementsprechend stark frequentiert. Es war kein Platz mehr frei und wir mussten uns auf den dahinterliegenden LKW Platz stellen.

Wir überlegten weiterzufahren, beschlossen aber doch da zubleiben. Wir hatten einige feine Dinge für das Abendessen einschl. einer guten Flasche Rotwein eingekauft und hatten keine Lust mehr noch weiter suchen zu müssen.

An das dortige Areal schloss eine mit Bäumen bestandene Wiese an. Ich meinte zu meiner Frau, wenn wir uns dort drauf stellen könnten, wäre der Abend gerettet. Ich traute mich aber nicht, unser Mobil rüberzustellen. Außerhalb gekennzeichneter, markierter Flächen läuft man Gefahr mit Bußgeld belegt zu werden. Verordnungen, Gesetze, Regeln.

Meine Frau fing an das Abendessen vorzubereiten und ich ging mit Ayca noch eine Runde drehen. Schon nach ein paar Metern trafen wir auf den Verantwortlichen des Stellplatzes, der gerade eine Stippvisite durchführte.

Wir unterhielten uns angenehm und beim Verabschieden meinte er, stellt euch doch da rüber unter die Bäume auf den Rasen. Ich meinte, das ist doch nicht erlaubt und er antwortete, man kann doch mal eine Ausnahme machen. Flugs lief ich freudig zurück, um den Stellungswechsel vorzunehmen. Meine Frau und ich saßen noch lange draußen und genossen den schönen Abend. Einige erstaunte Wohnmobilisten kamen vorbei und wir genossen noch nette Gespräche mit ihnen.

So ähnlich war es am nächsten Abend in Hirschhorn, ebenfalls voller Stellplatz. An der Peripherie Rasenplatz direkt am Neckar. Wir wurden gleich vorgewarnt, außerhalb der Stellplatzmarkierungen dürft ihr euch nicht hinstellen. Hier werden jeden Abend Kontrollen durchgeführt und mit ? 30,-- seid ihr dabei. Es blieb uns nichts anderes übrig als weiterzufahren.

Vor längerem auf einem Parkplatz (direkt an einem See) , hatten wir uns abends gemütlich eingerichtet, Weizenbier auf dem Campingtisch, angenehme Unterhaltung mit meiner Frau. Gut. Auf den Hinweisschildern stand, parken bis 20 Uhr erlaubt. Es war mittlerweile schon ca. 22 Uhr und ich muss sagen, ganz so wohl fühlten wir uns in unserer Haut nicht mehr, wegen der Zeitlimitierung. Wir überlegten, was sollen wir tun, stehenbleiben oder weiterfahren. Ich muss erwähnen, dass ich, auch nach einem Bier, mich nicht mehr hinters Steuer setze. Also beschlossen wir dazubleiben, der Platz war ja auch so schön, mit der Aussicht auf den See.

Plötzlich näherte sich langsam ein PKW und hielt hinter unserem Wohnmobil. Ich stand auf um nachzuschauen. Der Schreck war groß, auf dem Kombi stand Securitas ? Service. Ich will?s kurz machen. Wir wurden drauf hingewiesen, dass das stehen bleiben hier nicht erlaubt wäre und wir leider weiterfahren müssten. Beim weggehen drehte sich der ältere der beiden Sicherheitsleute aber noch mal um und sagte: ?Wissen Sie was, bleiben sie heute Nacht einfach hier stehen?. Wir konnten es nicht glauben.

Was ich sagen möchte ist, man kann Vorschriften, Regeln etc. unterschiedlich handhaben. Nicht mehr und nicht weniger.

Gruß
Hans-Otto
Lieber Hans Otto,

ich finde diesen Beitrag sehr treffend! Lass Dich bitte nicht davon abhalten, weiter Deine Gedanken zu veröffentlichen!!!

Herzliche Grüße
Johannes
Wer nicht bereit ist Toleranz, Respekt und die Bereitschaft zur Demut vor seinem Gegenüber zu bezeugen, tut dies auch nicht vor unserem lebendigen Gott, denn ER ist in jedem seiner Schöpfungen!
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#20
Zitat: Hallo FMK,
was ich an dem von dir erwähnten geprerrten Threat absolut nicht gut fand, ist dass es am Ende gar nicht mehr um eine sachliche Auseinadnersetzung betreffs einer Thematik war, sondern, dass es diese Bahn vollkommen verlassen hatte und im Vordergrund dann nur noch eine persönlche Auseinandersetzung stand. Was mir zeigte, dass es wiedermal mehr darum ging, sich mit Personen anzulegen und zu streiten. Wenn es so ist, da brauchen wir auch keine Regel, sondern einfach den Hinweis darauf, dass wir uns über ein Thema, bzw. über praktische ERfahurngen austauschen wollten. Darum ging es aber nicht mehr dabei, deswegen war es ganz gut den Threat zu schließen, weil er einfach nicht mehr im Sinne der Hausgemeindethemen ging.

Auch bin ich dr Meinung, dass hier Vorrang solche Themen haben, die sich um Hausgemeinde drehen und nicht um alle möglichen Themen. Und wollen wir voneinander lernen und nicht einfach nur diskutieren. Dafür gibt es andere Foreen, die besser geeignet sind.

Ric
Ich bin schon damit einverstanden, dass der Thread gesperrt wurde. Das ist eine sinnvolle Deeskalationsmöglichkeit.
Allein die Häufigkeit, mit der es derzeit notwendig ist, stimmt mich nachdenklich.
Es ist mit Verlaub meiner Meinung nach ein Zeichen von Nachholbedarf der Kompetenz unter uns Christen, miteinander zu reden.

Ich muss gestehen, das ist eine echte Anfechtung für meinen Glauben.

Ich erlebe tagtäglich in der Firma, dass es Menschen gelingt, miteinander zu reden. Natürlich ist da nicht alles rosarot. Da gibt es Konkurrenz, Machtinteressen, Eingeschnapptsein - das alles gibt es auch. Es sind ja alles nur Menschen und ich bin ein Teil davon.

Aber: Es gibt ein gemeinsames, verbindendes Ziel. Und darum reden wir miteinander. Wir wissen, wenn wir es nicht schaffen, dann gehen wir unter. Und darum zwingen wir uns dazu. Und dann kommt etwas dabei heraus. Ich muss sagen, dass ich ziemlich oft die Freude und den Erfolg erlebe, den es bedeutet, wenn man gemeinsam in der Wahrheitsfindung vorangekommen ist.

Und es hat auch was mit Gott zu tun, denn Wahrheit hat immer mit Gott zu tun.

Leider sind ein überwiegender Anteil dieser positiven Erlebnisse in der Firma und nicht zusammen mit anderen Christen. Mit anderen Christen zusammen - das funktioniert auch - und das ist dann die doppelte Freude. Aber zu meinem Bedauern muss ich sagen: Es ist noch eher noch die Seltenheit.

Und dann stelle ich mir diese Frage: Was ist das für ein Evangelium, wenn es uns nicht so befreit, dass wir in der Lage sind in unserem Umgang miteinander, in unserem Diskussionstil, wenigstens die Professionalität der Welt zu erreichen? Na - wir sollten doch viel weiter sein. Wir sollten das Licht der Welt sein.

Jesus sagt: Wir sind es. Aber in dieser Hinsicht - Confused

Also fordere ich uns alle - mich natürlich auch - auf im Diskussionstil und im Umgang miteinander würdig des Evangeliums zu leben. Denn dazu sind wir berufen. Und nur dann kann Gott auch seine Ziele mit uns erreichen.
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