26.03.2025, 18:53
"Na ja, Jesus hat mich schon „1000“x gefragt, ob ich ihn lieb habe" - Was ist Deine Antwort lieber Hans-Otto?
Ein Ruf zur Erneuerung des apostolischen Lebensstils
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26.03.2025, 18:53
"Na ja, Jesus hat mich schon „1000“x gefragt, ob ich ihn lieb habe" - Was ist Deine Antwort lieber Hans-Otto?
26.03.2025, 19:10
Was ich mit obigen „1000“ x sagen möchte, ist, ich versuche täglich in mir über die Schwelle zu treten, die mich abhält, zu beginnen, Jesus Christus tatsächlich zu lieben. Frei zu werden wirklich lieben zu können, Gott zu lieben und den Nächsten zu lieben. Ohne die Liebe bin ich tönendes Erz oder eine klingende Schelle, ohne sie bin ich im Grunde nichts. Ohne diese Liebe, ist mir z.B. eine Priesterschaft nichts nütze.
Meine Antwort an Jesus auf seine Frage, ob ich IHN liebe; Herr Jesus ich kann’s nicht, hilf mir…….und leite mich ……………………………...
Gottesmord auf Golgatha
26.03.2025, 19:30
Lieber Hans-Otto,
Du schreibst sehr ehrlich, was hält Dich denn davon ab? Wenn Du die völlige Hingabe an Jesus begehrst, dann bin ich mir sicher, dass der Geist Gottes, Dir diesen Wunsch erfüllt. Kennst Du das Buch von Andrew Murray – „Völlige Übergabe“ – das war eines der ersten Bücher, die meine Sehnsucht nach immer mehr von Jesus – sehr hat wachsen lassen. Lieber Gruß, Martin Dieses Buch kannst Du umsonst bestellen bei: Missionswerk Christus für Dich Meierstraße 3, 26789 Leer-Loga E-Mail: cfd@cfdleer.de
26.03.2025, 19:35
Zitat:Zitat Martin: Was Deine Formulierung zur „apostolisch hl. Priesterschaft“ betrifft – finden wir doch in Gottes Wort, bei 1.Petr. 2,9 eine sehr interessante Aussage! „Ihr aber seid das auserwählte Geschlecht, das königliche Priestertum, das heilige Volk des Eigentums, dass ihr verkündigen sollt die Tugenden dessen, der euch berufen hat aus der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht;“ Ja Martin, das sind gigantische Positionen, unseres Seins, durch und mit Jesus Christus. Und auch Nachfolger und Jünger Jesu zu sein. Auch Kind Gottes, Heiliger, Freund Jesu, und auch Bürger seines Reiches zu sein.
Gottesmord auf Golgatha
26.03.2025, 20:03
Zitat:Zitat Martin: „Kann es sein, dass Du Dich ein wenig „lustig machst“ – mit dem Pontifex … und der Sekretärin vom Bischof? Ab und an etwas zu spötteln, davon bin auch ich nicht frei. Aber auf den Punkt gebracht, der Pontifex Maximus ist nicht heiliger wie du Martin oder Charly oder meine Wenigkeit et cetera pp.
Gottesmord auf Golgatha
Andrew Murray – „Völlige Übergabe“ kannst du hier direkt herunterladen: hier klicken
Ich habe in mehrere Passagen hineingelesen. Was ist mir begegnet? Ein sehr gesetzliches Gottesbild, eben nicht der Gott der Bibel. Dieser will mein Vater sein und mich durch seine Liebe ziehen und nach und nach erziehen. Das macht ER von Beginn an, schon vor der Bekehrung! Und ein gesetzlicher Gott, wie ist der? Der wendet sich mir erst dann wirklich zu, wenn ich einen ganzen Katalog von Bedingungen erfülle. Errettet, das schon. Dann aber Gläubige in unterschiedlichen Kategorien. Liebe? Wenn, dann nur bedingt. Und das von dem Gott, der selbst die Liebe ist? Ich kenne Hans-Otto ja nun schon eine ganze Weile. Ich verstehe ihn hier so: Wer den erkannt hat, der von Anfang an ist (1.Joh. 2:13ff) hat erkannt, dass jede eigene Bemühung sich „völlig hinzugeben, völlig zu lieben, etc.“ gut gemeint, aber zu stark vom eigenen Unvermögen geprägt ist. Sich völlig hinzugeben, bedeutet keinen frommen Lebensstil, sondern gewachsenes starkes Vertrauen (Glauben) zu Gott zu haben. IHM mit Freude und innerem Verlangen/Liebe weit über das eigene Vermögen zu vertrauen, um IHM Raum zu geben, uns zu seinem Gefallen zu verändern. Diese Veränderung braucht allerdings auch Zeit, was Johannes in den genannten Versen, durch den Vergleich mit den natürlichen Wachstumszyklen deutlich aufzeigt. Erkennst du Gott in dieser Tiefe, wirst du immer antworten, dass du, aus deinem eigenen Bemühen heraus, nicht fähig bist, so zu lieben, so der Sünde fern zu sein, etc. Dass aber Gott in dir, dich befähigt, ohne eigene, bemühte Frömmigkeit nach außen zu zeigen, dies mehr und mehr zu leben.
