Einfache Gemeinde Forum

Normale Version: Gemeinde, Leib Christi
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Menschlicher Dünkel gefällt mir………, nein, der  Beweggrund meiner Fragestellung ist, welche  psychische, emotionale Wirkung übt sie,  auf die hier Lesenden respektive  Christen,  aus.
Ich glaube kaum, dass es dafür eine pauschale Antwort geben kann.

Bei mir hat das praktisch keine Auswirkungen. Ich weiß von den Prophezeiungen und habe mich mal damit ausführlicher beschäftigt. Das hat jetzt aber keinen wesentlichen Einfluss auf meine Beziehung zu Gott. Denn ich weiß, dass ich auf das kommende Geschehen, wie es auch immer sei, keinen Einfluss habe. Letztlich ist es völlig egal, was dereinst genau geschehen wird oder nicht geschehen wird. Primär wichtig ist, wie mein Verhältnis heute zu Gott ist. Das ist so stabil, dass ich Ihm sehr vertraue, dass auch diese Prophezeiungen keine Verarsche Gottes sind. Dass die Menschheit hingegen nicht auf Dauer so weitermachen kann, wie jetzt, sollte mittlerweile auch ohne Bibel sehr klar sein. Dadurch, dass die Menschheit unseren Planeten so ausbeutet und sich nicht in ihrem Handeln wirklich besinnen will, werden die in der Bibel angekündigten Katastrophen äußerst wahrscheinlich.
Die maßgebliche Hoffnung für mich ist nicht, dass Jesus einmal als Herrscher für eine gewisse Zeit wiederkommen wird. Vielmehr ist es die, dass ich nach meinem eigenen Tod die Ewigkeit/en bei ihm verbringen werde. Im Vergleich mit dem, ist, was auch immer hier im Vergänglichen noch passieren wird, dermaßen sekundär, dass mich das in meinem Glauben nicht wirklich tangieren kann.

Also, die Frage ist, worauf wir unsere Augen richten. Eben die Aufforderungen, die uns in der Konsequenz der Endzeiterzählungen immer wieder angeraten wird: Richte deine Augen auf Gott und nicht darauf, was jetzt, warum, wie und überhaupt passieren wird.
Genau Charly, ich gehe mit Deinen obigen Worten absolut konform.

Heute Abend, in unserer Hausgemeindeversammlung werde ich meine Frage: „Wenn Jesus nicht wieder kommt……………………, was wäre dann………….?“, auch in den Raum stellen.
Ja, lieber, heiliger Charly, im Römerbrief lesen wir, dass die ganze Schöpfung seufzt und in Wehen liegt aber die Schöpfung wird frei werden von der Knechtschaft der Vergänglichkeit. Auf unserer Welt liegt im Grund Schwermut, Überdruss, Öde, Ernüchterung und Verzweiflung.

Romano Guardini meinte: „Christus befreit den Menschen aus der Unentrinnbarkeit des Wechsels von Leben und Tod, von Licht und Finsternis, von Aufstieg und Niedersinken. ER durchbricht die verzaubernde, scheinbar von allem Daseinsinn gesättigte, in Wahrheit alle personale Würde auflösende Eintönigkeit der Natur.“

Mein Optimismus ist gegründet, unaufhaltsam auf dem Weg zu sein, hinein in die Unvergänglichkeit in Jesus Christus. Auf diesem Weg erlebe ich Freude, z.B., beim all morgendlichen abrasieren meines Bartes.
Charly, habe ich Dich mit obiger Anrede -heiliger Charly- irritiert......?

Bei unserem letzten Hausgemeinde-Abend habe ich jeden Teilnehmer, mit heilig und seinem Vornamen angesprochen....
Nö, nicht wirklich Wink Mir ist bewusst, dass wir laut NT Heilige sind, wenn wir Jesus nachfolgen. Eben nicht im katholischen Verständnis, sondern im biblischen.

Guardis Haltung zur Natur finde ich eher befremdlich. Das NT sagt uns anderes:
Zitat:Röm 1:19 Denn was Menschen von Gott wissen können, ist ihnen bekannt. Gott selbst hat ihnen dieses Wissen zugänglich gemacht. 20 Weil Gott die Welt geschaffen hat, können die Menschen sein unsichtbares Wesen, seine ewige Macht und göttliche Majestät mit ihrem Verstand an seinen Schöpfungswerken wahrnehmen. Sie haben also keine Entschuldigung. (Gute Nachricht Bibel)

Und bei aller Liebe, aber deine Freude beim abrasieren deines Bartes kann ich so garnicht nachvollziehen. Wink
Zwei, dreimal durfte ich bei der morgendlichen Nassrasur meinen „noch –nicht- Entwicklungsstand" bezüglich ewigen Lebens, ein „hier und jetzt“ erleben, den Zusammenprall von Moment und Ewigkeit. Angekommen im wahren Sein. Diese Moment- Seligkeit ist potenzierte Freude. Muss man erlebt haben, schwierig zu erklären bzw. zu vermitteln.
Auf dem Blog von Charly:

https://blog.katalyma.de/2022/12/25/jesu...se-runter/:

lese ich:
„Jesus, Füße runter!
Wie wäre das wohl, wenn Jesus uns im Leben ganz leibhaftig begleiten.“


Jesus lebte ganz leibhaftig vor ca. 2000 Jahren. Begleitet wurde ER von seinen Jüngern. Jesus wurde damals getötet, seine 12 Jünger ebenfalls, bis auf einen, soweit ich weiß.

Heute würde Jesus ein weiteres Mal getötet werden. Nicht mehr und nicht weniger……………..
Genau das ist die Frage. Wenn Jesus uns heute so leibhaftig begleiten würde, müsste er demzufolge nochmal den Sühnetod sterben? Wozu?
Genau solche Diskussionen können die Bücher von Jonas Goebel anregen. Wink
Die Wahrheit ist, ich bin ein Lügner. Noch was, Ehebrecher bin ich auch u.a..

Das Böse in mir schlägt Jesus ans Kreuz, ich ramme IHM den Speer in die Seite. Grund, ER sagt mir die Wahrheit. Ich bin kein Deut besser, wie die Oberen, die Pharisäer und Schriftgelehrten damals, die die Menschen aufwiegelten und Überlegungen anstrengten, Jesus um die Ecke zu bringen, und IHN aus der Welt zu schaffen.
Ich bin böse, fleischlich und die Sünde wohnt in mir, und laut Gesetz werde ich deshalb nach meinem ableben in der Hölle ewige Pein erleiden.

Jesus stirbt weiterhin gleichnishaft für die Sünde nicht wiedergeborener Menschen, Gnadenzeit sagt man.

Jesus wurde anstelle von mir getötet, ER starb für mich, für meine Sünden auf Golgatha. Golgatha ist einzig und für mich nicht wiederkehrend, ich habe Jesus (Gott) um Vergebung für meiner Sünde, Schuld, und meiner Boshaftigkeit um Vergebung gebeten. ER hat mir vergeben. Jesus, sein HL. Geist lebt bereits jetzt in mir, und ist bis an der Welt Ende bei mir, wenn ich diesen Tag möglicherweise erleben sollte.

Wenn Jesus das zweite Mal kommt, ist Tag seines Gerichts!

Was ich sagen möchte, die Frage: „Wenn Jesus uns heute leibhaftig begleiten würde“, ist eine Frage an nicht wiedergeborene Menschen.
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