Trotz so manchem Tief das ich erlebt habe, immer noch oder gerade deshalb Christ
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26.03.2025, 20:27
Die "Völlige Übergabe" für mich ein sehr kostbares Buch, ganz und gar nicht gesetzlich. Liebe ist, dass der lebendige Gott, seinen Sohn in die Welt gesandt hat, und Jesus bereit war, sich völlig - für uns zu opfern. Was für ein gigantisches Geschenk - die völlige Übergabe von jedem der es begehrt - sehr wertvoll und herrlich.
Lieber Gruß, Martin
Ich will dem Autor in keiner Weise absprechen, dass seine Motivation gut ist. Dennoch vermittelte mir das gelesene, dass er uns auffordert, der Gnade Gottes unsere eigenen Werke hinzuzufügen. Ich mag ihm Unrecht geben, das will ich nicht abweisen.
Wie du aus meiner obigen Ausführung entnehmen kannst, habe ich für dieses gemeinsame Ziel der wahren Übergabe an Gott, einen anderen Ansatz. Ich würde kein Buch darüber schreiben, wie immens wichtig es ist, sich Gott völlig zu übergeben. Das würde ich zwar erwähnen, aber ich würde ein Buch über die unglaubliche, unbeschreiblich große Liebe Gottes zu uns schreiben. Darüber schreiben, wie sehr Gott uns in und trotz unserem Versagens liebt und darin nicht ermüdet, dies weiter zu tun. Wer die Liebe Gottes verstehen lernt, wird das Vertrauen/den Glauben haben, sich an Gott loszulassen und IHM Raum geben in und an uns zu wirken. Dieser Ansatz entmachtet uns und ist die volle Bevollmächtigung unsererseits für Gottes Sein in und um uns herum. Heiligung ist nach meiner Ansicht eine Haltung der positiven Ohnmacht. Die Anerkennung, dass wir ohne Gottes Wirken an und in uns, nicht einmal irgendein Interesse für Gott, geschweige denn für eine Umkehr zu Gott in Betracht gezogen hätten: Johannes 6:44 Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zieht ... (Rev.Elb.) Wie bilden wir uns also ein, wir könnten die angestrebte Heiligung aus unserm eigenen Bemühen bewerkstelligen ... uns „völlig an Gott übergeben“? Wir können und müssen uns täglich immer wieder Gott hingeben, im Vertrauen/Glauben zu und an Gott wachsen. Wie machen wir das? Indem wir uns dem hingeben, mit Gott in allem zu leben um zu erfahren, wie ER mit uns und unserem immer wieder Scheitern umgeht. Aus Gnade leben, nennt man das üblicherweise. Und wie Johannes es so deutlich aufgezeigt hat: Wachstum braucht Zeit, Geduld und Ausharren in dem Willen zu überwinden.
Trotz so manchem Tief das ich erlebt habe, immer noch oder gerade deshalb Christ
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29.03.2025, 12:39
Hallo Charly, wenn Du das ganze Buch liest, wirst Du sehr schnell erkennen, dass es hier keinen Widerspruch gibt. In diesem Buch geht es um den apostolischen Lebensstil, und er erklärt die Grundlagen sehr gut.
Die Frage ist doch viel mehr, bin ich bereit, einen apostolischen Lebensstil zu leben? Bin ich bereit, mein ganzes Leben, alle Lebensbereiche auf den Altar zu legen. Dass mir in meinem Leben nichts wichtiger ist, als der lebendige Gott. Da geht es übrigens auch bei Andrew Murray drum - ob ich bereit bin, ganz praktisch alle Lebensbereiche völlig unter die Herrschaft des allmächtigen Gottes zu stellen. Sowohl bei einem apostolischen Lebensstil, als auch bei der völligen Übergabe, geht es doch um meine Entscheidung, ob ich bereit dazu bin - und dann wird der Heilige Geist an mir (uns) arbeiten und uns mehr und mehr, in sein Bild "Verwandeln". Immer weniger von mir - immer mehr von IHM. Lieber Charly ich bin übrigens kein Theoretiker - ich liebe die Praxis und bin so glücklich darüber, dass unser Herr Jesus Christus, ganz praktisch an uns arbeiten will, wenn wir es wünschen - zu seiner Ehre! Lieber Gruß Martin
29.03.2025, 13:27
Zitat:Sowohl bei einem apostolischen Lebensstil, als auch bei der völligen Übergabe, geht es doch um meine Entscheidung, ob ich bereit dazu bin - und dann wird der Heilige Geist an mir (uns) arbeiten und uns mehr und mehr, in sein Bild "Verwandeln". Immer weniger von mir - immer mehr von IHM. Martin, du bringst das, was ich bemängel, mit diesem Satz wieder auf den Punkt. Achte mal auf die Reihenfolge der Wirksamkeit! Was kommt zuerst und was folgt. Ich halte diese, von dir und den genannten Autoren aufgeführte Reihenfolge für irreführend. Du wirst nicht erst von Gott als liebenswert behandelt, wenn du genügend frommen Eifer aufbringst. Das Gegenteil ist wahr: Gottes Liebe, die du erfährst, wird dich zur Heiligung antreiben. Deshalb ist die Predigt, genügend frommen Eifer aufzubringen, damit Gott an dir dann auch arbeitet, irreführend. Genau das war das Problem der Christen in Ephesus: Zitat:Offenbarung 2:1 Dem Engel der Gemeinde in Ephesus schreibe: Dies sagt der, der die sieben Sterne in seiner Rechten hält, der inmitten der sieben goldenen Leuchter wandelt 2 Ich kenne deine Werke und deine Mühe und dein Ausharren, und daß du Böse nicht ertragen kannst; und du hast die geprüft, die sich Apostel nennen und es nicht sind, und hast sie als Lügner befunden; 3 und du hast Ausharren und hast vieles getragen um meines Namens willen und bist nicht müde geworden. 4 Aber ich habe gegen dich, daß du deine erste Liebe verlassen hast. 5 Denke nun daran, wovon du gefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke! Wenn aber nicht, so komme ich dir und werde deinen Leuchter von seiner Stelle wegrücken, wenn du nicht Buße tust. 6 Aber dies hast du, daß du die Werke der Nikolaiten haßt, die auch ich hasse. 7 Wer ein Ohr hat, höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem werde ich zu essen geben von dem Baum des Lebens, welcher in dem Paradies Gottes ist. (Rev.Elb.) Ihre ganzen frommen Bemühungen wurden zwar von Gott gesehen, aber sie mangelten an Wert, weil sie aus der falschen Motivation geschahen. Gott ermahnt sie zur ersten Liebe umzukehren. Und bevor daraus (wie so gerne gepredigt wird) auch wieder nur eigene Anstrengungen werden: Nein, damit ist nicht gemeint, dass wir uns bemühen sollen, Gott wieder mehr zu lieben, sondern vielmehr uns wieder von Gott lieben zu lassen. Denn die erste Liebe kam von Gott. Zitat:1 Johannes 4:19 Wir lieben, weil er uns zuerst geliebt hat. Ergo muss die Botschaft sein: Lass dich von Gott lieben und erfahre Seine Gnade. Verharre darin, dann wird dich die Liebe Gottes zur Heiligung (apostolischen Lebensstil, etcpp.) antreiben.
Trotz so manchem Tief das ich erlebt habe, immer noch oder gerade deshalb Christ
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